Nachrichten - Fakultät EIM (Uni Paderborn) http://eim.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen der Fakultät EIM (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Wed, 23 Jan 2019 12:37:19 +0100 Wed, 23 Jan 2019 12:37:19 +0100 Uni Paderborn news-9211 Tue, 22 Jan 2019 15:54:39 +0100 Digitaler Denker: Argument-Suchmaschine hilft bei der Meinungsbildung – Wissenschaftler der Universität Paderborn leitet Entwicklung https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/digitaler-denker-argument-suchmaschine-hilft-bei-der-meinungsbildung-wissenschaftler-der-universi/ Argumente bereichern jede Diskussion. Was aber, wenn es an stichhaltigen Punkten und belastbaren Aussagen in der Beweisführung mangelt? Jun.-Prof. Dr. Henning Wachsmuth von der Universität Paderborn will dem individuellen Denkvermögen auf die Sprünge helfen: Der Informatiker leitet die Entwicklung einer Suchmaschine, die bei der Meinungsbildung unterstützen soll.

Args.me, so der Name des digitalen Orientierungshelfers, liefert Pro- und Contra-Argumente für theoretisch beliebige Themen: „Sie hilft dem Nutzer dabei, seinen eigenen Standpunkt zu entfalten“, erklärt Wachsmuth, Leiter der Arbeitsgruppe Computational Social Science am Institut für Informatik. Auf Basis von derzeit 300.000 Argumenten, die aus verschiedenen englischsprachigen Diskussionsforen im Internet stammen, werden die Ergebnisse der Suchanfragen auf der Pro- und Contra-Seite nach Relevanz sortiert. In naher Zukunft sollen auch die Daten einschlägiger Internetseiten wie z. B. Newsportalen dazukommen. 

Schnittstelle zwischen Informatik und Sprachwissenschaft

Angesiedelt im Bereich der Computerlinguistik, ist es vor allem die Entwicklung algorithmischer Verfahren, die Wachsmuth interessiert: Mithilfe von maschinellem Lernen kann die Suchmaschine selbst erkennen, bei welchen Aussagen es sich um Argumente handelt. „Die Grundlage dafür bilden Muster, die durch den Einsatz von Algorithmen erkannt und kategorisiert werden“, erklärt Wachsmuth.

Suchmaschine erkennt Argumente automatisch

Den Computerprogrammen wird beigebracht, wie Argumente aufgebaut sind – formal und inhaltlich. „Bei einem Argument handelt es sich um eine Kombination aus Behauptung und Begründung. Bestimmte syntaktische Gegebenheiten oder Wörter und Wortgruppen können als Indikatoren für Argumente gewertet werden. Das sind zum Beispiel Kausalkonstruktionen mit der Konjunktion 'because'. Man spricht allgemein von linguistischen Merkmalen. Diese Konstruktionen speisen wir aber nicht händisch als Argumente ein. Wir geben den Programmen im Grunde nur Hinweise, auf was sie achten sollen. Sobald dann eine Kombination verschiedener Textmerkmale vorliegt, kann ziemlich sicher von einem Argument ausgegangen werden“, erklärt der Informatiker.

Maschinelles Lernen ist neben der automatischen Erkennung auch für die Bewertung und damit das Ranking der Ergebnisse verantwortlich: „Stärkere Argumente sollen oben in der Liste erscheinen, schwächere weiter unten“, so Wachsmuth. Manchmal handele es sich bei den Treffern auch nur um bloße Meinungsäußerung, so der Wissenschaftler weiter. Das bedeutet: Alle Inhalte müssen überprüft werden. Was aber ist ein gutes Argument? „Ein Indiz für die Richtigkeit einer Information kann z. B. ein Quellennachweis sein“, sagt Wachsmuth. Auch der Kontext spiele eine wichtige Rolle. Gleichzeitig räumt der Informatiker ein: „Wir können aktuell noch nicht alle Angaben überprüfen. Mittelfristig soll das natürlich der Fall sein“.

„Im Moment wird args.me in erster Linie von Argumentationsforschern genutzt. Unsere Zahlen zeigen aber, dass bereits tausende User von der Suchmaschine Gebrauch gemacht haben.“ Wachsmuth, der args.me 2017 während seiner Tätigkeit an der Bauhaus-Universität Weimar zusammen mit einem großen Team ins Leben gerufen hat, betont, dass die Ergebnisse langfristig auch zu einem tieferen Verständnis menschlicher Kommunikation beitragen könnten.

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news-9207 Tue, 22 Jan 2019 13:56:31 +0100 Sehr gutes Ergebnis für Paderborner Mathematik in renommierten Ranking https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/sehr-gutes-ergebnis-fuer-paderborner-mathematik-in-renommierten-ranking/ Im Academic Ranking of World Universities (Shanghai Ranking), einem der renommiertesten Forschungsrankings weltweit, das durch die Jiao Tong Universität in Shanghai durchgeführt wird, konnte das Institut für Mathematik der Universität Paderborn ein sehr gutes Ergebnis erzielen und sich in einem kompetitiven internationalen Kontext als forschungsstarkes Institut behaupten. Das Academic Ranking of World Universities untersucht weltweit mehr als 1200 Universitäten und deren Fachbereiche und veröffentlicht ein Ranking der besten 500. Die Paderborner Mathematik erreichte dabei  eine Platzierung unter den Top 75 weltweit.

Genauere Informationen hierzu und zu den in das Ranking eingeflossenen Vergleichsindikatoren finden sich hier:

http://www.shanghairanking.com/shanghairanking-subject-rankings/mathematics.html

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news-9203 Tue, 22 Jan 2019 13:28:22 +0100 Ehemaliger Doktorand Dr. Vadim Issakov ausgezeichnet und zu Gast in Paderborn https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/ehemaliger-doktorand-dr-vadim-issakov-ausgezeichnet-und-zu-gast-in-paderborn/ Herr Dr. Vadim Issakov, ehemaliger Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik an der Uni Paderborn, wird am 19.02.2019 ab 11:00 Uhr am HNI einen Vortrag zum Thema „Design Challenges and Methodology Considerations for Highly-Integrated RF and mm-Wave Systems in Silicon-Based Technologies“ halten. Herr Dr. Vadim Issakov, ehemaliger Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik an der Uni Paderborn, wird am 19.02.2019 ab 11:00 Uhr am HNI einen Vortrag zum Thema „Design Challenges and Methodology Considerations for Highly-Integrated RF and mm-Wave Systems in Silicon-Based Technologies“ halten. Kürzlich erhielt er vom Institute for Electrical and Electronic Engineers (IEEE) für 2019 den „Outstanding Young Engineer Award“ der IEEE Microwave Theory and Techniques Society (MTT-S). Gewürdigt werden damit seine "Outstanding Early Career Contributions in the Field of Microwave and Millimeter-wave Integrated Circuits and Measurement Techniques.”

Dr. Issakov arbeitete vom 24.10.2006 bis 31.01.2010 an der Uni Paderborn als Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik. Er beschäftigte sich im Rahmen des Europäischen PIDEA+-Projektes EMCpack/FASMZS in enger Kooperation insbesondere mit dem Fraunhofer IZM, Abt. ASE Paderborn sowie der Infineon AG München mit dem Entwurf integrierter Sender und Empfänger in CMOS-Technologie für ein schmalbandiges 24 GHz Kfz-Radar. Er wurde mit dem Preis des Präsidiums für ausgezeichnete Dissertationen sowie dem Förderpreis der ITG im VDE geehrt. Derzeit ist er bei der Infineon AG München tätig.

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news-9183 Mon, 21 Jan 2019 14:48:23 +0100 Mit dem FUTURE LAB fit für die Zukunft: Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Paderborner Forschungslabor im Bereich der Integrierten Leistungselektronik mit rund einer Million Euro https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/mit-dem-future-lab-fit-fuer-die-zukunft-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-foerdert-paderbor/ Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. In der Einrichtung forschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Leistungselektronik und entwickeln innovative Technologien, die elektronische Produkte von morgen nachhaltig prägen werden.

Zukunftsfähige Leistungselektronik für Elektromobilität, Datenzentren und regenerative Energiequellen

Die Leistungselektronik nimmt heute eine wichtige Rolle im privaten sowie industriellen Alltag ein. Sie wird immer dann notwendig, wenn elektrische Energie in Bezug auf Spannung, Stromstärke oder Frequenz umgeformt werden muss, z. B. bei Ladegeräten. Das gilt dann nicht nur für kleine Steckernetzteile für Smartphones und Laptops, sondern auch für solche mit bedeutend höherer Leistung zum Laden der Batterien von Elektrofahrzeugen. Auch die Stromversorgung von Daten- und Rechenzentren, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung von zentraler Bedeutung sind, und die Einspeisung von regenerativen Energien aus Photovoltaik und Windkraft in das Stromnetz sind ohne leistungselektronische Umformung praktisch nicht möglich.

Anwendungsorientierte Forschung und Wissenstransfer für neuartige Technologie- und Anwendungsfelder

Mit dem „FUTURE LAB“ machen sich die Wissenschaftler nun fit für zukunftsweisende Forschungen auf dem Gebiet der Leistungselektronik: Neuartige Leistungshalbleiter aus Materialien mit großer Bandlücke, sogenannte WBG-Technologien (wide bandgap), sollen konsequent in dadurch ermöglichten, miniaturisierten Leistungsschaltungen und anwendungsnahen Demonstrator-Geräten verwertet werden. „Nach den Dekaden der Silizium-Technologie stellen nun Halbleitermaterialien wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid, künftig eventuell. sogar Galliumoxid oder Diamant, die wichtigsten Innovationstreiber für leistungselektronische Anwendungen in den kommenden Dekaden dar“, weiß Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets. „Aus ihnen ergeben sich bahnbrechende Möglichkeiten für die Elektromobilität, die regenerativen Energien, die effiziente Versorgung von leistungsfähigen Mobilfunknetzen und Hyperscale-Datenzentren sowie technische und wirtschaftliche Vorteile für viele weitere Anwendungen“, ergänzt Dr.-Ing. Frank Schafmeister vom LEA. Um das Potential dieser Technologie zukünftig voll ausschöpfen zu können, sei eine ganzheitliche Betrachtung des Entwicklungsprozesses von prototypischen Geräten erforderlich, betont Dr.-Ing. Oliver Wallscheid ebenfalls leitender Wissenschaftler im Fachgebiet.

Das Paderborner „FUTURE LAB“ beschäftigt sich mit diesen Herausforderungen und greift dabei auf neueste wegweisende Ausrüstung zurück. Im Zentrum stehen künftig anwendungsorientierte Forschung sowie der Wissenstransfer in die industrielle Praxis. Als Innovationskatalysator soll es Unternehmen dabei helfen, neuartige Technologie- und Anwendungsfelder zu bewerten, sich an ihrer Entwicklung zu beteiligen und neue Märkte zu erschließen.

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news-9179 Fri, 18 Jan 2019 20:48:24 +0100 Wissenschaftler der Universität Paderborn in Junges Kolleg des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft aufgenommen https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/wissenschaftler-der-universitaet-paderborn-in-junges-kolleg-des-nrw-ministeriums-fuer-kultur-und-wisse/ Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. 

„Im Jungen Kolleg werden Nachwuchswissenschaftler nicht nur ideell, sondern auch fachlich und finanziell gefördert. Die Aufnahme bringt aber insbesondere die beteiligten Forschungsbereiche voran, da durch die Aufnahme vor allen Dingen der interdisziplinäre Diskurs forciert wird“, erklärt Stephan Hohloch. Der Chemiker ist Leiter einer Arbeitsgruppe, die an der Synthese neuer, funktioneller metallorganischer Verbindungen der Seltenen Erden und der frühen Übergangsmetalle sowie deren Anwendung in chemischen und physikalischen Prozessen forscht. 

 „Der persönliche Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern verschiedener Universitäten über Fächergrenzen hinaus bringt ein riesiges Potenzial mit sich“, bestätigt auch Moritz Schulze Darup, der seit 2017 als Akademischer Rat am Lehrstuhl für Regelungs- und Automatisierungstechnik (RAT) der Universität Paderborn arbeitet. Schulze Darups Forschung konzentriert sich auf sichere Regelungskonzepte für vernetzte Systeme. 

„Die Aufnahme ist nicht nur eine Würdigung herausragender wissenschaftlicher Leistungen, sondern auch eine Investition in die Spitzenforschung der Zukunft“, sind sich Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt und Prof. Dr. Reinhard Keil, Dekane der Fakultäten für Naturwissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, einig.

Weitere Informationen unter:http://controlsystems.upb.de/team/dr-moritz-schulze-darup.html sowie https://chemie.uni-paderborn.de/arbeitskreise/anorganische-und-analytische-chemie/hohloch/.

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news-9173 Thu, 17 Jan 2019 14:38:27 +0100 „Tag der Lehre“ an der Universität Paderborn: Experten diskutierten über gute Lehre in den ersten Semestern https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/tag-der-lehre-an-der-universitaet-paderborn-experten-diskutierten-ueber-gute-lehre-in-den-ersten-se/ Von der Schulbank in den Hörsaal: Studieren liegt bei jungen Menschen deutschlandweit im Trend. Die Zahl der Studienanfänger steigt seit Jahren kontinuierlich. Doch wie können Schüler optimal auf den Studienstart vorbereitet werden und was macht gute Lehre in den ersten Semestern aus? Das war am 15. Januar Thema des achten „Tags der Lehre“ an der Universität Paderborn. Die Veranstaltung findet seit 2012 jährlich statt und wird von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik organisiert. Von der Schulbank in den Hörsaal: Studieren liegt bei jungen Menschen deutschlandweit im Trend. Die Zahl der Studienanfänger steigt seit Jahren kontinuierlich. Doch wie können Schüler optimal auf den Studienstart vorbereitet werden und was macht gute Lehre in den ersten Semestern aus? Das war am 15. Januar Thema des achten „Tags der Lehre“ an der Universität Paderborn. Die Veranstaltung findet seit 2012 jährlich statt und wird von der Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik organisiert.

„Es ist die gemeinsame Aufgabe von Schulen und Hochschulen, junge Leute so zu fördern, dass sie später an einer Hochschule erfolgreich sein können“, betonte Dr. Elke Bosse von der Universität Hamburg in ihrer Keynote. Bosse leitet ein Projekt zum Thema Studierfähigkeit. Hier wird untersucht, was junge Menschen für einen erfolgreichen Studienstart benötigen. Bosse und ihr Team befragen Studierende an vier Hochschulen zu ihren Erfahrungen in den ersten Semestern. Daneben analysieren die Wissenschaftler die Angebote der Unis für Studienanfänger. Bosse: „So können wir vier Dimensionen des Studienstarts erfassen. Inhaltlich: Wie kommen die Studierenden mit dem Fachniveau klar? Personal: Wie bewältigen sie das geforderte Lernpensum? Sozial: Kommen sie beispielsweise mit Teamarbeit zurecht? Organisatorisch: Wie setzen die Studierenden formale Vorgaben um?“.

„Sind Abiturienten nicht mehr ausreichend auf den Studienstart vorbereitet?“, fragte Prof. Dr. Niclas Schaper von der Universität Paderborn zu Beginn der von ihm moderierten Podiumsdiskussion. „Durch die Einführung der verkürzten Schulzeit fiel einiges, was einmal Teil des Lehrplans war, raus. Daher werden wissenschaftliche Arbeitsweisen, die auf die Uni vorbereiten, nicht mehr so vermittelt wie früher“, stellte Nicole Michaelis, Schulleiterin des Paderborner Gymnasiums Theodorianum, fest.

Für Prof. Dr. Dr. Oliver Reis von der Universität Paderborn müssen Lehre und Lehrformate in den ersten Semestern teils grundlegend überdacht werden: „Zu Beginn des Studiums setzt sich Schule mit anderen Mitteln fort. In den Bachelor-Studiengängen ist die akademische Kompetenzorientierung bislang kaum angekommen. Die Studierenden müssen viel kurzfristig auswendig lernen. Eigenständiges und reflektiertes Lernen kommt zu kurz.“ Nicolai Rodehutskors, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und Student der Wirtschaftsinformatik, pflichtete bei und ergänzte: „Die Unis müssen sich Gedanken machen, ob die Verschulung der Studiengänge so sinnvoll ist und ob nicht mehr proaktives Lernen gefördert werden sollte.“

Wie kann der Studieneinstieg gelingen? Dazu hatten die Diskutanten gleich mehrere Ideen. „Unis und Schulen könnten ein gemeinsames Portfolio entwickeln“, regte Sigrid Beer, Sprecherin für Bildung, Petitionen und Religionspolitik der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von NRW, an. „Im Zentrum dieses Portfolios sollte die Frage stehen: Welche akademischen und kognitiven Fähigkeiten brauchen Schüler, um an einer Hochschule zu bestehen?“. Olivia Key, Projektmanagerin bei CHE Consult, plädierte für ein gemeinsames Eingangsjahr: „Nach einem Eingangstest könnte es für alle Studierenden verpflichtende Angebote geben, mit denen sie an den Lernort Uni gewöhnt werden.“ Nicole Michaelis ging noch einen Schritt zurück zu den Schulen und ergänzte: „Durch Projektkurse in der Oberstufe und Übergangskurse können Schüler das wissenschaftliche Arbeiten kennenlernen und erste Kontakte zu Unis knüpfen.“

„Die Studierenden müssen nicht nur den Lernort Uni, sondern auch die Wissenschaftspraxis kennenlernen“, betonte Oliver Reis zum Abschluss der Diskussion. Dazu gebe es an der Universität Paderborn schon einige sehr gute Angebote, wie beispielsweise das „Kompetenzzentrum Schreiben“, das Studierenden wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten vermittle.

Vergabe von Förderpreisen und Zertifikaten

Zum Abschluss des „Tags der Lehre“ verlieh die Universität Preise für exzellente Lehre im Jahr 2018. Der „Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre“ ging zum einen an Prof. Dr. Sabine Fechner (Chemie). Sie wurde für ihr Projekt „Experimentieren im Spannungsfeld multidisziplinärer Anforderungen – der digitale Erste-Hilfe-Koffer für Studierende der Ernährungslehre im Bereich Chemie“ ausgezeichnet. Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager (Informatik) wurde für sein Projekt „Capture the Flag: Gamification of Learning in der Cyber Security“ geehrt. Marianne Viader (Zentrum für Sprachlehre) erhielt die Ehrung für ihr Projekt „Sprachen im digitalen Zeitalter – Blended Learning-Kurse als Beitrag zur Internationalisierung der UPB“.

Der „Lehrpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ ging an Daniel Heinrich und Juliane Püschl (Mathematik). Sie wurden für ihr Schulungskonzept „Tutorenqualifizierung in der Mathematikdidaktik“ ausgezeichnet. Dr. Tim Pickartz (Kunst) erhielt den Preis für sein Lehrkonzept „Forschen und Lernen in außeruniversitären Institutionen am Beispiel des Seminars „Tiefenbohrungen“ in Kooperation mit dem documenta archiv“. Sarah Schauberger (Musik) wurde für ihr Blockseminar „Musikfestivals als Heterotopie – Methodenseminar zur Feldforschung mit Exkursion zum Rudolstadt-Festival“ geehrt.

Das „E-Learning-Label für qualitativ hochwertige digitale Lehre“ ging in der Kategorie „Professoren“ an Prof. Dr. Marc Beutner und Prof. Dr. Tobias Jenert (Wirtschaftspädagogik). Sie wurden für ihre Veranstaltung „Grundlagen betrieblicher Bildungsarbeit“ ausgezeichnet. In der Kategorie „wissenschaftlicher Nachwuchs“ erhielt Amélie Charvet (Romanistik) das Label für ihre Veranstaltung „Expression Écrite et Orale I“.

Mit dem Gesamtzertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ wurden Dr. Frederik Simon Bäumer (Digitale Kulturwissenschaften), Lara Diederichs (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Mirja Englert (Zentrum für Sprachlehre), Christiane Golombek (Psychologie) und Dr. Thim Strothmann (Software Innovationen Campus) geehrt.

Eine Auszeichnung erhielten außerdem die Absolventinnen des Qualifizierungsprogramms für hochschuldidaktische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Dr. Kristin Eichhorn (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Julia Kamp (Didaktik der Chemie) und Julia Theis (Institut für Kunst/Musik/Textil).

Als Absolventen der Tutorienprogramme für die Bereiche Kulturwissenschaften, Naturwissenschaften und Informatik wurden Luisa Bremer (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Elisabeth Frank (Germanistik/Vergleichende Literaturwissenschaften), Saskia Holsträter (Institut für Kunst/Musik/Textil, Medienwissenschaften) und Moritz Knurr (Institut für Kunst/Musik/Textil) gewürdigt.

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news-9167 Wed, 16 Jan 2019 13:59:53 +0100 Absolventenstudie der Fakultät liefert erfreuliche Ergebnisse https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/absolventenstudie-der-fakultaet-liefert-erfreuliche-ergebnisse/ 2017 wurde unter den AbsolventInnen der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik des Abschlussjahrgangs 2015 (Bachelor und Master) eine Absolventenstudie bezüglich ihrer rückblickenden Bewertung, Zufriedenheit und (beruflichen) Situation nach dem Abschluss durchgeführt. Unter allen AbsolventInnen und Absolventen hat jeder Vierte an der Studie teilgenommen. Dies freut Studiendekanin Prof. Dr. Gitta Domik-Kienegger sehr: „Diese Rücklaufquote zeigt doch, dass es eine Verbundenheit unserer Absolventen mit ihrer Uni gibt, auch noch eineinhalb Jahre nach dem Abschluss.“ Ein weiterer Grund zur Freude ist auch die Bilanz zur allgemeinen Zufriedenheit mit dem Studium: 84% der Absolvent/innen gaben rückblickend an, mit ihrem Studium glücklich gewesen zu sein: „Dass unsere Studierenden zufriedener mit ihrer bei uns erworbenen Qualifikation sind und eine höhere berufliche Zufriedenheit bescheinigen, als dies im bundesweiten Vergleich der Fall ist, stimmt mich natürlich besonders gut. Wir haben also etwas richtig gemacht!“ Die hohe berufliche Zufriedenheit bescheinigen  95% der Paderborner AbsolventInnen; im bundesweiten Durchschnitt der Studienfächer Elektrotechnik, Informatik und Mathematik liegt die Zufriedenheit bei ca. 70%. „Die Selbstbewertung nach Studienabschluss fällt bei den Studierenden hoch aus, das heißt, wir graduieren junge Menschen, die ihre eigenen Fähigkeiten kennen und schätzen“, zieht die Studiendekanin als Fazit.

Eine negative Quote bietet die Frage nach dem Abschluss in Regelstudienzeit: Nur 30% der Befragten schafften den Bachelor in 3 Jahren bzw. den Master in 2 Jahren. Die positive Ausnahme bilden die Mathematik AbsolventInnen: Sie schafften den Bachelor in vorgesehener Zeit. Prof. Dr. Domik-Kienegger ist vor allem über den Grund der längeren Studienzeit überrascht: „Viele Informatikstudierende, besonders im Masterstudium, schreiben die Verzögerung ihres Abschlusses einer Erwerbsarbeit zu. Hier hat der Fachkräftemangel in der Region wohl die Auswirkung, dass Studierende lukrative Jobangebote aus der Region aufnehmen und deshalb weniger oft zur Uni kommen.“ Ebenso sieht sie aber auch den positiven Effekt, da 70% der AbsolventInnen in der Region bleiben und eine Arbeitsstelle in OWL finden: „Die Wirtschaft der Region und unsere Fakultät sind in einer Win:Win Situation!“ 95% bescheinigen hierbei eine hohe Berufszufriedenheit, was auch mit einem guten Gehalt einher geht: Das durchschnittliche Bruttoeinkommen nach dem Abschluss an der Fakultät EIM liegt bei 3.846€ bei einer Vollzeitbeschäftigung.
Von den BachelorabsolventInnen nahmen 92% nach erfolgreichem Abschluss ein Masterstudium auf; der größte Teil davon blieb an der UPB, in der Elektrotechnik blieben sogar 100% Paderborn treu.

Während des Studiums haben 42% der Befragten mindestens ein studiumsbezogenes Praktikum absolviert; Erfahrungen im Ausland haben lediglich 14% gesammelt, was allerdings auch mit dem bundesweiten Durchschnitt der Fächer übereinstimmt. Aulandssemester sind auch ein Grund für Verzögerungen im Studienablauf, neben „hohen Anforderungen im Studiengang“, „nicht bestandenen Prüfungen“, „Erwerbstätigkeit“ und „persönlichen Gründen“.

Prof. Dr. Domik-Kienegger ist froh, Möglichkeiten wie die Absolventenstudie zu haben, um die Lage der Studierenden nachvollziehen und sie besser unterstützen zu können: „Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und wir müssen uns kontinuierlich ändern. Dazu sind Befragungen unserer Studierenden sehr aufschlussreich. Die Veränderungen an unserer Ausbildung sind auch bedingt durch die Veränderung unserer Studierenden: Die starke Zunahme der Studienanfänger pro Abiturjahrgang veränderte die Qualität unserer Studierenden. Wir setzen deshalb seit Jahren das Angebot von Vorkursen vor Studienbeginn ein, damit alle heutigen Studienanfänger die Möglichkeit haben, sich fit für unsere Studiengänge zu machen. Wie Maßnahmen, wie z.B. die Vorkurse, von unseren Studierenden und Absolventen wahrgenommen und angenommen werden, können wir durch Befragungen überprüfen.“


Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie (nur in Netzwerken der UPB verfügbar):
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/3-1/uni-intern/AbsStud_2017/Kurzzusammenfassung__Ergebnisse_PAbs2017_Fakultaet_EIM.pdf

Ergebnisse der Uni Paderborn insgesamt:
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/3-1/Ergebnisse_AbsStud_offen/2017/Kurzzusammenfassung__Ergebnisse_PAbs2017_UPBges.pdf

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news-9153 Thu, 10 Jan 2019 17:23:54 +0100 Die Rolle des Menschen in der digitalisierten Arbeitswelt: Tagung von NRW-Forschungskolleg und Forschungsschwerpunkt mit Festakt https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/die-rolle-des-menschen-in-der-digitalisierten-arbeitswelt-tagung-von-nrw-forschungskolleg-und-forsc/ Wenn Menschen und technische Systeme ihre Arbeit gemeinsam erledigen, hat das Folgen für die Beschäftigten. Wie lassen sich potentielle Probleme der „Arbeit 4.0“ frühzeitig abwenden und Risiken in Chancen umwandeln? Damit befassen sich zwei ge-meinsame Einrichtungen der Universitäten Bielefeld und Paderborn: das NRW-Forschungskolleg „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ und der Forschungsschwer-punkt „Digitale Zukunft“. Wenn Menschen und technische Systeme ihre Arbeit gemeinsam erledigen, hat das Folgen für die Beschäftigten. Wie lassen sich potentielle Probleme der „Arbeit 4.0“ frühzeitig abwenden und Risiken in Chancen umwandeln? Damit befassen sich zwei gemeinsame Einrichtungen der Universitäten Bielefeld und Paderborn: das NRW-Forschungskolleg „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ und der Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft“. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Forschungskolleg ab diesem Monat für weitere dreieinhalb Jahre. Auf einer Tagung im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld am Donnerstag, 17. Januar, von 9.15 bis 16 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Rolle des Menschen in der digitalisierten Arbeitswelt.

„Technologische Neuerungen lassen sich nutzen, um die Arbeit zu verbessern. Das haben manche Firmen noch nicht ausreichend beherzigt“, sagt der Psychologie-Professor Dr. Günter Maier von der Universität Bielefeld. Er und der Informatik-Professor Dr. Gregor Engels von der Universität Paderborn sind die Sprecher des Forschungskollegs und des Forschungsschwerpunkts. „Intelligente Systemen können Beschäftigte etwa dabei unterstützen, ihre Arbeit effizienter zu organisieren“, sagt Gregor Engels. „Auch können sie körperlich schwere oder gefährliche Aufgaben übernehmen und so entlasten.“

Auf dem Programm der Tagung stehen zwei Hauptvorträge, wissenschaftliche Impulsreferate, zwei Podiumsdiskussionen und der offizielle Festakt zur Verlängerung des NRW-Forschungskollegs. Den ersten Hauptvortrag mit dem Titel „Digitale Zukunft – wo bleibt der Mensch?“ hält der Technikphilosoph Professor Dr. Armin Grunwald. Grunwald leitet das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag sowie das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Den zweiten Hauptvortrag mit dem Titel „Auf dem Weg zu Arbeit 4.0 – dem Wandel der Arbeitswelt begegnen“ hält Jana Schönefeld, Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens Hettich. In den beiden Podiumsdiskussionen mit Forschenden und Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Gewerkschaften geht es einerseits um die nicht-technische Perspektive auf die Digitalisierung der Arbeit, die etwa soziale und psychologische Aspekte umfasst, und andererseits um die technische Perspektive auf das Thema.

Der Festakt zur Verlängerung der Förderung des NRW-Forschungskollegs „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ ist für 15 Uhr angesetzt. Die Grußworte sprechen: Klaus Kaiser, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, und Professorin Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn.

Das gemeinsame NRW-Forschungskolleg „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ der Universitäten Paderborn und Bielefeld erforscht die Auswirkungen der Digitalisierung am Arbeitsplatz. Die 13 Doktorandinnen und Doktoranden des Kollegs erforschen neue soziale Infrastrukturen, die Antworten auf die rasante technologische Entwicklung finden und so dem Menschen über sein gesamtes Arbeitsleben nützen. Solche Infrastrukturen betreffen etwa Gesundheitsmanagement, lebenslanges Lernen, Laufbahnmodelle und Wissensmanagement. Das NRW-Forschungskolleg startete im Mai 2014. In der zweiten Phase ab Januar 2019 wird das Kolleg bis Juni 2022 mit 2,2 Millionen Euro vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Der Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft“ wird ebenfalls von beiden Universitäten organisiert. Er entwickelt wissenschaftliche Grundlagen, um Beschäftigte, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Selbstständige und Privatpersonen bei der aktiven Gestaltung des digitalen Wandels zu unterstützen. In interdisziplinären Teams kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik, Psychologie und Soziologie. Der Forschungsschwerpunkt läuft seit Januar 2017 und wird bis Dezember 2020 mit zwei Millionen Euro vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Weitere Informationen:
Programm der Tagung „Der Mensch in der digitalisierten Welt“: http://www.upb.de/fkfs2019

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news-9149 Thu, 10 Jan 2019 10:46:43 +0100 Workshop: Sprungbrett Forschung! Bewerben für die Wissenschaft – How to apply for jobs in academia https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/workshop-sprungbrett-forschung-bewerben-fuer-die-wissenschaft-how-to-apply-for-jobs-in-academia/ In many respects, applying for jobs in academia is different from job applications in other sectors. What does an academic portfolio need to look like? Should I go to the interview in a suit or a sweater? Which expertise from my studies or previous work as a graduate student should I particulary emphasize? To start, this seminar will first adress the application process before an interview. Which kinds of PhD positions will fit my qualifications? You will learn how to present yourself in your application documents, how to format your CV, how to document your initial experiences in doing research, and how to present your research interests in a compelling way. Workshop Announcement

Sprungbrett Forschung! Bewerben für die Wissenschaft – How to apply for jobs in academia
(Please notice that this workshop is in English!)

Date: 01.02.2019
Room: P1.4.18
Time: 9.00 am – 5.00 pm

In many respects, applying for jobs in academia is different from job applications in other sectors. What does an academic portfolio need to look like? Should I go to the interview in a suit or a sweater? Which expertise from my studies or previous work as a graduate student should I particulary emphasize? To start, this seminar will first adress the application process before an interview. Which kinds of PhD positions will fit my qualifications? You will learn how to present yourself in your application documents, how to format your CV, how to document your initial experiences in doing research, and how to present your research interests in a compelling way. With this as basis, the second half of the seminar will deal with what happens after you are invited to a job interview, starting with preparing the interview, the kinds of critical questions that might come up, and giving a candidate lecture.

The attendance is free! Please register until 30.01.2019 via mail to: frederike.kallmeyer(at)upb(dot)de

Contact:

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news-9141 Wed, 09 Jan 2019 12:10:15 +0100 Antrittsvorlesungen von JP Dr. Henning Wachsmuth und Prof. Dr. Igor Burban https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/antrittsvorlesungen-von-jp-dr-henning-wachsmuth-und-prof-dr-igor-burban/ Am Montag, den 07.01.19, haben die Neuberufenen JP Dr. Henning Wachsmuth (Informatik/Computational Social Science) und Prof. Dr. Igor Burban (Mathematik/Algebra) ihre Antrittsvorlesungen gehalten. Im vollen Hörsaal O2 sprachen sie über ihre Steckenpferde in der Forschung: JP Dr. Wachsmuth hielt einen englischen Vortrag mit dem Titel „Towards an Argument Search Engine for the Web“; nach ihm referierte Prof. Dr. Burban über „Die klassische Yang-Baxter-Gleichung: Ein algebraischer Blick auf die Theorie von integrablen Systemen“. Am Montag, den 07.01.19, haben die Neuberufenen JP Dr. Henning Wachsmuth (Informatik/Computational Social Science) und Prof. Dr. Igor Burban (Mathematik/Algebra) ihre Antrittsvorlesungen gehalten. Im vollen Hörsaal O2 sprachen sie über ihre Steckenpferde in der Forschung: JP Dr. Wachsmuth hielt einen englischen Vortrag mit dem Titel „Towards an Argument Search Engine for the Web“; nach ihm referierte Prof. Dr. Burban über „Die klassische Yang-Baxter-Gleichung: Ein algebraischer Blick auf die Theorie von integrablen Systemen“.

JP Dr. Henning Wachsmuth, geboren in den USA, promovierte 2015 mit Summa Cum Laude an der UPB in Informatik, hatte danach eine Post-Doc Stelle an der Bauhaus-Universität Weimar und kehrte anschließend zurück nach Paderborn. Im Sommer 2017 ging die Suchmaschine „args.me“ online, die er im Zuge seiner Forschung mit seiner Arbeitsgruppe erarbeitet hatte und bei seiner Antrittsvorlesung nun vorstellte: „args.me“ soll in Zeiten von „Alternativen Fakten“ und „Fake News“ bei der Meinungsbildung helfen, indem zu einem kontroversen Thema, wie bspw. Feminismus oder der Abschaffung der Todesstrafe, intelligent gefilterte Suchergebnisse in Pro- und Contra-Argumente aufgeteilt werden. Er erklärte die technische Realisierung, wie Computer Argumente in Texten erkennen und in „gut“ und „schlecht“ selektieren und führte die Anwendung der Suchmaschine vor.

Anschließend referierte Prof. Dr. Igor Burban im vollen Hörsaal. Bevor er an die Uni Paderborn kam, studierte er Mathematik und Physik in Kiew und Kaiserslautern, wo er auch promovierte; anschließend führte sein Weg über Paris, das Max-Planck-Institut Bonn, Mainz und Köln. Er eröffnete seinen Vortrag mit dem Fall der internationalen Raumstation „Mir“, welche am 25.05.1997 nach einem misslungenen Andockmanöver nur dank einer entschlossenen Aktion der Crew gerettet werden konnte; dabei spielte die Theorie von Euler-Gleichungen eine entscheidende Rolle, wie er im Folgenden erklärte. Fortführend gab er eine Übersicht zur Theorie der klassischen Yang-Baxter-Gleichung sowie deren Anwendung im Studium von klassischen integrablen Systemen. Er untermalte seinen Vortrag mit kurzen Videobeiträgen und Graphiken und führte u.a. den „Dschanibekow-Effekt“ vor.

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news-9111 Thu, 20 Dec 2018 18:33:51 +0100 Gute Ergebnisse im CHE Ranking für Masterstudiengänge Informatik und Mathematik https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/gute-ergebnisse-im-che-ranking-fuer-masterstudiengaenge-informatik-und-mathematik/ Vor kurzem wurde wieder ein Hochschulranking des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) veröffentlicht, dieses Mal mit Fokus auf Masterstudiengänge in den Fächern Informatik und Mathematik. Dabei hat die Informatik an der UPB gut abgeschnitten; in gleich vier Kategorien zählt Paderborn zur Spitzengruppe: Herausstechend ist hier vor allem die Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“, welche 13 von 14 möglichen Punkten erzielt. Auch bei der internationalen Ausrichtung im Master wurde ein Spitzenwert, sechs von neun Punkten, erreicht. Innerhalb der Forschung stehen in Paderborn „Veröffentlichungen pro Wissenschaftler“ (5,0) und „Promotionen pro Professor“ (1,4) ganz oben. Vor kurzem wurde wieder ein Hochschulranking des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) veröffentlicht, dieses Mal mit Fokus auf Masterstudiengänge in den Fächern Informatik und Mathematik. Dabei hat die Informatik an der UPB gut abgeschnitten; in gleich vier Kategorien zählt Paderborn zur Spitzengruppe: Herausstechend ist hier vor allem die Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“, welche 13 von 14 möglichen Punkten erzielt. Auch bei der internationalen Ausrichtung im Master wurde ein Spitzenwert, sechs von neun Punkten, erreicht. Innerhalb der Forschung stehen in Paderborn „Veröffentlichungen pro Wissenschaftler“ (5,0) und „Promotionen pro Professor“ (1,4) ganz oben.

Auch die Gruppe Studierenden durften ihre Wertung abgeben und Noten verteilen. Sie bewerteten am besten die Studienorganisation (1,5), die Räumlichkeiten und die IT-Infrastruktur (jeweils 1,7). Studierende im Master bewerteten die beiden letzten Kategorien sogar noch etwas besser (jeweils 1,6).

Auch die Paderborner Mathematik ist gut aufgestellt, vor allem in den zentralen Kategorien „Allgemeine Studienorganisation“, „Unterstützung im Studium“ und „Internationale Ausrichtung“. Hervorragende Werte belegte die Paderborner Mathematik bei der Studienorganisation, hier wurde in allen Bereichen der Mathematikstudiengänge inklusive Lehramt und Technomathematik von den Studierenden die Note 1,5-2 gegeben. Die gute Begleitung durch das Studium mit den passenden Angeboten machte sich auch im Übergang zum Masterstudium bemerkbar, hier geben die Studierenden erneut eine Spitzennote (1,8).

Mit dem Hochschulranking bietet das CHE seit 20 Jahren für über 30 Fächer Informationen und Transparenz, um das passende Studienangebot zu finden. Es ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum, bei welchem mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen untersucht und über 150.000 Studierende befragt werden. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. In dem Vergleich der Masterangebote werden mehr als 20 Kriterien betrachtet. Neben den Bewertungen der Studierenden, die im Zeitraum April bis Juli 2018 befragt wurden, werden faktenbasierte Indikatoren wie die Anzahl der Masterstudierenden am Fachbereich oder die internationale Ausrichtung ausgewiesen.

Die gesamten Ergebnisse sind ab sofort in der aktuelle Ausgabe der ZEIT CAMPUS sowie online unter www.zeit.de/masterranking verfügbar.

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news-9115 Thu, 20 Dec 2018 18:30:00 +0100 Slide Template Tournament 2019 https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/slide-template-tournament-2019/ Vor Weihnachten gab es noch einen Wettbewerb im Institut für Informatik: Wer baut die Präsentationsvorlage der Universität Paderborn am besten in LaTeX nach? Mehrere Einreichungen mit sehr guten Lösungen standen im Wettbewerb, so dass wir dieses Jahr einen ersten Platz an Max Hoffmann und einen zweiten Platz an Nico Heitmann vergeben konnten. Die Vorlage von Herrn Hoffmann steht für alle Nutzer zur Verfügung Vor Weihnachten gab es noch einen Wettbewerb im Institut für Informatik: Wer baut die Präsentationsvorlage der Universität Paderborn am besten in LaTeX nach? Mehrere Einreichungen mit sehr guten Lösungen standen im Wettbewerb, so dass wir dieses Jahr einen ersten Platz an Max Hoffmann und einen zweiten Platz an Nico Heitmann vergeben konnten. Die Vorlage von Herrn Hoffmann steht für alle Nutzer zur Verfügung.

Just before the holidays, we completed a little competition in our institute: Who creates the best LaTeX-Beamer-based version of UPB's official presentation template. Chosing among several excellent submissions wasn't easy, so we had to award a first price to Max Hoffmann and a second price to Nico Heitmann. Mr. Hoffmann's template is available for download for all users.

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news-9079 Thu, 20 Dec 2018 16:01:00 +0100 Antrittsvorlesungen am 07.01.19 von Prof. Dr. Igor Burban und JP Dr. Henning Wachsmuth https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/antrittsvorlesungen-am-070119-von-prof-dr-igor-burban-und-jp-dr-henning-wachsmuth/ Am 07.01.19 um 16:15 Uhr halten die neu berufenen Professoren Dr. Ingo Burban und Dr. Henning Wachsmuth ihre Antrittsvorlesungen im Hörsaal O2. Am 07.01.19 um 16:15 Uhr halten die neu berufenen Professoren Dr. Ingo Burban und Dr. Henning Wachsmuth ihre Antrittsvorlesungen im Hörsaal O2.

Juniorprofessor Dr. Henning Wachsmuth hält einen englischsprachigen Vortrag mit dem Titel

Towards an Argument Search Engine for the Web

In seinem Abstract dazu führt er aus:
For many controversial issues in life and politics, people disagree on what is the right stance towards them, be it the need for feminism, the influence of religion, or the assassination of dictators. Stance is affected by the subjective assessment of arguments on the diverse aspects of an issue. Building stance in a self-determined manner is getting harder in times of fake news and alternative facts. This motivated us in 2017 to launch the first search engine dedicated to arguments on the web, args.me, which aims to oppose the most relevant pro and con arguments on any issue queried for in an unbiased manner. To this end, args.me needs to automatically mine arguments from web pages, assess properties such as their stance and quality, identify those arguments that are relevant to a user's search query, and adequately present them. Starting from the basics of argumentation, this talk will introduce our research around args.me and provide insights into how we stepwise face the manifold challenges towards an argument search engine for the web.

Anschließend referiert Prof. Dr. Igor Burban über

Die klassische Yang-Baxter-Gleichung: Ein algebraischer Blick auf die Theorie von integrablen  Systemen

Vorab gibt er folgende Informationen zum Inhalt:
Am 25. Mai 1997 kam die internationale Raumstation "Mir" infolge eines abenteuerlichen Andockmanövers an den Rand eines Kollapses. Nur Dank einer qualifizierten und entschlossenen Aktion der Crew konnte die Station gerettet werden. Was hat diese Geschichte eigentlich mit Mathematik zu tun? In meiner Vorlesung werde ich erklären, wie die Kenntnisse eines Crew-Mitglieds in der Theorie von Euler-Gleichungen bei der Rettung der Raumstation eine entscheidende Rolle gespielt haben. Im zweiten Teil meiner Vorlesung werde ich eine Übersicht der Theorie der klassischen Yang-Baxter-Gleichung, sowie deren Anwendungen im Studium von klassischen integrablen Systemen geben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Antrittsvorlesungen zu besuchen.

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news-9107 Thu, 20 Dec 2018 15:43:12 +0100 INFOTAG für Schülerinnen und Schüler https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/infotag-fuer-schuelerinnen-und-schueler-3/ Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar 2019, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar 2019, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Studienorientierung: Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag die Gelegenheit, sich an Infoständen und in Fachvorträgen über die Studiengänge der Uni Paderborn zu informieren, Probevorlesungen und Workshops zu besuchen sowie an Labor- und Bibliotheksführungen teilzunehmen. Jede Schülerin/jeder Schüler kann sich aus den umfangreichen Angeboten ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen und so in kurzer Zeit einen kompakten Überblick über einzelne Studiengänge bekommen.

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news-9121 Thu, 20 Dec 2018 15:40:00 +0100 Secret Santa - Schülerinnen und Schüler bauen Spielzeuge für Kinder mit Behinderungen zu Weihnachten um https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/secret-santa-schuelerinnen-und-schueler-bauen-spielzeuge-fuer-kinder-mit-behinderungen-zu-weihnachten-1/ Am Dienstag, 18. Dezember, trafen sich 14 Schülerinnen und Schüler der Liboriusschule – LWL-Förderschule und der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule zu einem Weihnachts-Lötworkshop von Makers Help Care und dem Schülerlabor coolMINT.paderborn. In den Werkräumen der Liboriusschule bauten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam elektronische Taster zusammen, mit denen Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen Spielzeuge per Kopfdruck bedienen können. Diese Spielzeuge sollen den Kindern zwischen sechs und achtzehn Jahren zu Weihnachten geschenkt werden. Am Dienstag, 18. Dezember, trafen sich 14 Schülerinnen und Schüler der Liboriusschule – LWL-Förderschule und der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule zu einem Weihnachts-Lötworkshop von Makers Help Care und dem Schülerlabor coolMINT.paderborn. In den Werkräumen der Liboriusschule bauten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam elektronische Taster zusammen, mit denen Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen Spielzeuge per Kopfdruck bedienen können. Diese Spielzeuge sollen den Kindern zwischen sechs und achtzehn Jahren zu Weihnachten geschenkt werden.

„Solche elektronischen Taster werden in der Sonderpädagogik häufig eingesetzt“, erklärt Nils Beinke, Maker und Gründer von Makers Help Care. Ähnlich wie bei einem Lichtschalter können die Kinder die Spielzeuge per Knopfdruck einschalten. Die Gehäuse der Taster bestehen aus drei Teilen, die vor Ort mit dem 3D-Drucker hergestellt und von den Schülerinnen und Schüler zusammengesetzt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitarbeitende des Schülerlabors unterstützten die jungen Tüftler bei dem Zusammenbau.

Die Idee für den dreistündigen Workshop wurde vornehmlich von Nils Beinke in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern der Liboriusschule und der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule sowie dem zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn entwickelt. Nils Beinke, ehemaliger Lehrer der Liboriusschule und Sonderpädagoge in Bad Oeynhausen, baut ehrenamtlich in Do-it-yourself Manier Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung.

Das zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn ist ein gemeinsames Projekt der Universität Paderborn und des Heinz Nixdorf MuseumsForums. Es wird durch die Initiative des Innovations- und Wissenschaftsministeriums, Zukunft durch Innovation (ZdI), gefördert. Das Schülerlabor möchte Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium begeistern. Die Bauteile für den Taster wurden freundlicher Weise u.a. von dem DMRC - StudentLab3D und dem Fachgebiet Technikdidaktik gedruckt. Die Laborausstattung für den Workshop wurde von dem Schülerlabor zur Verfügung gestellt und die Spielzeuge stellte die Initiative ZdI zur Verfügung. „Wir planen in Zukunft häufiger solche Veranstaltungen durchzuführen“, sagte Edmond Thevapalan vom Schülerlabor coolMINT.paderborn.

 

Die fertig umgebauten Spielsachen sollen an den Pflegedienst „Team David" und die Pauline-Schule gespendet werden. Ein paar verbleiben aber natürlich auch in der Liboriusschule selbst.

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news-9051 Fri, 07 Dec 2018 11:54:13 +0100 Maximilian Schenke belegt den 1. Platz beim MINT-Award Technik 2018 https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/maximilian-schenke-belegt-den-1-platz-beim-mint-award-technik-2018-1/ Maximilian Schenke, Student im Masterstudiengang Elektrotechnik der Universität Paderborn, nahm am 20. November den 1. Preis des MINT-Awards Technik 2018 im Zuge einer Festveranstaltung beim Automobilzulieferer MAHLE in Stuttgart entgegen. Seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung des Erweiterten Kalman-Filters zur Fluss- und Drehzahlbeobachtung im Kontext der feldorientierten Regelung von Asynchronmotoren“ hat die Fachjury aus MAHLE Führungskräften und Professoren überzeugt und ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Herr Schenke hat seine Bachelorarbeit am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) angefertigt und wurde von Herrn Dr.-Ing. Oliver Wallscheid betreut. Maximilian Schenke, Student im Masterstudiengang Elektrotechnik der Universität Paderborn, nahm am 20. November den 1. Preis des MINT-Awards Technik 2018 im Zuge einer Festveranstaltung beim Automobilzulieferer MAHLE in Stuttgart entgegen. Seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung des Erweiterten Kalman-Filters zur Fluss- und Drehzahlbeobachtung im Kontext der feldorientierten Regelung von Asynchronmotoren“ hat die Fachjury aus MAHLE Führungskräften und Professoren überzeugt und ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Herr Schenke hat seine Bachelorarbeit am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) angefertigt und wurde von Herrn Dr.-Ing. Oliver Wallscheid betreut.  

Herr Schenke beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit feldorientiert geregelten Asynchronmotoren (ASM). Diese reagieren empfindlich auf falsche Modellparameter und Messfehler, wenn sie als drehmoment- oder drehzahlsensorlose Antriebe eingesetzt werden. Bisherige Konzepte werden als sequentieller zweistufiger Prozess behandelt, d. h. es werden zunächst die Motorparameter identifiziert und dann ein Beobachter ausgelegt. Die hierbei inhärent vorhandene Messunsicherheit wirkt sich jedoch nachteilig auf das Parameter-Identifikationsergebnis aus, so dass die daraus resultierende Modellunsicherheit sich ihrerseits nachteilig auf den Beobachterentwurf auswirkt. Da allerdings die Maschinenidentifikation und der Beobachterentwurf das gleiche Ziel haben, d. h. einen bestimmten Antrieb mit höchster Drehzahl- und Drehmomentgenauigkeit steuern zu können, müssen diese nicht zwangsläufig voneinander getrennt werden. Im Rahmen der Arbeit von Herrn Schenke wurde daher die Kombination von Beobachterentwurf und Maschinenidentifikation in einem globalen Optimierungsschritt durchgeführt und analysiert. Da zudem ein Erweitertes Kalman-Filter als Fluss- und Drehzahlbeobachter eingesetzt wird, werden Sensorabweichungen prinzipbedingt berücksichtigt. Experimentelle Tests belegen den Nutzen des vorgeschlagenen Ansatzes gegenüber dem Stand der Technik.

Der MINT-Award wurde bereits zum 15. Mal von der audimax Medien GmbH vergeben. Mit dem Preisgeld werden hervorragende wissenschaftliche Leistungen junger Studierender und Absolventinnen und Absolventen geehrt, die in den MINT-Studienfächern angesiedelt sind. In diesem Jahr wurde der Award zusammen mit dem Automobilzulieferer MAHLE zum Thema „Urbane Mobilität – Innovative Ansätze zu Kabinenkomfort, Konnektivität und Elektrotraktion“ ausgeschrieben.
 

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news-9043 Tue, 04 Dec 2018 14:47:45 +0100 2. PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/2-pin-lab-symposium-der-informatik-didaktik/ Am Freitag, den 30.11.18, fand zum zweiten Mal das PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“. Vertreter aus Didaktik, Schule und Forschung hielten Vorträge über die Notwendigkeit von informatischer Bildung in (Grund-) Schulen, Relevanz von Programmierfähigkeit für Lehrberufe und aktuelle Forschungen rund um Kryptographie, Software Engineering und Datensicherheit. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zur Fragestellung „Wie schaffen wir Nachhaltigkeit in der Datengesellschaft?“. Am Freitag, den 30.11.18, fand zum zweiten Mal das PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“. Vertreter aus Didaktik, Schule und Forschung hielten Vorträge über die Notwendigkeit von informatischer Bildung in (Grund-) Schulen, Relevanz von Programmierfähigkeit für Lehrberufe und aktuelle Forschungen rund um Kryptographie, Software Engineering und Datensicherheit. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zur Fragestellung „Wie schaffen wir Nachhaltigkeit in der Datengesellschaft?“.

Der erste Teil des Symposiums beschäftigte sich mit der didaktischen Sicht, angesetzt in der Grundschule, fortgeführt bis zur Sekundarstufe II, hin zur Lehrerausbildung. Die Keynote hierzu hielt Prof. Dr. Carsten Schulte, Leiter der Didaktik der Informatik, zum Thema „Selbstbestimmung in der digitalen Welt“. Er nahm u.a. Bezug auf ein Experiment, mit dem Schülern spielend Datenverarbeitung und Programmierung näher gebracht wird. Ferner ging er der Frage nach, ob Lehrer ohne Programmierkenntnisse in ihrem Beruf früher oder später einen Nachteil haben werden. Nach dieser Eröffnung hielten einige Projektpartner aus der Didaktik Vorträge über aktuelle Beispiele aus der Schule: Prof. Dr. Claudia Tenberge (Didaktik des Sachunterrichts) referierte über „Bildung in der digitalen Welt“ und sprach sich für eine Stärkung des MINT-Unterrichts in der Grundschule aus, um Kindern eine mündige Teilhabe in der Datengesellschaft zu ermöglichen. Die Grundschullehrerin Ute Jansen und Markus Kremer, Direktor an einer Grundschule, berichteten über ihre schulischen Erfahrungen aus dem Projekt „Informatik in der Grundschule“. Dieses wurde an diversen Standorten modularisiert durchgeführt: In Wuppertal beschäftigte man sich mit Kryptographie, während in Aachen das Binärsystem und in Paderborn die Programmierung von Robotern im Fokus standen. Nach diesen Erläuterungen referierte Dr. Daniel Frischemeier über „Data Science in der Schule“, hier mit Fokus auf die Sekundarstufe II, und stellte das ProDaBi-Projekt (Projekt Data Science und Big Data in der Schule), welches an den Paderborner Gymnasien Theodorianum und Reismann durchgeführt wird, vor.

Nach diesem didaktiklastigen Teil hatten Studierende und Doktoranden des PIN-Labs und der Didaktik der Informatik (DDI) die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungen bei einem Poster-Slam vorzustellen. Hierbei waren u.a. das Lernen mit digitalen Medien (Birte Heinemann), der Informatikunterricht (Melanie Margaritis) und die Programmiererausbildung (Florian Kapp) Gegenstand der Forschungen. Simone Opel stellte das PIN-Lab vor, welches das Ziel hat, Fachwissenschaftler, Lehrer und Didaktiker zusammen zu bringen.

Anschließend wurden beim Science Slam die aktuell laufenden Forschungen vom Institut für Informatik vertieft: Prof. Dr. Anthony Anjorin befasste sich mit der Frage „Sollten Domänexperten ihre Softwarelösungen selber entwickeln?“; Prof. Dr. Christoph Sommer stellte das futuristische Konzept der Kooperativen Autonomen Fahrzeuge vor; Prof. Dr.-Ing. J. Christoph Scheytt (Schaltungstechnik/Heinz-Nixdorf-Institut) sprach über „Kategorische Imperative für die Technik“, nach ihm referierte Matthias Feldotto über das Prinzip der minimalen Unterscheidung. Zum Abschluss des Science Slams beschäftigte sich Fabian Eidens mit der Frage „Anonymität und meine Daten: Wie können wir Kontrolle über unsere Daten behalten?“.
Anschließend wurde interdisziplinär ein Symposiumsvortrag von Prof. Dr. Katharina Rohlfing (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft) zum Thema „Sprache als Träger des kritischen technologischen Denkens in der frühen Kindheit“ gehalten. Zum Abschluss gab es eine lebhafte Podiumsdiskussion zwischen den Vertretern der Informatik, Didaktik und Schule.

Das zweite PIN-Lab Symposium schaffte eine Verbindung zwischen Didaktik und Informatik, implizierte soziale Aspekte und erörterte Konsequenzen für die Gesellschaft – sowohl die bereits spürbaren als auch die zukünftigen. Die Teilnehmer diskutierten angeregt darüber, wie man mittels Informatik eine Welt gestaltet, die tagtäglich immer mehr Daten produziert und somit den sicheren Umgang mit solchen voraussetzt. So war ein zentraler Aspekt auch die Befähigung von Kindern und Jugendlichen, diese Welt mitzugestalten – um eben, wie es der Titel des Symposiums schon sagt, eine „nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“ zu generieren und garantieren.

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news-9035 Mon, 03 Dec 2018 14:37:42 +0100 Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager mit ERC Starting Grant Award ausgezeichnet https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/prof-dr-ing-tibor-jager-mit-erc-starting-grant-award-ausgezeichnet/ Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, hat im Juli dieses Jahres den „ERC Starting Grant“ erhalten. Diese Förderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert und unterstützt junge Forscher aller Fachgebiete über fünf Jahre bei ihrem Projekt. Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, hat im Juli dieses Jahres den „ERC Starting Grant“ erhalten. Diese Förderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert und unterstützt junge Forscher aller Fachgebiete über fünf Jahre bei ihrem Projekt. Diese Langfristigkeit der Förderung ist auch das, was Prof. Jager besonders freut: „Besonders gut finde ich, dass man für fünf Jahre eine Menge Unterstützung bekommt, vor allem, was Personal angeht. Viele Förderverfahren belaufen sich auf zwei oder drei Jahre, das reicht aus, um häppchenweise weiter zu kommen. Wenn man wirklich einen großen Schritt machen möchte und etwas bewegen will, braucht man meistens schon etwas mehr Arbeitskraft und ein bisschen mehr Zeit dafür. Dafür ist der ERC Starting Grant zugeschnitten; das finde ich ziemlich sinnvoll. Auch deshalb freue ich mich sehr, dass das geklappt hat!“

In Brüssel stellte Prof. Jager vor knapp 30 Mitgliedern des Auswahlgremiums, die zu den Spitzen-Informatikern Europas zählen, seine Forschungsidee vor. Eingereicht hat er sein Projekt „REWOCRYPT – Theoretically-Sound Real-World Cryptography“. Dieses ist angesiedelt an der Schnittstelle von theoretischer und praktischer Kryptographie, was sich in der bisherigen Forschung als zwar sehr wichtig, aber ebenso kompliziert erwiesen hat: „In der Praxis brauchen wir Sicherheit von Anwendung. Den theoretischen Teil haben wir in den letzten 40 Jahren gut verstanden, da hat sich sehr viel entwickelt; in der Praxis geht die Kryptographie leider noch viel zu oft kaputt. In dem Projekt geht es darum, einen großen Schritt von der theoretisch-isolierten Welt in die echte Welt zu machen. Die solide, theoretische Grundlage muss in der echten Welt genutzt werden, damit sichere Anwendungen geschaffen werden können.“, betont Prof. Jager. Bei „sicheren Anwendungen“ redet man nicht allein von Computerprogrammen, sondern kümmert sich um hochaktuelle, zukunftsorientierte und vor allem gesellschaftlich relevante Themen: „In Zukunft reden wir über selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren; wir denken sogar darüber nach, Herzschrittmacher mit WLAN-Schnittstelle auszustatten, damit der Arzt Daten auslesen kann. Um das alles sicher zu machen, damit ein Angreifer beispielsweise den Herzschrittmacher nicht manipulieren kann, braucht man Kryptographie.“

Prof. Jager hat also die nächsten fünf Jahre zu tun. „Das wird eine Menge Arbeit, aber ich freue mich darauf zusammen mit meinem Team und interessierten Studenten an diesem Forschungsprojekt arbeiten zu können!“

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news-9017 Tue, 27 Nov 2018 14:23:26 +0100 Einladung zum Nikolaus-Treff vom PIN-Lab https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/einladung-zum-nikolaus-treff-vom-pin-lab/ Dieses Jahr zum Nikolaus (06.12.) lädt das PIN-Lab zu einem gemütlichen Treffen ein, um auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Jeder, der interessiert ist, darf kommen: Jung und Alt, SchülerInnen und Studierende, Eltern und Großeltern. Von 16:00 bis 18:00 Uhr werden in der Fürstenallee 11 in einem netten Rahmen gemeinsam elektronische Weihnachtskarten gebastelt. Vor Ort muss ein Unkostenbeitrag von 5,00€ zur Deckung der Materialkosten entrichtet werden. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt per Mail an simone.opel(at)upb(dot)de Dieses Jahr zum Nikolaus (06.12.) lädt das PIN-Lab zu einem gemütlichen Treffen ein, um auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Jeder, der interessiert ist, darf kommen: Jung und Alt, SchülerInnen und Studierende, Eltern und Großeltern. Von 16:00 bis 18:00 Uhr werden in der Fürstenallee 11 in einem netten Rahmen gemeinsam elektronische Weihnachtskarten gebastelt.

Vor Ort muss ein Unkostenbeitrag von 5,00€ zur Deckung der Materialkosten entrichtet werden.
Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt per Mail an simone.ope(at)upb(dot)de
 

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news-9013 Tue, 27 Nov 2018 12:47:52 +0100 ACM Sigsoft Distinguished Paper Award für Prof. Dr. Heike Wehrheim, Prof. Dr. Eric Bodden und Felix Pauck https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/acm-sigsoft-distinguished-paper-award-fuer-prof-dr-heike-wehrheim-prof-dr-eric-bodden-und-felix/ Anfang November fand in Florida zum 26. Mal „The ACM Joint European Software Engineering Conference and Symposium on the Foundations of Software Engineering“ (ESEC/FSE) statt. Bei diesem internationalen Forum diskutieren Wissenschaftler über die neusten Innovationen, Trends und Herausforderungen des Software Engeneerings. Anfang November fand in Florida zum 26. Mal „The ACM Joint European Software Engineering Conference and Symposium on the Foundations of Software Engineering“ (ESEC/FSE) statt. Bei diesem internationalen Forum diskutieren Wissenschaftler über die neusten Innovationen, Trends und Herausforderungen des Software Engeneerings. Mit dabei waren auch Prof. Dr. Heike Wehrheim, Prof. Dr. Eric Bodden und Felix Pauck aus der Informatik der Universität Paderborn. Diese reichten ihr Papier mit der Fragestellung „Do Android Analysis Tools keep their promises?“ ein – und wurden dafür mit einem ACM Sigsoft Distinguished Paper Award ausgezeichnet.

Den Abstract zum Papier der drei Paderborner Informatiker findet sich hier:

https://2018.fseconference.org/event/fse-2018-research-papers-do-android-taint-analysis-tools-keep-their-promises-

Weitere Informationen zu der ESEC/FSE sind hier verfügbar:

https://conf.researchr.org/home/fse-2018

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news-9003 Mon, 26 Nov 2018 15:34:06 +0100 Vier Jungakademiker der Universität Paderborn mit Westfalen Weser Energy Award ausgezeichnet https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/vier-jungakademiker-der-universitaet-paderborn-mit-westfalen-weser-energy-award-ausgezeichnet-1/ Mit dem Westfalen Weser Energy Award fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Mit dem Westfalen Weser Energy Award  fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Am 20.11.2018 wurden sechs hervorragende Einzelarbeiten und eine Projektgruppe ausgezeichnet. Insgesamt wurden hierbei mehr als 10.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Vier Preisträger kommen von der Universität Paderborn, und zwar alle aus dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET), einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Paderborn, welche an den Komponenten und Systemen für die Energieinfrastruktur von morgen forscht. Eine Projektgruppenarbeit und zwei Abschlussarbeiten wurden am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker angefertigt, eine weitere Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Thermodynamik und Energietechnik (ThEt). Beide Lehrstühle gehören zum KET.

Preiswürdige Arbeiten

Lukas Diermann hat sich in seiner Masterarbeit mit der Problematik der Speicherbarkeit von regenerativen Energien beschäftigt. Er hat eine Konzeptstudie zur Entwicklung, Berechnung und Umsetzung eines Druckluftenergiespeichers mit Wärmespeicherung durchgeführt. Mit der Entwicklung eines numerischen Berechnungsmodells wurden Daten zur thermodynamischen und konstruktiven Auslegung eines Druckluftenergiespeichers zur Verfügung gestellt. Diese Ergebnisse können vor dem Hintergrund der immer relevanter werdenden Energiewende einen Lösungsansatz und eine Antwort auf die elementare Fragestellung der Energiespeicherung liefern.

Ebenfalls von der Universität Paderborn wurde Jan-Henrik Zünkler wurde für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den sogenannten Microgrids, also lokalen Netzen zur Energieversorgung, die aus Lasten, Quellen und Speichern bestehen können und auch über einen Anschluss an das öffentliche Netz (Macrogrid) verfügen können. Um den Betrieb dieser Microgrids zu optimieren hat Zünkler hierzu künstliche Intelligenz entwickelt. Damit ist es möglich, selbst erzeugten Strom auch selbst lokal zu nutzen und Last aus dem öffentlichen Netz zu nehmen. Zudem benötigt das Verfahren weder neue Geräte, noch einen großen Rechenaufwand. In einem Microgrid ist es u. a. möglich, dass Privatpersonen sich direkt gegenseitig mit Energie beliefern. Dies wäre eine aktive Beteiligung an der Energiewende.

Roland Unruh beschäftigt sich in seiner Masterarbeit mit der Entwicklung eines DC/DC-Wandlers mit einem weiten Ausgangsspannungsbereich zum Einsatz im Ladegerät eines Elektroautos. Das Laden basiert häufig zunächst auf der Umwandlung von Wechselspannung zu Gleichspannung (AC/DC-Wandler). In einer weiteren Stufe wird die erzielte konstante Gleichspannung auf die variable Gleichspannung der Batterie konvertiert, um diese zu laden. Durch den in der Masterarbeit entwickelten Wandler wird ein höherer Wirkungsgrad erreicht und die Stromkosten des Ladevorgangs werden reduziert. Außerdem entsteht weniger Abwärme, die abgeführt werden muss, sodass das Bauvolumen des On-Board-Ladegeräts reduziert werden kann. Das Gewicht des Elektrofahrzeugs verringert sich und dessen Reichweite erhöht sich. Erkenntnisse dieser Arbeit fließen in ein aktuelles Forschungsprojekt der Universität Paderborn ein.

Den Preis für die beste Projektgruppenarbeit nahmen Bastian Korthauer und Jannis Bohlmann entgegen. Diese haben sich mit der Entwicklung eines DC-DC-Wandlers für Elektroautos befasst. In Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben kommen für die unterschiedlichen Verbraucher mehrere Spannungsebenen zur Anwendung. Für Verbraucher höherer Leistung ist es vorteilhaft, eine höhere Spannung im Fahrzeug zu verwenden. Gleichstromsteller sind erforderlich, um Energie zwischen den einzelnen Spannungsebenen auszutauschen. Mit dem von der Projektgruppe entwickelten Wandler reduzieren sich die Stromschwankungen am Ein- und Ausgang, sodass kleinere Kondensatoren eingesetzt werden können. Ebenso bleibt der Wirkungsgrad über weite Teile des Leistungsbereiches nahezu konstant hoch mit einem Spitzenwert von 94,5 Prozent. Im Vergleich zu ähnlichen Systemen konnte eine deutliche Reduktion des Bauvolumens erzielt werden. 

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news-8999 Mon, 26 Nov 2018 14:07:33 +0100 Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler als ACM Distinguished Member ausgezeichnet https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/prof-dr-ing-habil-falko-dressler-als-acm-distinguished-member-ausgezeichnet/ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts wurde von der ACM (The Association for Computing Machinery) als einer von 49 Personen weltweit als ACM Distinguished Member ausgezeichnet. Prof. Dressler erhielt seine Auszeichnung für „Outstanding Scientific Contributions to Computing“. Über diese Ehrung äußert er sich ganz bescheiden: „Als Wissenschaftler arbeite ich nicht für Auszeichnungen, sondern um neue Methoden und Technologien zu entwickeln, die irgendwann auch einen Impact haben, das heißt, unserer Gesellschaft weiterhelfen. Dennoch ist es natürlich toll, zu sehen, dass andere Wissenschaftler diese Leistungen anerkennen.“ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts wurde von der ACM (The Association for Computing Machinery) als einer von 49 Personen weltweit als ACM Distinguished Member ausgezeichnet. Prof. Dressler erhielt seine Auszeichnung für „Outstanding Scientific Contributions to Computing“. Über diese Ehrung äußert er sich ganz bescheiden: „Als Wissenschaftler arbeite ich nicht für Auszeichnungen, sondern um neue Methoden und Technologien zu entwickeln, die irgendwann auch einen Impact haben, das heißt, unserer Gesellschaft weiterhelfen. Dennoch ist es natürlich toll, zu sehen, dass andere Wissenschaftler diese Leistungen anerkennen.“

Die ACM ist die weltweit größte Gesellschaft für Wissenschaft und Bildung. Sie vereinigt Dozenten, Researcher und Experten, um sie zum Dialog zu animieren, stärkt die kollektive Stimme der Informatiker und ehrt ihre technische Exzellenz. Ferner schafft die ACM Raum zum Knüpfen von Netzwerken und fördert die Karrieren ihrer Mitglieder. Das Distinguished Member Program, gestartet 2006, ehrt jene Mitglieder, welche mindestens 15 Jahre professionelle Erfahrung aufweisen und signifikante Leistungen im Bereich des Computing erbracht haben.

Die ernannten Distinguished Member 2018 sind Vorbilder für ihre Fachkollegen, repräsentieren die weltweite Reichweite der ACM sowie die aufregende Auswahl an Unterdisziplinen, die die heutige Technologielandschaft ausmachen. Die Member erhalten durch die ACM-Auszeichnung eine Anerkennung für die Revolutionierung der Art, wie wir heute leben, arbeiten und spielen. Auch Dr. Dressler stellt seine Arbeit unter dieser Prämisse: „Ich versuche, mit meinem Team bahnbrechende Forschungsergebnisse zu erarbeiten. Das zu erreichen ist der Traum eines jeden Wissenschaftlers. Manchmal wird das dann auch durch eine Auszeichnung gewürdigt. Das freut einen dann umso mehr.“

Computing als Wissenschaft und Beruf voranbringen

ACM-Präsident Cherri M. Pancake erklärt: „Indem wir diese Personen würdigen, unterstreichen wir die beruflichen Erfolge, die hinter den Technologien stehen, die unser tägliches Leben und die Gesellschaft im Allgemeinen verändert haben.“ Diese langjährige ACM-Mitgliedschaft macht diese Community zu einem echten Inbegriff der ACM-Mission „Computing als Wissenschaft und Beruf voranzubringen.“

Auf die Frage, ob diese Auszeichnung auch seinen Alltag und die Arbeit als Wissenschaftler verändert, antwortet der Professor für Verteilte Eingebettete Systeme: „Meine erste Antwort wäre ‚Nein’, da es mit unserer Forschung ja auch so weitergeht. Andererseits ist es insbesondere für Nachwuchswissenschaftler in meiner Gruppe natürlich sehr hilfreich, darauf verweisen zu können, wenn sie ihre weitere Karriere planen. Und vielleicht hilft eine solche Auszeichnung auch, junge Leute zu motivieren, gemeinsam mit mir zu arbeiten und zu forschen.“

Eine Übersicht aller Distinguished Member sowie weitere Informationen über das ACM finden sich hier: https://www.acm.org/media-center/2018/november/distinguished-members-2018

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EIM-Nachrichten
news-8991 Thu, 22 Nov 2018 16:03:55 +0100 „Schnuppern“ als Technik-Lehrer/-in am Berufskolleg - „TeachFuture“ heißt jetzt „Lehrerberuf Berufskolleg“ https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/schnuppern-als-technik-lehrer-in-am-berufskolleg-teachfuture-heisst-jetzt-lehrerberuf-berufsk/ Anfang November fanden in der Region OWL bereits zum fünften Mal die Aktionstage zur Lehrerwerbung statt. Die bisherige Bezeichnung „TeachFuture“ wurde inzwischen umgewandelt in „Lehrerberuf Berufskolleg“. Geblieben ist die Idee, junge Menschen vor allem für das Lehramt für gewerblich-technische Fächer zu begeistern, in dem schon seit Jahren ein großer Nachwuchsbedarf besteht. Anfang November fanden in der Region OWL bereits zum fünften Mal die Aktionstage zur Lehrerwerbung statt. Die bisherige Bezeichnung „TeachFuture“ wurde inzwischen umgewandelt in „Lehrerberuf Berufskolleg“. Geblieben ist die Idee, junge Menschen vor allem für das Lehramt für gewerblich-technische Fächer zu begeistern, in dem schon seit Jahren ein großer Nachwuchsbedarf besteht.

An der Universität Paderborn konnten die Teilnehmer/-innen in einem dreistündigen Nachmittags-Workshop  einmal die Perspektive wechseln, indem sie sich in die Rolle als zukünftige Lehrkraft versetzten und selbst berufsbildenden Technik-Unterricht am Berufskolleg planten. Auf diese Weise entstanden tolle Ideen und Poster für Lernsituationen in der dualen Ausbildung. Zur Seite standen dabei Frau Prof. Katrin Temmen vom Fachgebiet Technikdidaktik sowie fünf Lehramtsstudierende, die bereits Elektrotechnik oder Maschinenbautechnik im Master of Education studieren und als sogenannte „Scouts“ die Teilnehmer/-innen über zwei Tage begleiteten.

Unter den 22 Teilnehmer/-innen, darunter 8 junge Frauen, gab es neben vielen Schüler/-innen auch einige Interessent(inn)en, die bereits im Berufsleben stehen oder derzeit eine Fortbildung zum Techniker absolvieren und sich eine Karriere als Berufsschullehrer/-in vorstellen können. Bereits am Vormittag wurden die Teilnehmer/-innen in einem Seminar für die vielfältigen Aufgaben von Lehrkräften sensibilisiert und ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie ihren Weg zum Traumberuf zielstrebig verwirklichen können. Neben einem „klassischen“ Lehramtsstudium nach dem Abitur besteht auch die Chance, über ein abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium an einer Fachhochschule in den Master of Education an die Universität zu wechseln. Diese Variante erfreut sich steigender Beliebtheit.

Dem informativen Uni-Tag schloss sich auch dieses Mal ein Praxis-Tag mit Hospitationen an drei verschiedenen Berufskollegs der Region an. Danach tauschten die Beteiligten ihre Erfahrungen im Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung (ZfsL) in Paderborn aus. Die Teilnehmer/-innen fanden die Aktionstage sehr informativ, da sie sich jetzt mehr unter dem Lehramtsstudium für das Berufskolleg vorstellen können. Ihnen wurde auch bewusst, wie spannend und vielseitig die Arbeit mit jungen Erwachsenen ist und dass sich Ausbildung und finanzielle Vergütung auf gleichem Niveau bewegen wie bei Lehrkräften am Gymnasium.

Die Universität Paderborn und die Berufskollegs der Region hoffen, dass diese Werbung Früchte trägt und der dringend benötigte Nachwuchs bald eintrifft. Weitere Infos gibt es hier: https://plaz.uni-paderborn.de/lehrerbildung/ (Lehramtsstudium) und www.lehrer-werden.nrw  (Seiteneinstieg).

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news-8987 Thu, 22 Nov 2018 13:50:35 +0100 Chinesische Delegation zu Besuch an der Universität Paderborn: Kooperation mit Xidian-Universität wird ausgebaut https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/chinesische-delegation-zu-besuch-an-der-universitaet-paderborn-kooperation-mit-xidian-universitaet-wi/ Am Donnerstag, 15. November, hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai an-geführte Delegation der chinesischen Xidi-an-Universität die Universität Paderborn be-sucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, un-terzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studie-rendenaustausch fortzuführen und die For-schungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaf-ten zu intensivieren. Am Donnerstag, 15. November, hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai angeführte Delegation der chinesischen Xidian-Universität die Universität Paderborn besucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, unterzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studierendenaustausch fortzuführen und die Forschungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaften zu intensivieren.

Die Universität Paderborn arbeitet seit 2013 mit der Xidian-Universität zusammen, die ihren Sitz in der zentralchinesischen Millionenstadt Xi’an hat und deren Schwerpunkte in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik liegen. Ende September hatte bereits eine Delegation der Universität Paderborn unter Leitung von Birgitt Riegraf die Xidian-Universität besucht.

„Wir freuen uns darauf, den Austausch mit der Xidian-Universität in Forschung und Lehre weiter zu intensivieren“, so Birgitt Riegraf in ihrer Begrüßung der chinesischen Gäste. Prof. Dr. Yang Zongkai betonte, beide Universitäten hätten viele Schnittmengen in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Industrie 4.0. Von einer engen Kooperation könne daher die akademische Ausbildung und wissenschaftliche Forschung in Paderborn und Xi’an gleichermaßen profitieren.

„Gute internationale Beziehungen sind der Universität Paderborn schon immer ein zentrales Anliegen gewesen – das zeigen nicht zuletzt unsere über 200 Partnerhochschulen weltweit und unsere stetig zunehmende Zahl an internationalen Studierenden“, unterstrich Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen. „Bei unseren internationalen Kontakten nimmt China eine besondere Stellung ein und aufgrund von langjährig gepflegten Austauschprogrammen stellen chinesische Studierende mittlerweile die größte Gruppe unter unseren internationalen Studierenden“, so Meier weiter.

Nach der Begrüßung der chinesischen Gäste durch Birgitt Riegraf und Torsten Meier stellten Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Prof. Dr. Jens Förstner und Prof. Dr. Holger Karl ihre Arbeit an der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik vor. Böcker lehrt und forscht zu Leistungselektronik und Antriebstechnik, Förstners Schwerpunkt liegt auf der theoretischen Elektrotechnik, Optoelektronik und Photonik und Karl, Leiter des Instituts für Informatik, befasst sich mit Computernetzwerken – drei Bereiche, in denen die Universität Paderborn und die Xidian-Universität künftig zusammenarbeiten wollen.

Neben der akademischen Ausbildung und der Wissenschaftskooperation sind beide Universitäten auch Gründungspartner des Konfuzius-Instituts Paderborn. Daher unterstützen sie die Entwicklung des Konfuzius-Instituts, das mithilfe der Stadt Paderborn und des städtischen Fördervereins „Paderborn überzeugt“ im Sommer 2015 ins Leben gerufen wurde. Prof. Dr. Wolfgang Bremser, Deutscher Direktor und Geschäftsführer des Instituts: „Über Sprach- und Kulturunterricht wollen wir Barrieren abbauen und Deutsche und Chinesen zusammenbringen.“

Weitere Informationen zur Xidian-Universität und zum Konfuzius-Institut Paderborn:

https://en.xidian.edu.cn    

http://konfuzius-paderborn.de

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news-8977 Wed, 21 Nov 2018 12:41:36 +0100 Neues Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft startet an der Universität Paderborn: 12 Millionen Euro für die Erforschung photonisch-elektronischer Signalverarbeitung https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/neues-schwerpunktprogramm-der-deutschen-forschungsgemeinschaft-startet-an-der-universitaet-paderborn/ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit „Integrierte Elektronisch-Photonische Systeme für die ultrabreitban-dige Signalverarbeitung“ ein neues Schwer-punktprogramm (SPP) eingerichtet, das von der Universität Paderborn koordiniert wird. Das SPP, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Chris-toph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut, hat ein Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro und eine Laufzeit von sechs Jahren. Ziel ist es, grundlegende Grenzen der elektroni-schen Signalverarbeitung und elektronischer Mikrochips durch die Kombination von elektronischer und optischer Signalverarbei-tung zu überwinden. Dabei sollen u. a. neu-este nanoelektronische bzw. nanophotoni-sche Halbleitertechnologien zum Einsatz kommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit „Integrierte Elektronisch-Photonische Systeme für die ultrabreitbandige Signalverarbeitung“ ein neues Schwerpunktprogramm (SPP) eingerichtet, das von der Universität Paderborn koordiniert wird. Das SPP, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut, hat ein Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro und eine Laufzeit von sechs Jahren. Ziel ist es, grundlegende Grenzen der elektronischen Signalverarbeitung und elektronischer Mikrochips durch die Kombination von elektronischer und optischer Signalverarbeitung zu überwinden. Dabei sollen u. a. neueste nanoelektronische bzw. nanophotonische Halbleitertechnologien zum Einsatz kommen.  

„Rein elektronische Signalverarbeitung arbeitet auf Basis von Transistoren, deren Geschwindigkeit und Eigenrauschen in der Vergangenheit immer weiter verbessert werden konnten, aber jetzt aus physikalischen Gründen kaum mehr steigerbar sind“, erklärt Scheytt. Dagegen ermögliche die optische Signalverarbeitung schon jetzt sehr viel höhere Signalgeschwindigkeiten (Bandbreite, Datenrate) und ein geringeres Rauschen von Signalquellen. Das übergeordnete Ziel des SPP sei es daher, aus einer Systemperspektive heraus neue Schaltungen, Systeme und Algorithmen für die photonisch-elektronische Signalverarbeitung zu erforschen. Dazu Scheytt: „Es soll durch die Entwicklung von hochintegrierten photonisch-elektronischen Chips in fortschrittlichen Halbleitertechnologien auch gezeigt werden, dass wesentlich schnellere, energieeffizientere und rauschärmere Systeme realisiert werden können“.  

Die höhere Leistungsfähigkeit der neuartigen photonisch-elektronischen Systeme und Algorithmen ermögliche es, gleichzeitig auch die Energieeffizienz von informationsverarbeitenden Systemen stark zu verbessern. Dadurch könne in Zukunft die Belastung von Umwelt und Klima durch die Informations- und Kommunikationstechnologie reduziert werden. Scheytt: „Darüber hinaus ermöglichen die Schaltungen auch sehr kleine und kostengünstige Hardware-Realisierungen, was ganz neue Anwendungen z. B. für die Diagnostik in der Medizintechnik, autonome Fahrzeuge und das Internet der Dinge ermöglicht“.

Im Heinz Nixdorf Institut der Universität fanden jetzt die Auftaktveranstaltungen statt. Das neue Schwerpunktprogramm startete mit einem wissenschaftlichen Workshop und einer Summerschool für Doktoranden. Etwa 35 Teilnehmer von verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten aus Deutschland diskutierten die Forschungsvorhaben und Möglichkeiten zu projektübergreifenden Kooperationen.

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EIM-Nachrichten EI-Nachrichten
news-8966 Tue, 20 Nov 2018 10:02:16 +0100 Einladung zum PIN-Lab Symposium am 30.11.18 https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/einladung-zum-pin-lab-symposium-am-301118/ Am Freitag, den 30.11.18, findet von 09 bis 16:00 Uhr das 2. PIN-Lab Symposium (PIN-Lab, Fürstenallee 11) statt. Dieses steht unter dem Thema „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“. Am Freitag, den 30.11.18, findet von 09 bis 16:00 Uhr das 2. PIN-Lab Symposium (PIN-Lab, Fürstenallee 11) statt. Dieses steht unter dem Thema „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“.
Eingeladen sind alle interessierten SchülerInnen, Lehrkräfte, Studierende und Lehrende, um mit Prof. Carsten Schulte aus der Informatikdidaktik und wissenschaftlichen MitarbeiternInnen diverser Fachrichtungen sowie VertreterInnen aus der Wirtschaft zu diskutieren.

Das Symposium stellt die Frage, was Nachhaltigkeit in der informatischen Bildung, in der Informatik generell und in Bezug auf den gesellschaftlichen Wandel hin zur Datengesellschaft bedeutet. Es wird untersucht, wie sich für Lehrkräfte nachhaltige Bildung darstellt – in der Regel als eine Art substantieller informatischer Bildung, die die Grundlage zur Teilhabe an einer digitalisierten Datengesellschaft sein sollte.
Was verstehen Informatiker unter nachhaltigen Entwicklungen und welche Aspekte sind für sie besonders wichtig? Diese und weitere Fragen sollen untersucht werden.

Nicht zuletzt wird gemeinsam mit verschiedenen Vertretern der Gesellschaft diskutiert, was für sie Nachhaltigkeit in Bildung und Alltag bedeutet - bezogen auf eine Gesellschaft, in der Daten und die hieraus gewonnenen Informationen einen immer höheren Stellenwert einnehmen, aber auch ihr Potential immer weiter hinterfragt wird.


Es wird um Anmeldung gebeten!

Die Anmeldung erfolgt per Mail an:

simone.opel(at)upb(dot)de

Hinweis: Im Rahmen des Symposiums wird für interne Dokumentation und Berichterstattung fotografiert. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, teilen Sie dies in Ihrer Anmeldung bitte mit.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm der Veranstaltung gibt es hier:
go.upb.de/symp18

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EIM-Nachrichten
news-8962 Mon, 19 Nov 2018 13:06:57 +0100 ERC Staring Grant: Feierstunde für Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/erc-staring-grant-feierstunde-fuer-prof-dr-ing-tibor-jager/ Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, erhielt im Juli den „ERC Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC). Mit einem Empfang durch das Präsidium der Universität wurde die Auszeichnung nun gefeiert. Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, erhielt im Juli den „ERC Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC). Mit einem Empfang durch das Präsidium der Universität wurde die Auszeichnung nun gefeiert.

Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, beglückwünschte Tibor Jager zu der besonderen Ehre der Auszeichnung auf EU-Ebene: „Wir sind zurecht ein wenig stolz auf diese Würdigung der Spitzenforschung und hoffen, dass es genauso erfolgreich weitergeht.“

Jager arbeitet mit seinem Team an dem Projekt „REWOCRYPT – Theoretically-Sound Real-World Cryptography“. Das Vorhaben ist an der Schnittstelle von theoretischer und praktischer Kryptographie angesiedelt und beschäftigt sich u. a. mit sicheren Kommunikationstechnologien für eine zunehmend vernetzte Gesellschaft. „Absolute Sicherheit lässt sich in der theoretischen, aber isolierten, Kryptographie schon heute erreichen – die Verknüpfung mit konkreten Anwendungen, wie Computersystemen führt meist aber zu Problemen. Das wollen wir mit REWOCRYPT ändern“, so Jager.

Nach gerade einmal zwei Jahren als Professor an der Universität Paderborn könne er so beeindruckende Ergebnisse vorweisen, lobte Prof. Dr.-Ing. Reinhard Keil, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, in seiner Laudatio und stellte Jagers „Weg des Wissens“ und beruflichen Werdegang vor. „Der ERC Starting Grant ist genau für junge Wissenschaftler erdacht worden. Nämlich um diese zu befähigen, an die Grenzen des aktuellen Wissens zu stoßen.“

Die Forschung des Informatikers wird in den nächsten fünf Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Jager erhielt den „ERC Starting Grant“ als exzellenter Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“.

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news-8944 Wed, 14 Nov 2018 11:48:13 +0100 Automatische Spracherkennung: DFG-Forschungsprojekt im Bereich Nachrichtentechnik an der Universität Paderborn https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/automatische-spracherkennung-dfg-forschungsprojekt-im-bereich-nachrichtentechnik-an-der-universitaet/ Wie haben Siri und Co. sprechen gelernt und warum sind die digitalen Assistenten doch nicht so klug, wie wir denken? Die Hintergründe kennt Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der automatisierten Verarbeitung von gesprochener Sprache und mit maschinellem Lernen. Aktuell hat er im Rahmen eines DFG-Projekts ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, neben anderen Störgeräuschen sogar den Halleffekt in der Signalübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode erlaubt es außerdem, verschiedene Sprecher zu erfassen und ein Gespräch simultan zu verschriftlichen, was mit konventionellen Systemen bisher nicht möglich war. Wie haben Siri und Co. sprechen gelernt und warum sind die digitalen Assistenten doch nicht so klug, wie wir denken? Die Hintergründe kennt Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der automatisierten Verarbeitung von gesprochener Sprache und mit maschinellem Lernen. Aktuell hat er im Rahmen eines DFG-Projekts ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, neben anderen Störgeräuschen sogar den Halleffekt in der Signalübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode erlaubt es außerdem, verschiedene Sprecher zu erfassen und ein Gespräch simultan zu verschriftlichen, was mit konventionellen Systemen bisher nicht möglich war.

„Alexa, stell den Wecker!“

Während der Mensch sein Gegenüber in der Regel auch unter schwierigen akustischen Bedingungen versteht, indem er sich konzentriert und Umgebungsgeräusche weitestgehend ausblendet, können Spracherkennungsprogramme das noch lange nicht. Das Ergebnis: Die Sprache-zu-Text-Verarbeitung funktioniert nicht mehr und auf Befehle wie „Alexa, stell den Wecker“ reagiert der Assistent mit einer Bestellung beim Bäcker. „Um solche Fehler künftig zu vermeiden, wollen wir die akustische Signalverarbeitung deutlich verbessern und Störgeräusche fast vollständig eliminieren“, so Häb-Umbach. „Wenn wir sprechen, machen wir zwischendurch kurze Pausen. Die Störgeräusche im Hintergrund laufen aber weiter. Innerhalb dieser „Lücken“ können sie vom Mikrofon identifiziert werden. Die gewonnenen Daten kann man anschließend isoliert betrachten und das Störsignal löschen“, erklärt er.

Die Technologie, mit der Hall aus Sprachsignalen entfernt werden kann, ist neu und mit Anwendungen wie Amazon Echo brandaktuell geworden. „Störfilter für Rauschen gibt es inzwischen schon in jedem Handy. Für Hall gab es bislang allerdings keine wirklich geeigneten Tools. Das Problem wird konkret, wenn Mikrofone in größerem Abstand zum Sprecher stehen, wie es bei den digitalen Assistenten ja der Fall ist.“ Durch den Hall wird das Sprachsignal an Flächen in der Umgebung reflektiert und gelangt so auf unterschiedlichen Wegen mit unterschiedlicher Laufzeit und Dämpfung zum Mikrofon. Dazu Häb-Umbach: „Jeder kennt das: Im Badezimmer hört sich die Sprache anders an als im Wohnzimmer. Dieser Hall verwirrt den Spracherkenner. Man kann ihn eliminieren, indem man aus Trainingsdaten lernt, wie man vom verhallten Signal auf das unverhallte Signal zurückrechnen kann“.

Neue Technologie für die Identifizierung von unterschiedlichen Sprechern

Schwieriger wird es im Fall der sogenannten „blinden Quellentrennung“: Sobald mehrere Personen gleichzeitig reden, gelangen die Systeme an ihre Grenzen. „Verschiedene Sprecher zu erkennen und die Gespräche automatisch in eine vernünftige schriftliche Form zu bringen, war bis dato eine große Herausforderung. Uns ist es jetzt gelungen, mithilfe von neuronalen Netzen hervorragende Ergebnisse in der automatischen Spracherkennung zu erzielen “, erklärt Häb-Umbach. Dafür werden in einem ersten Schritt überlagerte Sprachsignale voneinander getrennt und anschließend separat betrachtet. „Jede Einheit wird für sich genommen von dem Spracherkennungssystem analysiert. Im Ergebnis steht ein fertiger Text, genauer gesagt ein Transkript, das eine exakte Wiedergabe des Gesprochenen ist.“ Ein Gerät, das eigenständig Gespräche verschriftlicht, könnte es also bald geben, meint der Experte.

Um überhaupt in der Lage zu sein, eine Sprache automatisch zu erkennen, müssen die Systeme vorher mit Daten „gefüttert“ werden. Dazu Häb-Umbach: „Wir sprechen hier von der Lernphase. Dabei speisen wir Sprachsignale und gleichzeitig auch die entsprechenden Texte ein. So lernen die Systeme, welche schriftliche Repräsentation zu welchem Laut passt. Das System lernt also auch, wie die jeweiligen Wörter ausgesprochen werden.“ Inzwischen sind die Forscher sogar noch einen Schritt weiter: Sie arbeiten an selbstlernenden Systemen, die eine vorherige „Fütterung“ überflüssig machen und trotzdem fehlerfreie Protokolle liefern. „Es gibt nur ein Audiosignal und keinen Text, der als Lerngrundlage dient. Das bezeichnet man auch als „Unüberwachtes Lernen“. Nützlich ist das zum Beispiel für die Dokumentation seltener Sprachen. Linguisten könnten mithilfe der Technologie schnell Korpora, also digitale Textsammlungen, aufbauen. Das Spracherkennungsprogramm nimmt ihnen viel Arbeit ab. Denn: Die Sprachdaten mühselig per Hand zu transkribieren, nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch“, weiß Häb-Umbach.

Maschinelles Lernen macht es möglich: Die Forscher haben eine Methode entwickelt, die die akustischen Bausteine gesprochener Sprache identifiziert und ein Verfahren zum Trennen der Laute entwickelt. „Das heißt, Laute werden segmentiert und als wiederkehrende Muster erkannt. So kommt man letztendlich zu dem Silbenaufbau, zu Wörtern bis hin zu ganzen Sätzen“, erklärt der Elektrotechniker. Das stößt auch bei der Industrie auf großes Interesse: „Wir haben Kontakt zu Google, Facebook, NTT und vielen anderen großen Playern“, sagt Häb-Umbach.

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news-8928 Mon, 12 Nov 2018 11:30:28 +0100 Schülerinnen-MINT-Mentoring-Programm „look upb“ der Universität Paderborn startet in den fünften Durchlauf – Neuer Rekord bei der Anzahl der Teilnehmerinnen https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/schuelerinnen-mint-mentoring-programm-look-upb-der-universitaet-paderborn-startet-in-den-fuenften-dur/ Am Dienstag, 6. November, ist mit einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den fünften Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentorings an der Universität Paderborn gefallen. Mit einer Gesamtzahl von zwölf Teilnehmerinnen kann das Projekt nun einen neuen Rekord verbuchen. Das liegt zum einen an der konstanten und erfolgreichen Erweiterung des Netzwerkes durch die Projektorganisatorinnen, zum anderen an der guten Kooperation mit den ansässigen Schulen. Am Dienstag, 6. November, ist mit einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den fünften Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentorings an der Universität Paderborn gefallen. Mit einer Gesamtzahl von zwölf Teilnehmerinnen kann das Projekt nun einen neuen Rekord verbuchen. Das liegt zum einen an der konstanten und erfolgreichen Erweiterung des Netzwerkes durch die Projektorganisatorinnen, zum anderen an der guten Kooperation mit den ansässigen Schulen.

Bei der Auftaktveranstaltung lernten die zwölf teilnehmenden Mentees erstmals ihre Mentorinnen kennen. Schirmherrin des Programms ist Prof. Dr. Heike Wehrheim, Leiterin des Fachgebiets Spezifikation und Modellierung von Softwaresystemen am Institut für Informatik. In einem Interview berichtete die Professorin den Schülerinnen über ihren wissenschaftlichen Werdegang, angefangen bei ihrer Motivation über die Herausforderungen eines Informatikstudiums bis hin zur Promotion. Noch bis Februar haben die Mentees die Chance, sich mit Fragen rund um das MINT-Studium (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an ihre Mentorin zu wenden. In dieser Zeit begleiten sie die Mentorinnen zu Vorlesungen und Übungen, besichtigen Labore und lernen den Uni-Alltag kennen. Damit bekommen die Schülerinnen Beratung, Feedback und ein Netzwerk als Gesamtpaket geboten. Neben den regelmäßigen Mentoring-Treffen findet ein Rahmenprogramm statt. Die Mentees können hier ihre praktischen Fähigkeiten in einem technischen Workshop weiterentwickeln bevor Ende Februar die Abschlussveranstaltung stattfindet.

Das Mentoring-Programm „look upb“ bietet Schülerinnen eine fünfmonatige Mentoring-Beziehung mit Studentinnen aus einem für sie interessanten MINT-Fachgebiet. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangs-wahl zu unterstützen, um mittelfristig den Frauenanteil in den MINT-Studiengängen und langfristig unter den Promovierenden zu erhöhen. „look upb“ ist eine Kooperation mit dem Mentoring-Programm „perspEktIveM“ der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, das sich an Studentinnen mit Promotionsinteresse richtet.

Weitere Informationen unter:
www.upb.de/look

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news-8913 Tue, 06 Nov 2018 09:44:21 +0100 Anmeldung für den Schülerkryptotag 2019 https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/anmeldung-fuer-den-schuelerkryptotag-2019/ Ab sofort können sich Schulklassen für den Schülerkryptotag 2019 anmelden. Ab sofort können sich Schulklassen für den Schülerkryptotag 2019 anmelden.

Dieser wird am
Freitag, den 22. Februar 2019
von 09.00 bis ca. 16.00 Uhr
im Hörsaal O1 der Universität Paderborn stattfinden.

An diesem Tag erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit der Arbeitsgemeinschaft von Prof. Dr. Blömer gemeinsam spannende Projekte rund um Codes und Kryptographie. Wie sonst die Studierenden können die Klassen Uni-Luft schnuppern, im Hörsaal sitzen und in der Mensa essen.

Alle relevanten Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es hier:

cs.upb.de/kryptotag

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