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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

| Laura Speer

Die Erforschung automorpher Formen – Neue Juniorprofessur in der reinen Mathematik

Seit diesem Wintersemester gibt es in der Mathematik eine neue Juniorprofessorin. Frau Jun.-Prof. Dr. Claudia Alfes-Neumann wird ihre Kolleginnen und Kollegen tatkräftig in der Forschung und Lehre unterstützen. Ihr Forschungsgebiet sind automorphe Formen und ihre Verbindungen zur Geometrie, Kombinatorik und Physik.

Frau Alfes-Neumanns Karriere startete mit dem Diplom-Studium der Mathematik in Aachen. Sie absolvierte zudem ein Auslandsjahr an der University of Wisconsin, Madison und erwarb dort einen Master in Mathematik. 2015 promovierte sie an der Technischen Universität Darmstadt und arbeitete danach als Postdoktorandin an den Universitäten in Heidelberg und Köln. Im Oktober diesen Jahres trat Frau Alfes-Neumann ihre Juniorprofessur an der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik am Institut für Mathematik im Bereich der reinen Mathematik an. 

Ihr Forschungsgebiet erklärt Frau Alfes-Neumann wie folgt: „Automorphe Formen sind Funktionen mit schönen Symmetrien. Ähnlich wie die Sinusfunktion sind sie periodisch und erfüllen weitere subtilere Symmetrieeigenschaften. Meine Forschung beschäftigt sich mit besonderen automorphen Formen, sogenannten Modulformen. Diese stehen in enger Verbindung mit elliptischen Kurven und spielen eine wichtige Rolle beim Beweis der bisher bekannten Fälle der Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer, einem der Millennium Probleme.

Auch in anderen Gebieten der Mathematik spielen Modulformen eine große Rolle. Die Koeffizienten ihrer Fourierreihenentwicklung stehen häufig in Verbindung mit Objekten aus der Kombinatorik, Geometrie oder Physik. In meiner Forschung beschäftige ich mich genau mit solchen Modulformen und versuche über die Weiterentwicklung dieser Theorie interessante Anwendungen aus anderen Gebieten der Mathematik zu beweisen.“

Neben diesen Zielen in ihrer Forschung, möchte Frau Alfes-Neumann durch ihre Lehre die Studierenden für aktuelle Probleme der Mathematik begeistern. Dafür müsse sie den Studierenden die Grundlagen fundiert näher bringen, um darauf aufbauend, weitergehende Fragen der Mathematik zu erörtern.

Kontakt:
Juniorprofessorin Dr. Alfes-Neumann
Büro: D2.241
Telefon: 05251/60-2663
E-Mail: claudia.alfes-neumann(at)math.upb(dot)de

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