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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Junge Talente, tolle Ideen und viele Fragen

Das Institut für Informatik präsentiert seine Studienangebote auf der 16. Schülerakademie in Münster (SMIMS) einem speziellen Publikum.

Fünf Tage lang anspruchsvolle Aufgaben aus den Bereichen Mathematik und Informatik zu lösen, stand auch in diesem Jahr auf der Tagesordnung. In einer nicht alltäglichen Atmosphäre erarbeiteten die über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 17 Projektgruppen unterschiedliche computergestützte Lösungen, die thematisch, in Schwierigkeitsgrad und Komplexität weit über den schulischen Fachunterricht hinausgehen.

Im laufe dieser fünf Tage durchlaufen die Teilnehmer ein zusätzliches Rahmenprogramm mit Unternehmensbesuchen und Speed-Dating sowie einem Hochschulnachmittag, bei dem das Institut für Informatik bereits zum 4. Mal zu Gast war.
Das Interesse der Jugendlichen ist groß, vor allem an den Kombinationsmöglichkeiten verschiedener naturwissenschaftlich-mathematischer Fächer. Dr. Harald Selke und Patrizia Höfer präsentierten mit einem Stand und ausführlichen Beratungsgesprächen das Angebot rund um die Informatik in Paderborn. Dabei beeindruckte grade die Begeisterungsfähigkeit der jungen Talente für die einzelnen Bereiche der Informatik, Mathematik, Elektrotechnik und Physik.

Die Bezirksregierung Münster veranstaltet die Schülerakademie im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Kooperationspartner sind die Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation" (zdi) zur Förderung des MINT-Nachwuchses.
Akademieleiter Klaus Jürgen Koch, schulfachlicher Dezernent bei der Bezirksregierung, zieht ein positives Fazit: "Die Akademie gibt Schülerinnen und Schülern mit besonderen Interessen seit Jahren die Möglichkeit, außerhalb der Schule auf Gleichaltrige zu treffen, die ihre Interessen teilen und ein ebenso ausgeprägtes Gespür für die Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen haben. Was hier in nur wenigen Tagen geleistet wurde macht deutlich, dass wir hier in NRW Schülerinnen und Schüler haben, die auf einem überdurchschnittlich hohem mathematischen und naturwissenschaftlichem Niveau unterwegs sind".

Ausgewählt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils auf Vorschlag der Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz NRW aufgrund hervorragender schulischer Leistungen und ihrer sonstigen außerschulischen Erfahrungen im sogenannten MINT-Bereich. Dabei gibt es in jedem Jahr deutlich mehr Anmeldungen, als Plätze vorhanden sind. Dank der Erhöhung der Fördermittel/des Sponsorings durch die SMIMS-Partner konnte die Anzahl der Plätze in diesem Jahr von bisher 100 auf 110 erhöht werden. Da jede Schule nur dann zwei Teilnehmer vorschlagen darf, wenn mindestens ein Mädchen dabei ist, leistet die SMIMS auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Frauen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

"Es ist wichtig, dass sich junge Talente ausprobieren dürfen", betonte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Abschlussveranstaltung. "Eigene Begabungen und Fähigkeiten durch den kreativen, gemeinschaftlichen Umgang mit komplexen MINT-Themen zu fördern, dazu leisten Angebote wie diese Schülerakademie einen unverzichtbaren Beitrag."

The University for the Information Society