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Universität Paderborn: 40 Jahre LEA

Jubiläumsfestakt rückt Höhepunkte aus Forschung und Entwicklung in den Mittelpunkt

40 Jahre „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“, 40 Jahre LEA: Die Freude anlässlich des Jubiläums war groß. Zum Festakt am vergangenen Freitag, 1. Oktober, kamen zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Gäste aus Wissenschaft und Industrie an die Universität Paderborn, um das Team um Prof. Dr. Joachim Böcker, Leiter des LEA, zu beglückwünschen und auf spannende Jahre zurückzublicken.

„Das LEA widmet sich von Beginn an besonders wichtigen gesellschaftlich relevanten Themen, die bedeutende Impulse für die Zukunft setzen. Zudem ist das LEA national und international hervorragend vernetzt, sodass in den Zukunftsthemen der Leistungs- und Antriebstechnik die Weichen für innovative Anwendungen gestellt werden“, so Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität Paderborn.

Das Fachgebiet LEA wurde ab 1981 von Prof. Dr.-Ing. Horst Grotstollen aufgebaut, parallel dazu wurde der moderne Laborbereich in der neu errichteten Versuchshalle bezogen. Bereits in dieser Zeit etablierten sich langjährige Forschungskooperationen mit Industriepartnern, die bis heute bestehen. Damalige Forschungsprojekte drehten sich um selbsteinstellende Drehstromantriebe für industrielle Anwendungen sowie leistungselektronische Module zur Stromversorgung von Telekommunikations- und Computersystemen. Im Jahr 2003 übernahm Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker die Leitung des Fachgebiets. Neue Schwerpunkte entwickelten sich insbesondere im Automobilbereich: Antriebe für elektrische Fahrzeuge, leistungselektronische Konverter zum Laden von Batteriefahrzeugen und zur Wandlung der verschiedenen elektrischen Spannungen im Bordnetz eines Elektrofahrzeugs wurden zu Spezialgebieten des LEA.

Im Laufe der vergangenen Jahre war das Fachgebiet an großen Forschungsverbünden wie der „Neuen Bahntechnik Paderborn“, dem Sonderforschungsbereich „Selbstoptimierende Systeme“ und dem Spitzencluster „Intelligente Technische Systeme (it’s OWL)“ maßgeblich beteiligt. Die Energiewende beförderte weitere Projekte – ohne Leistungselektronik ist die Integration erneuerbarer Energien nicht möglich. Aktuell wird mit Fördermitteln von rund 3,5 Millionen Euro aus dem EFRE.NRW-Programm ein Microgrid-Labor für die Erforschung der Interaktionen in künftigen Stromnetzen aufgebaut. Auch die Technologie der Leistungselektronik schreitet mit neuen Halbleitermaterialien voran. Für die dazu notwendige innovative Laborlandschaft bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Infrastrukturinitiative ForLab eine Förderung von rund einer Million Euro. Böcker: „Die Leistungselektronik ist mittlerweile eine Schlüsseltechnologie in unserer modernen Industriegesellschaft. Es gibt so viel zu tun, packen wir es an.“

Kontakt

Frank Schafmeister

Dr.-Ing. Frank Schafmeister

Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA)

Leistungselektronik

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Die Universität der Informationsgesellschaft