Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen

Absolventenstudie der Fakultät liefert erfreuliche Ergebnisse im Fach Mathematik

Unter den Absolvent*innen der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik des Abschlussjahrgangs 2015 (Bachelor und Master) wurde eine Absolventenstudie bezüglich ihrer rückblickenden Bewertung, Zufriedenheit und (beruflichen) Situation nach dem Abschluss durchgeführt. Unter allen Absolvent*innen hat jeder Vierte an der Studie teilgenommen. Dies freut Studiendekanin Prof. Dr. Gitta Domik-Kienegger sehr: „Diese Rücklaufquote zeigt doch, dass es eine Verbundenheit unserer Absolventen mit ihrer Uni gibt, auch noch eineinhalb Jahre nach dem Abschluss.“ Ein weiterer Grund zur Freude ist auch die Bilanz zur allgemeinen Zufriedenheit mit dem Studium: 84% der Absolvent*innen gaben rückblickend an, mit ihrem Studium glücklich gewesen zu sein: „Dass unsere Studierenden zufriedener mit ihrer bei uns erworbenen Qualifikation sind und eine höhere berufliche Zufriedenheit bescheinigen, als dies im bundesweiten Vergleich der Fall ist, stimmt mich natürlich besonders gut. Wir haben also etwas richtig gemacht!“ Die hohe berufliche Zufriedenheit bescheinigen 95% der Paderborner Absolvent*innen; im bundesweiten Durchschnitt der Studienfächer Elektrotechnik, Informatik und Mathematik liegt die Zufriedenheit bei ca. 70%. „Die Selbstbewertung nach Studienabschluss fällt bei den Studierenden hoch aus, das heißt, wir graduieren junge Menschen, die ihre eigenen Fähigkeiten kennen und schätzen“, zieht die Studiendekanin als Fazit.

Eine nicht so gute Quote bietet die Frage nach dem Abschluss in Regelstudienzeit: Nur 30% der Befragten schafften den Bachelor in 3 Jahren bzw. den Master in 2 Jahren. Die positive Ausnahme bilden die Mathematik Absolvent*innen: Sie schafften den Bachelor in vorgesehener Zeit. Prof. Dr. Domik-Kienegger ist vor allem über den Grund der längeren Studienzeit überrascht: „Viele Informatikstudierende, besonders im Masterstudium, schreiben die Verzögerung ihres Abschlusses einer Erwerbsarbeit zu. Hier hat der Fachkräftemangel in der Region wohl die Auswirkung, dass Studierende lukrative Jobangebote aus der Region aufnehmen und deshalb weniger oft zur Uni kommen.“ Ebenso sieht sie aber auch den positiven Effekt, da 70% der Absolvent*innen in der Region bleiben und eine Arbeitsstelle in OWL finden: „Die Wirtschaft der Region und unsere Fakultät sind in einer Win:Win Situation!“ 95% bescheinigen hierbei eine hohe Berufszufriedenheit, was auch mit einem guten Gehalt einher geht: Das durchschnittliche Bruttoeinkommen nach dem Abschluss an der Fakultät EIM liegt bei 3.846€ bei einer Vollzeitbeschäftigung.

Von den Bachelorabsolvent*innen nahmen 92% nach erfolgreichem Abschluss ein Masterstudium auf; der größte Teil davon blieb an der UPB, in der Elektrotechnik blieben sogar 100% Paderborn treu.

Während des Studiums haben 42% der Befragten mindestens ein studiumsbezogenes Praktikum absolviert; Erfahrungen im Ausland haben lediglich 14% gesammelt, was allerdings auch mit dem bundesweiten Durchschnitt der Fächer übereinstimmt. Aulandssemester sind auch ein Grund für Verzögerungen im Studienablauf, neben „hohen Anforderungen im Studiengang“, „nicht bestandenen Prüfungen“, „Erwerbstätigkeit“ und „persönlichen Gründen“. Prof. Dr. Domik-Kienegger ist froh, Möglichkeiten wie die Absolventenstudie zu haben, um die Lage der Studierenden nachvollziehen und sie besser unterstützen zu können: „Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und wir müssen uns kontinuierlich ändern. Dazu sind Befragungen unserer Studierenden sehr aufschlussreich. Die Veränderungen an unserer Ausbildung sind auch bedingt durch die Veränderung unserer Studierenden: Die starke Zunahme der Studienanfänger pro Abiturjahrgang veränderte die Qualität unserer Studierenden. Wir setzen deshalb seit Jahren das Angebot von Vorkursen vor Studienbeginn ein, damit alle heutigen Studienanfänger die Möglichkeit haben, sich fit für unsere Studiengänge zu machen. Wie Maßnahmen, wie z.B. die Vorkurse, von unseren Studierenden und Absolventen wahrgenommen und angenommen werden, können wir durch Befragungen überprüfen.“

Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie (nur in Netzwerken der UPB verfügbar): www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/3-1/uni-intern/AbsStud_2017/Kurzzusammenfassung__Ergebnisse_ PAbs2017_Fakultaet_EIM.pdf

Ergebnisse der Uni Paderborn insgesamt: www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/3-1/Ergebnisse_ AbsStud_offen/2017/Kurzzusammenfassung__Ergebnisse_PAbs2017_UPBges.pdf

zurück zur Übersicht

Ferngesteuerter Unterricht eröffnet den Studierenden bereits zum dritten Mal praxisnahe Möglichkeiten

Euer Nachbar Leon hat letztes Jahr auf seinem Bauernhof einen Event Teich angelegt und mit einer großen Party eingeweiht. Dein Onkel hat einen alten Bauwagen in seiner Firma, den er verschrotten möchte, da er nicht mehr auf der Baustelle einsetzbar ist. Da kommt Dir eine geniale Idee: Warum den Event Teich nicht um eine Attraktion erweitern? Leon ist begeistert und zusammen wollt ihr den Bauwagen in eine Sauna verwandeln.

Aus dieser Einstiegsidee entwickelten 12 Lehramtsstudierende der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbautechnik eine ganze Unterrichtsreihe für die elfte Klasse des Beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften am Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg. Sie ließen die Schüler*innen den Flaschenzug für eine höhenverstellbare Saunabank entwerfen, das Holz der Saunabank Kriterien geleitet auswählen und die Ursache für einen Stromausfall im Saunawagen ermitteln. Das Besondere an dieser Lernsituation: die Studierenden hatten nicht nur die Gelegenheit selbst eine Doppelstunde aus der Unterrichtsreihe im Berufskolleg zu erproben. Sie konnten auch in den vier Wochen vorher das Unterrichtsgeschehen „fernsteuern“, indem sie den kooperierenden Lehrerinnen Kerstin Moeschke und Magdalena Gadomski die Ziele und Inhalte der einzelnen Unterrichtsstunden übermittelten. Aus den wöchentlichen Rückmeldungen entwickelten und modifizierten sie in diesem Sommersemester innerhalb des Seminars „Planung, Durchführung und Reflexion von komplexen Lehr- und Lernsituationen in Aus-, Fort- und Weiterbildung“ die nächsten Schritte in der Lernsituation. Durch dieses intensive Miteinander erwachsen der Schule Unterrichtsmaterialien und interdisziplinäre Projektideen, den Studierenden praxisnahe Erfahrungen. Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen, die Leiterin des Fachgebiets Technikdidaktik, die gemeinsam mit den Lehrerinnen dieses Seminarkonzept für die Masterstudierenden entwickelt hat, ist begeistert: „Die Kooperation ist eine einmalige Gelegenheit, die Studierenden realitätsnah und dennoch intensiv begleitet auf ihr Praxissemester vorzubereiten“.

zurück zur Übersicht

(Foto: Katrin Temmen) Gruppenarbeitsphase in der von den Studierenden vorbereiteten Unterrichtsstunde in der 11. Klasse des Ingenieurwissenschaftlichen Gymnasiums des Richard-von-Weizsäcker Berufskollegs.

Parkplatzsuche in Paderborn: Schüler erforschten das Thema an der Universität Paderborn

Wie viele freie Parkplätze können Menschen erwarten, die in Paderborn zu einer bestimmten Zeit einen Parkplatz suchen? Mit dieser Frage haben sich Schüler*innen des Gymnasiums Theodorianum und des Reissmann Gymnasiums im Rahmen des Projekts „Data Science und Big Data in der Schule“ (ProDaBi) beschäftigt. ProDaBi wurde von der Deutsche Telekom Stiftung ermöglicht und unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Biehler, Didaktik der Mathematik, und Prof. Dr. Carsten Schulte, Didaktik der Informatik, an der Universität Paderborn betreut. Mit dem Projekt soll ein Curriculum zu Data Science in der Sekundarstufe II entwickelt werden. „Um die eigene, aktuelle und zukünftige Lebenswelt gestalten zu können, ist die Fähigkeit zum Verständnis und zur Reflexion über die Funktion, Anwendung, Chancen und Risiken von Systemen, die Algorithmen der Künstlichen Intelligenz verwenden und auf große Datenmengen zurückgreifen, von hoher Bedeutung. Daher ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler in Unterrichtseinheiten genau diese Kompetenzen erwerben“, bekräftigt Carsten Schulte. Die Ergebnisse aus ihrer Projektarbeit stellten die Schulgruppen am Montag, 1. April, bei einer Abschlusspräsentation im Heinz Nixdorf Institut der Universität vor. Bereits im September 2018 erhielten die Schüler im „PIN-Lab“ der Fachgruppe Didaktik der Informatik der Universität von Dozenten aus der Mathematikdidaktik und der Informatikdidaktik eine Einführung in verschiedene Methoden der Data Science und des Maschinellen Lernens. Der anschließende Auftrag lautete, innerhalb von zehn Wochen jeweils ein Modell für ein Vorhersagesystem zu entwickeln, das die Anzahl der zu erwartenden freien Parkplätze zu einem zukünftigen Zeitpunkt am Liboriberg sowie in der Tiefgarage am Königsplatz berechnen kann. Dabei griffen die Schüler u. a. auf Daten des Verkehrsleitsystems aus den vergangenen beiden Jahren zurück, die von den Unternehmen RTB aus Bad Lippspringe und ASP (Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn) zur Verfügung gestellt wurden. So mussten beide Gruppen bei der Verarbeitung der mehr als 800.000 Datensätze, die in Uhrzeiten, Wochentage und Monate gegliedert waren, u. a. besondere Fälle wie Feiertage berücksichtigen. Mithilfe von künstlichen neuronalen Netzen konnten die Daten dann ausgewertet werden und führten zu einer Vorhersagegenauigkeit für freie Parkflächen von mindestens 80 Prozent, was einen praxistauglichen Wert darstellt. Der letzte Schritt bestand darin, eine benutzerfreundlich gestaltete Webseite zu erstellen, die die Möglichkeit bietet, freie Parkplätze für die jeweils zukünftigen 48 Stunden zu erfragen. Die Vertreter der beteiligten Schulen, der Kooperationspartner sowie die betreuenden Mitarbeiter der Universität zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen der Schüler*innen, die auf diese Weise gut vorbereitet in ihre Abiturprüfungen gehen können und ein besseres Verständnis von Künstlicher Intelligenz und Big Data gewonnen haben.

zurück zur Übersicht

(Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica) Die Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleitung, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Professor*innen und ooperationspartner*innen im Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn.

Mathematikvorkurse an der Universität Paderborn mit rund 650 Teilnehmer*innen erfolgreich beendet

Nach vier arbeitsintensiven Wochen wurden am 27. September 2019 die Mathematikvorkurse der Universität Paderborn erfolgreich abgeschlossen. Abgerundet wurde der Intensivmonat mit einem Vortrag von Prof. Dr. Martin Kolb mit dem Thema „Das Gesetz der kleinen Zahl“ und einem Beisammensein aller Teilnehmer*innen und Dozent*innen des Vorkurses.

Die mathematischen Vorkurse der Universität Paderborn werden seit 2009 von dem VEMINT-PB Team unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Rolf Biehler organisiert und inhaltlich gestaltet. Die Kurse greifen auf Materialien und Inhalte aus dem universitätsübergreifenden VEMINT-Projekt (www.vemint.de und http://go.upb.de/studivemint) zurück, in welchem seit über zehn Jahren mathematische Vor- und Brückenkurse entwickelt und beforscht werden. Die VEMINT-Materialien sind auch für den Einsatz auf mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones) erhältlich und wurden im Kurs entsprechend eingesetzt. Auf www.studiport.de ist die studiVEMINT-Variante des Vorkurses für das selbständige Online-Lernen verfügbar. Das Projekt ist ein assoziiertes Projekt des Kompetenzzentrums Hochschuldidaktik Mathematik (www.khdm.de).

Der Vorkurs richtete sich an alle Studienanfänger*innen der Fächer Chemie, Chemieingenieurwesen, Computer Engineering, Elektrotechnik, Informatik, Ingenieurinformatik, Maschinenbau, Mathematik, Technomathematik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und alle künftigen Lehramtsstudierenden mit Mathematikanteil (Sonderpädagogik, Grund-, Haupt-, Real-, Sekundarschule, Gymnasium oder Berufskollegs). Ziel ist es, eine Brücke zwischen der Schulmathematik und den mathematischen Anforderungen im ersten Semester zu schlagen. Damit soll der bekanntermaßen schwierige Einstieg in die Mathematik an der Hochschule erleichtert werden. Dieses kostenlose Angebot des Instituts für Mathematik wurde von 650 angehenden Studierenden gerne angenommen. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Ausrichtung der Vorkurse an den verschiedenen Bedürfnissen der Studienanfänger*innen: Gegliedert nach angestrebten Studiengängen wurden die angehenden Studierenden gezielt auf ihr Studium vorbereitet. Des Weiteren konnten alle Teilnehmer*innen zwischen zwei verschiedenen Kursvarianten entscheiden, der Präsenz- und der E-Learning-Variante. Beide Kursformen beinhalten „Lernen vor Ort in der Universität“ und „(Online-) Lernen von zu Hause“, wobei beide Lernformen innerhalb der Varianten unterschiedlich gewichtet werden.

Die Präsenzkurse für Bachelor Mathematik und Lehramt Gymnasium und Gesamtschule wurden von Elisa Lankeit, für die Ingenieurstudiengänge von Dr. Yael Fleischmann und für die Lehramtsstudiengänge für Grund-, Haupt-, Real-, Sekundarschullehramt und Sonderpädagogische Förderung von Tobias Mai gehalten. Die Leitung des E-Learningkurses übernahm Dr. Leander Kempen.

Das Organisations- und Dozententeam war mit dem Verlauf des Vorkurses sehr zufrieden und wünscht allen Teilnehmer*innen einen guten Start und viel Erfolg im Studium.

Weitere Informationen unter: www.vemint.de/standorte/vemint-pb/

zurück zur Übersicht

Neuer Stipendiat im Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik

Seit Mai 2019 verstärkt Jarren Lange im Rahmen eines DAAD-Stipendiums das Team Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA). An der Witwatersrand Universität in Johannesburg, Südafrika, forscht Jarren Lange an flexiblen dezentralen erneuerbaren Energieversorgungssystemen. Seine Arbeit über alternative Versorgungssysteme adressiert die defizitäre Energieversorgungslage in Afrika unter Berücksichtigung der Ziele der globalen Energiewende. Dabei befasst er sich mit der Schwarzstart-Fähigkeit elektrischer Energiesysteme

zurück zur Übersicht

(Foto: Philipp Rehlaender, LEA) DAAD-Stipendiat Jarren Lange ist seit Mai Teil des Teams Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik.

Die Universität der Informationsgesellschaft