Nachrichten - Fakultät EIM (Uni Paderborn) http://eim.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen der Fakultät EIM (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Wed, 24 Apr 2019 11:28:09 +0200 Wed, 24 Apr 2019 11:28:09 +0200 Uni Paderborn news-9556 Wed, 17 Apr 2019 13:45:49 +0200 MEET AND GREET mit Prof. Dr. Tibor Jager, ERC Starting Grantholder 2018 https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/meet-and-greet-mit-prof-dr-tibor-jager-erc-starting-grantholder-2018/ Dienstag 07.05.2019, 11-13 Uhr, Q4.201 Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit bahnbrechenden Forschungsprojekten. Die Einwerbung eines ERC Grants stellt sowohl für die Antragstellerinnen und Antragsteller als auch für die Universität Paderborn als aufnehmende Einrichtung eine hohe Auszeichnung dar. Dienstag 07.05.2019, 11-13 Uhr, Q4.201

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit bahnbrechenden Forschungsprojekten. Die Einwerbung eines ERC Grants stellt sowohl für die Antragstellerinnen und Antragsteller als auch für die Universität Paderborn als aufnehmende Einrichtung eine hohe Auszeichnung dar.

Die ERC Starting Grants fördern vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler am Beginn einer unabhängigen Karriere (2-7 Jahre nach der Promotion), die eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen möchten. Als Grundlage für die Bewertung dienen, abhängig von Forschungsfeld und Karrierezeitpunkt, bestimmte Benchmarks.

Das Forschungsreferat der Hochschule lädt exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler zu einer Informationsveranstaltung und Fragestunde mit Prof. Dr. Tibor Jager, Institut für Informatik, ein.

Bei einem MEET AND GREET am Dienstag, 7. Mai, 11-13 Uhr, treffen Sie den erfolgreichen ERC Starting Grantholder und erfahren, wie Sie sich optimal auf eine Antragstellung vorbereiten.

Anmeldungen sind online bis zum 26.04.2019 möglich.

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news-9552 Wed, 17 Apr 2019 13:36:42 +0200 Frühlings-Uni 2019 – Auftakt einer ereignisreichen MINT-Woche für Schülerinnen https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/fruehlings-uni-2019-auftakt-einer-ereignisreichen-mint-woche-fuer-schuelerinnen/ Den Startschuss der Woche bildete am Montag die Begrüßung der Schülerinnen durch die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Birgitt Riegraf: „Ich freue mich, dass so viele begeisterte Schülerinnen eine Woche ihrer Ferien an unserer Universität verbringen, um Einblicke in unsere spannenden Forschungstechnologien und -ergebnisse zu gewinnen und um sich über die Studienmöglichkeiten, die die Universität Paderborn im MINT-Bereich zu bieten hat, zu informieren“. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den speziell für die Schülerinnen konzipierten Vorlesungen und Workshops können sie im Laufe der Woche gezielt ihre Fähigkeiten ausprobieren und vorhandenes Wissen vertiefen. Die „Frühlings-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet in diesem Jahr vom 15. bis zum 18. April an der Universität Paderborn statt. Durch spannende Vorlesungen, Laborexperimente und Workshops können die Schülerinnen eine ganze Woche „echte Uni-Luft“ schnuppern. Mit über 70 Anmeldungen war die Frühlings-Uni schnell ausgebucht.

Den Startschuss der Woche bildete am Montag die Begrüßung der Schülerinnen durch die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Birgitt Riegraf: „Ich freue mich, dass so viele begeisterte Schülerinnen eine Woche ihrer Ferien an unserer Universität verbringen, um Einblicke in unsere spannenden Forschungstechnologien und -ergebnisse zu gewinnen und um sich über die Studienmöglichkeiten, die die Universität Paderborn im MINT-Bereich zu bieten hat, zu informieren“. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den speziell für die Schülerinnen konzipierten Vorlesungen und Workshops können sie im Laufe der Woche gezielt ihre Fähigkeiten ausprobieren und vorhandenes Wissen vertiefen.

So lernen sie z. B., wie sie Handys selbst reparieren, wie Verschlüsselungsverfahren funktionieren und wie Computerprogramme dabei helfen, Entscheidungen zu treffen. Besondere Highlights sind die MINT-Messe und das „Round Table Dating“ mit erfolgreichen MINT-Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die den Schülerinnen von ihrem beruflichen Werdegang berichten.

Die Universität Paderborn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die strukturellen Muster der geschlechtstypischen Studien- und Berufswahl aufzubrechen und speziell Schülerinnen für MINT zu begeistern. Die Frühlings-Uni wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ der Universität durchgeführt. Unterstützt wird es im Rahmen des Programms zdi-BSO-MINT von der Regionaldirektion NRW, der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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news-9548 Wed, 17 Apr 2019 13:19:21 +0200 Prof. Dr. Kai-Uwe Schmidt mit Hall Medal ausgezeichnet – Institute of Combinatorics and its Applications https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/prof-dr-kai-uwe-schmidt-mit-hall-medal-ausgezeichnet-institute-of-combinatorics-and-its-applicat/ Prof. Dr. Kai-Uwe Schmidt, Professor für Diskrete Mathematik an der Uni Paderborn, wurde vom Institute of Combinatorics and its Applications (ICA) mit der Hall Medal für das Jahr 2018 ausgezeichnet. Diese Medaille ist eine von vier hochrangigen Auszeichnungen, die unter ihren Mitgliedern qualitative Forschungsarbeit mit erheblicher internationaler Wirkung würdigen. Prof. Dr. Kai-Uwe Schmidt, Professor für Diskrete Mathematik an der Uni Paderborn, wurde vom Institute of Combinatorics and its Applications (ICA) mit der Hall Medal für  das Jahr 2018 ausgezeichnet. Diese Medaille ist eine von vier hochrangigen Auszeichnungen, die unter ihren Mitgliedern qualitative Forschungsarbeit mit erheblicher internationaler Wirkung würdigen. 

Seit 2010 zählt Prof. Schmidt zu den Mitgliedern des ICA. Er wurde nun für seine herausragenden Beiträge auf dem Gebiet der Kombinatorik geehrt. Gewürdigt wurde insbesondere die Entwicklung fundamentaler theoretischer Methoden algebraischer, analytischer und probabilistischer Natur mit praktischen Anwendungen, zum Beispiel in der Codierungstheorie und in der Kryptographie. Etwa 40 Artikel hat er hierzu bereits veröffentlicht. Über die Bedeutung der Auszeichnung führt er aus: „Für einen Forscher ist es immer schön, wenn die eigenen Arbeiten international Beachtung finden. Umso erfüllender ist es dann natürlich, einen solchen renommierten Preis zu bekommen.“ Durch diese Auszeichnung nehme auch die internationale Wahrnehmung zu, was sich auf lange Sicht gesehen positiv für den Wissenschaftler auswirke, da „man zum Beispiel zu renommierten Tagungen eingeladen wird und diese für neue Kooperationen nutzt.“ Vom ICA wird er anerkannt als Vorreiter in seinem Fachgebiet, was er als eingeladener Hauptredner auf zahlreichen internationalen Fachkonferenzen unter Beweis gestellt hat. Von den Kollegen, die ihn nominiert haben, wird seine Arbeit als „brillant, äußerst relevant, elegant und von hoher Expertise“ beschrieben.

Das ICA, eine weltweite Organisation, wurde 1990 gegründet und hat seinen Hauptsitz in der Florida Atlantic University in Boca Raton. Das Institut wurde ins Leben gerufen, um die Entwicklung der Kombinatorik zu fördern sowie zu Publikationen und Konferenzen über Kombinatorik und ihre Anwendungen zu ermutigen.
Jährlich werden jeweils höchstens zwei der vier bedeutenden Auszeichnungen unter den aktuell 800 Mitgliedern aus 40 Ländern vergeben. Mit Prof. Schmidt hat nun auch ein Dozent der Uni Paderborn solch eine Auszeichnung erhalten.

Weitere Informationen zum ICA: http://the-ica.org
 

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news-9544 Tue, 16 Apr 2019 14:05:16 +0200 Gute Quote: Viele Erstsemester im Fach Mathematik https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/gute-quote-viele-erstsemester-im-fach-mathematik/ In diesem Semester gab es an der Uni Paderborn zum zweiten Mal überhaupt die Möglichkeit, ein Studium der Mathematik im Sommersemester zu beginnen. Dieses Angebot wurde erstaunlich gut angenommen – zum Sommer 2019 haben sich deutlich mehr Erstsemester für Mathematik eingeschrieben als in den vorangegangenen Semestern. In diesem Semester gab es an der Uni Paderborn zum zweiten Mal überhaupt die Möglichkeit, ein Studium der Mathematik im Sommersemester zu beginnen. Dieses Angebot wurde erstaunlich gut angenommen – zum Sommer 2019 haben sich deutlich mehr Erstsemester für Mathematik eingeschrieben als in den vorangegangenen Semestern. Einer von ihnen ist Abdulhakim M. Alsallal: Der 23-jährige studiert im Bachelor Mathematik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften. Dass man Mathematik im Zwei-Fach-Bachelor studieren kann, gefällt ihm an der Uni Paderborn besonders gut: „Ich habe Wirtschaftsabitur gemacht und hatte Leistungskurs Mathe – da lag es für mich nahe, diese Fächerkombination im Bachelor zu studieren.“ Auch die Uni an sich hat bei ihm bisher einen guten Eindruck hinterlassen: „Die Uni ist weder zu groß noch zu klein – für mich hat sie genau die richtige Größe!“

Der Einstieg ins Studium wurde ihm durch die O-Woche erleichtert: Hier lernte er in entspannter Atmosphäre seine Kommilitonen kennen, besichtigte den Campus und bekam das System PAUL erklärt. Und schon in seiner ersten Vorlesungswoche hat er auch seine Dozent*innen als äußerst hilfsbereit empfunden: „Mir wurde schnell weiter geholfen, wenn es Fragen gab!“ Abdulhakim freut sich auf sein erstes Semester an der Uni Paderborn und alle neuen Erfahrungen, die ein Studium so mit sich bringen.

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news-9528 Wed, 10 Apr 2019 12:03:03 +0200 Video: 3 Fragen an Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/video-3-fragen-an-prof-dr-ing-habil-falko-dressler/ Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler an der Reihe. Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler an der Reihe. Er erklärt u.a., warum er sich für die Universität als Arbeitgeber entschieden hat und erklärt, welche Bereiche sein Forschungsschwerpunkt „Adaptive Drahtloskommunikation“ umfasst.

Das Video ist hier verfügbar:  https://cs.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/professorinnen-im-profil/

Außerdem steht er im Chat Rede und Antwort. Hier ist er online am Montag, den 15.04.19 von 14:00 bis 16:00 Uhr.

(Sobald Prof. Dr.-Ing. habil. Dressler im Chat online ist, erscheint unten rechts in der Ecke ein blauer Button. Klickt man darauf, kann man sofort mit dem Chat beginnen.)
 

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news-9524 Wed, 10 Apr 2019 09:34:32 +0200 MINT-Projekt am Rande des Weltalls - der erste Stratosphärenflug von coolMINT.forscht https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/mint-projekt-am-rande-des-weltalls-der-erste-stratosphaerenflug-von-coolmintforscht-1/ An den Rand des Weltraums sollte es am 23. März 2019 für 15 Kinder und Jugendliche gehen. Mehrere Stunden hatten sie im Schülerforschungszentrum coolMINT.forscht einen Ballon gebastelt, der bis in die Stratosphäre fliegen sollte. Aber das Wetter spielte nicht mit, Wolken verdunkelten den Himmel. Zwei Wochen später jedoch lachte die Sonne und der Ballon konnte problemlos hinter dem Heinz Nixdorf MuseumsForum starten. An den Rand des Weltraums sollte es am 23. März 2019 für 15 Kinder und Jugendliche gehen. Mehrere Stunden hatten sie im Schülerforschungszentrum coolMINT.forscht einen Ballon gebastelt, der bis in die Stratosphäre fliegen sollte. Aber das Wetter spielte nicht mit, Wolken verdunkelten den Himmel. Zwei Wochen später jedoch lachte die Sonne und der Ballon konnte problemlos hinter dem Heinz Nixdorf MuseumsForum starten.

Damit wurde die Arbeit der jungen Konstrukteure belohnt. Sie hatten unter Anleitung der Blomberger „Stratoflights“ das Luftfahrzeug gebaut. Die Aufregung war daher groß als der Ballon bis auf eine Höhe von knapp 30 Kilometern stieg. Eine kleine Kamera dokumentierte den Flug und schoss fanstatische Aufnahmen von Schäfchenwolken über Ostwestfalen-Lippe. 

Nach zweieinhalb Stunden Flugzeit platzte der mit Helium gefüllte Ballon und segelte anhand eines Fallschirms zurück zur Erde. Dank GPS war der Landeplatz schnell gefunden und die Kinder konnten ihr Werk bei Lage wieder aufsammeln. Als Erinnerung bleiben die Fotos der Heimat von oben und ein Video über den Flug in die Stratosphäre. 

coolMINT.forscht wird unterstützt von „Paderborn überzeugt e. V.“ und getragen von der Universität Paderborn und dem Heinz Nixdorf MuseumsForum (https://www.coolmint-paderborn.de/schuelerforschungszentrum.html).

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news-9518 Mon, 08 Apr 2019 14:43:24 +0200 DFG bewilligt Forschungsgruppe „Metrologie für die THz-Kommunikation (METERACOM)“ – mit dabei: Lehrstuhl Schaltungstechnik der UPB https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/dfg-bewilligt-forschungsgruppe-metrologie-fuer-die-thz-kommunikation-meteracom-mit-dabei-lehrs/ Die DFG hat ein neues Verbundforschungsprojekt zum Thema drahtlose Kommunikation bei sehr hohen Funkfrequenzen namens „Meterologie für die THz-Kommunikation (METERACOM)“ genehmigt. Teil dieses Forschungsprojekts ist auch der Lehrstuhl Schaltungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Scheytt. Die DFG hat ein neues Verbundforschungsprojekt zum Thema drahtlose Kommunikation bei sehr hohen Funkfrequenzen namens „Meterologie für die THz-Kommunikation (METERACOM)“ genehmigt. Teil dieses Forschungsprojekts ist auch der Lehrstuhl Schaltungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Scheytt.

Bei Frequenzen oberhalb 200GHz können sehr hohe Datenraten bis über 100 Gb/s übertragen werden, etwa das 100-fache dessen, was gegenwärtige Funksysteme leisten (WLAN, 5G). Die hohen Trägerfrequenzen und Bandbreiten sind daher attraktiv für die Funkkommunikation, stellen aber enorme Anforderungen an die Hardware, Signalverarbeitung und Messtechnik. Beispielsweise werden sehr rauscharme Sinussignale bei >100 GHz für Sender und Empfänger benötigt, die nur mit optoelektronischen Frequenzsynthesizern erzeugt werden können. Das Verbundforschungsprojekt finanziert 10 Doktorandenstellen über zwei bis drei Jahre.

Projektpartner in METERACOM sind: TU Braunschweig, Phillips-Universität Marburg, Uni Stuttgart, Uni Kiel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB, Braunschweig), TU Ilmenau und National Physical Laboratory (UK). Von Seiten der Uni Paderborn nimmt der Lehrstuhl Schaltungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Scheytt am Projekt teil.

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news-9514 Mon, 08 Apr 2019 13:32:00 +0200 14. „Paderborner Tag der IT-Sicherheit“ gab Einblicke in aktuelle Bereiche der IT-Sicherheit https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/14-paderborner-tag-der-it-sicherheit-gab-einblicke-in-aktuelle-bereiche-der-it-sicherheit/ Digitale Transformation sicher gestalten – unter diesem Motto stand der 14. „Paderborner Tag der IT-Sicherheit“, der am 27. und 28. März an der Universität Paderborn stattfand. Rund 170 Teilnehmer trafen sich auf dem Campus, um sich über aktuelle Herausforderungen in dem für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft immer wichtiger werdenden Bereich der IT-Sicherheit zu informieren und auszutauschen. Fachreferenten aus dem gesamten Bundesgebiet gewährten Einblicke in ihre Praxis. Digitale Transformation sicher gestalten – unter diesem Motto stand der 14. „Paderborner Tag der IT-Sicherheit“, der am 27. und 28. März an der Universität Paderborn stattfand. Rund 170 Teilnehmer trafen sich auf dem Campus, um sich über aktuelle Herausforderungen in dem für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft immer wichtiger werdenden Bereich der IT-Sicherheit zu informieren und auszutauschen. Fachreferenten aus dem gesamten Bundesgebiet gewährten Einblicke in ihre Praxis.

Am ersten Veranstaltungstag wurden in wissenschaftlich-technischen und anwendungsnahen Vorträgen spezielle Handlungsfelder aus der IT-Sicherheit vorgestellt. Der zweite Veranstaltungstag bot die Gelegenheit zur Mitarbeit in insgesamt sechs Workshops, in denen aktuelle IT-Sicherheitsthemen aus wissenschaftlich-technischer, juristischer und wirtschaftlicher Perspektive wie beispielsweise „Datenschutz-Grundverordnung“, „Digitalisierung von öffentlicher Verwaltung und Justiz“ oder „Security by Design“ präsentiert und diskutiert sowie mögliche Lösungen erarbeitet wurden.

Wenn Hochsicherheit versagt – Eine Fallstudie zu Xilinx FPGAs

Prof. Dr. Jean-Pierre Seifert von der TU Berlin beschrieb in seiner Keynote eine von ihm durchgeführte Fallstudie zu Xilinx Ultrascale FPGAs ((Field Programmable Gate Arrays) und erklärte, wie TLS (Thermal Laser Stimulation) dazu genutzt werden kann, in der SRAM (static random access memory) eines Chips gespeicherte Daten zu lokalisieren und auszulesen. Bei der TLS handelt es sich um eine Technologie, die zur Fehleranalyse von Halbleiterbauelementen, zu denen auch FPGAs gehören, eingesetzt werden kann.

Resilienz für kritische Infrastrukturen

Keynote-Sprecher Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser von der TU Darmstadt erläuterte, wie abhängig die moderne Gesellschaft von der Verfügbarkeit sogenannter „kritischer Infrastrukturen“ wie dem Strom- oder Verkehrsnetz ist und verdeutlichte, wie wichtig es ist, diese Infrastrukturen widerstandsfähig zu gestalten, damit sie Beeinflussungsversuchen standhalten und Kernfunktionen beibehalten können.

Wie prüft man eigentlich IT-Sicherheit? Praxis einer akkreditierten Prüfstelle

Dirk Kretzschmar, Geschäftsführer der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) in Essen, befasste sich in seiner Keynote mit der Arbeit einer IT-Security-Prüfstelle und ging unter anderem darauf ein, welche Prüfmethoden und -verfahren angewendet werden, welche Akkreditierungen erforderlich sind und wie sogenannte Ethical Hackers vorgehen. Außerdem stellte Kretzschmar das sich in einem Hochsicherheitsbereich befindende weltweit größte HW-Security-Prüflabor vor.

Der jährlich stattfindende „Tag der IT-Sicherheit“ wird durch den Kompetenzbereich Digital Security des SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn organisiert. Das Innovationsnetzwerk InnoZent OWL e.V. und die Regionalgruppe OWL der Gesellschaft für Informatik e.V. unterstützen die Veranstaltung.

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news-9498 Fri, 05 Apr 2019 14:50:08 +0200 Parkplatzsuche in Paderborn: Schüler erforschten das Thema an der Universität Paderborn https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/parkplatzsuche-in-paderborn-schueler-erforschten-das-thema-an-der-universitaet-paderborn/ Wie viele freie Parkplätze können Menschen erwarten, die in Paderborn zu einer bestimmten Zeit einen Parkplatz suchen? Mit dieser Frage haben sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Theodorianum und des Reissmann Gymnasiums im Rah-men des Projekts „Data Science und Big Data in der Schule“ (ProDaBi) beschäftigt. Wie viele freie Parkplätze können Menschen erwarten, die in Paderborn zu einer bestimmten Zeit einen Parkplatz suchen? Mit dieser Frage haben sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Theodorianum und des Reissmann Gymnasiums im Rahmen des Projekts „Data Science und Big Data in der Schule“ (ProDaBi) beschäftigt. ProDaBi wurde von der Deutsche Telekom Stiftung ermöglicht und unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Biehler, Didaktik der Mathematik, und Prof. Dr. Carsten Schulte, Didaktik der Informatik, an der Universität Paderborn betreut. Mit dem Projekt soll ein Curriculum zu Data Science in der Sekundarstufe II entwickelt werden. „Um die eigene, aktuelle und zukünftige Lebenswelt gestalten zu können, ist die Fähigkeit zum Verständnis und zur Reflexion über die Funktion, Anwendung, Chancen und Risiken von Systemen, die Algorithmen der Künstlichen Intelligenz verwenden und auf große Datenmengen zurückgreifen, von hoher Bedeutung. Daher ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler in Unterrichtseinheiten genau diese Kompetenzen erwerben“, bekräftigt Carsten Schulte.

Die Ergebnisse aus ihrer Projektarbeit stellten die Schulgruppen am Montag, 1. April, bei einer Abschlusspräsentation im Heinz Nixdorf Institut der Universität vor.

Bereits im September 2018 erhielten die Schüler im „PIN-Lab“ der Fachgruppe Didaktik der Informatik der Universität von Dozenten aus der Mathematikdidaktik und der Informatikdidaktik eine Einführung in verschiedene Methoden der Data Science und des Maschinellen Lernens. Der anschließende Auftrag lautete, innerhalb von zehn Wochen jeweils ein Modell für ein Vorhersagesystem zu entwickeln, das die Anzahl der zu erwartenden freien Parkplätze zu einem zukünftigen Zeitpunkt am Liboriberg sowie in der Tiefgarage am Königsplatz berechnen kann. Dabei griffen die Schüler u. a. auf Daten des Verkehrsleitsystems aus den vergangenen beiden Jahren zurück, die von den Unternehmen RTB aus Bad Lippspringe und ASP (Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn) zur Verfügung gestellt wurden. So mussten beide Gruppen bei der Verarbeitung der mehr als 800.000 Datensätze, die in Uhrzeiten, Wochentage und Monate gegliedert waren, u. a. besondere Fälle wie Feiertage berücksichtigen. Mithilfe von künstlichen neuronalen Netzen konnten die Daten dann ausgewertet werden und führten zu einer Vorhersagegenauigkeit für freie Parkflächen von mindestens 80 Prozent, was einen praxistauglichen Wert darstellt. Der letzte Schritt bestand darin, eine benutzerfreundlich gestaltete Webseite zu erstellen, die die Möglichkeit bietet, freie Parkplätze für die jeweils zukünftigen 48 Stunden zu erfragen.

Die Vertreter der beteiligten Schulen, der Kooperationspartner sowie die betreuenden Mitarbeiter der Universität zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen der Schülerinnen und Schüler, die auf diese Weise gut vorbereitet in ihre Abiturprüfungen gehen können und ein besseres Verständnis von Künstlicher Intelligenz und Big Data gewonnen haben.

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news-9484 Wed, 03 Apr 2019 11:12:35 +0200 Video: 3 Fragen an Prof. Dr. Axel-Cyrille Ngonga Ngomo https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/video-3-fragen-an-prof-dr-axel-cyrille-ngonga-ngomo/ Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ Prof. Dr. Axel-Cyrille Ngonga Ngomo an der Reihe. Er spricht u.a. über intelligente Anwendung von Daten und verrät, was die Uni Paderborn für ihn bedeutet.

Das Video ist hier verfügbar: https://cs.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/professorinnen-im-profil/

Außerdem steht er im Chat Rede und Antwort. Hier ist er online am Donnerstag, den 04.04.19 von 14:00 bis 16:00 Uhr.

(Sobald Prof. Dr. Ngonga Ngomo im Chat online ist, erscheint unten rechts in der Ecke ein blauer Button. Klickt man darauf, kann man sofort mit dem Chat beginnen)
 

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news-9478 Wed, 03 Apr 2019 10:36:59 +0200 Boys‘ und Girls‘ Day an der Universität Paderborn: Schülerinnen und Schüler lernen Berufs- und Studienmöglichkeiten kennen https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/boys-und-girls-day-an-der-universitaet-paderborn-schuelerinnen-und-schueler-lernen-berufs-und-studi/ Zum bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day am Donnerstag, 28. März, haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit genutzt, um sich an der der Universität Paderborn über verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten zu informieren und Bereiche kennenzulernen, in denen Frauen bzw. Männer eher selten vertreten sind. Das Angebot reichte vom Lötkurs über eine Reinraumführung, einem Repair-Café für kaputte Handys und der Programmierung eines Chat-Roboters bis hin zum Arbeiten mit Arduinos, einer Soft- und Hardware-Plattform mit Mikrocontroller. Zusätzlich erhielten die jungen Menschen Informationen zum naturwissenschaftlichen und technischen Studium an der Paderborner Hochschule.
 
Im zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn des Heinz-Nixdorf MuseumsForums und der Universität Paderborn stand für die Schülerinnen das Thema Löten im Fokus. Nachdem sie sich mit dem Löten vertraut gemacht hatten, erstellten sie Blinkschaltungen, die sie anschließend mit nach Hause nehmen durften. Die Veranstaltungen des Boys’ Days orientierten sich an den Berufen des Grundschullehrers und des Bibliothekars. Zudem wurde im Workshop „Mode und Textil“ der gleichnamige Studiengang vorgestellt. Hier konnten die Schüler häkeln, einen „menschlichen Webstuhl“ kreieren und schließlich eigene Modeentwürfe umsetzen.
 
Die Angebote beim Boys‘ und Girls’ Day an der Universität wurden vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ koordiniert. Weitere Informationen unter: www.upb.de/fgi

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news-9474 Wed, 03 Apr 2019 10:30:44 +0200 Welcome Week für internationale Studierende https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/welcome-week-fuer-internationale-studierende-1/ Letzte Woche fand die Welcome Week für internationale Studierende an der Uni Paderborn statt. Bevor die Lehrveranstaltungen und die ersten Prüfungen beginnen, bekamen die Studierenden aus aller Welt die Möglichkeit, in einem lockeren Rahmen ihre Kommilitonen, den Campus und besondere Angebote der Uni kennenzulernen. Das Programm, das sich über die ganze Woche erstrecke, beinhaltete neben allem Studienrelevanten auch eine Stadtrallye und eine Kneipentour durch die Paderborner Innenstadt.

Mit dabei war auch die 23-jährige Apoorva Ravishankar aus Indien. Sie kam am 24.03. in Paderborn an, um nun für die nächsten zwei Jahre hier ihren Master in Computer Science zu absolvieren. Für sie ist die Welcome Week ein guter Einstieg in ihr Studium in Deutschland: „Die Welcome Week ist wirklich toll. Alle Angebote des International Office und vom ASTA machen mir sehr viel Spaß!“. Obwohl sie nicht zum ersten Mal in Europa ist und weitere Alternativen kennt, hat sie sich für ihr Masterstudium bewusst für Paderborn entschieden: „Gerade für Computer Science hat Paderborn ja einen tollen Ruf – schließlich ist das hier die Universität der Informationsgesellschaft!“, führt sie aus. Am Standort Paderborn gefällt ihr vor allem, dass das Heinz Nixdorf Institut Kurse für Studierende anbietet und sie mit Researchern zusammen arbeiten kann; denn so etwas würde es in ihrer Heimat nicht geben.

Die Welcome Week wurde gut angenommen – rund 50 internationale Studierende waren schon vor Semesterbeginn angereist, um an der Welcome Week teilzunehmen. So wurde ihnen ein angenehmer Start in ihr Studium an der Uni Paderborn bereitet. Apoorva hat rasch neue Kontakte geknüpft und freut sich auf ihr Masterstudium am Institut für Informatik.
 

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news-9451 Fri, 29 Mar 2019 10:34:01 +0100 Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/fuer-mehr-sicherheit-im-strassenverkehr/ Forscher der UPB entwickeln Assistenzsysteme für Fahrradfahrer „Tödlicher Unfall: LKW erfasst Mädchen auf Fahrrad“, „Vorfahrt missachtet: Auto und Radfahrer kollidieren“ – Meldungen wie diese hören wir immer wieder. Laut Statistischem Bundesamt sind die Zahlen der Fahrradfahrer, die jährlich in Deutschland bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet werden, seit Jahren konstant. 2018 starben 432 Radfahrer. 2017 waren es 382 und mehr als 79.000 wurden verletzt. Prof. Dr.-Ing. Falko Dressler, Jun.-Prof. Dr.-Ing. Christoph Sommer und ihr Team von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn wollen dem entgegenwirken. Im Forschungsprojekt „Safety4Bikes“ entwickeln sie mit sieben Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Assistenzsysteme, die das Fahrradfahren künftig sicherer machen sollen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das noch bis Dezember laufende dreijährige Vorhaben mit insgesamt 2,1 Millionen Euro. Forscher der UPB entwickeln Assistenzsysteme für Fahrradfahrer

„Tödlicher Unfall: LKW erfasst Mädchen auf Fahrrad“, „Vorfahrt missachtet: Auto und Radfahrer kollidieren“ – Meldungen wie diese hören wir immer wieder. Laut Statistischem Bundesamt sind die Zahlen der Fahrradfahrer, die jährlich in Deutschland bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet werden, seit Jahren konstant. 2018 starben 432 Radfahrer. 2017 waren es 382 und mehr als 79.000 wurden verletzt. Prof. Dr.-Ing. Falko Dressler, Jun.-Prof. Dr.-Ing. Christoph Sommer und ihr Team von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn wollen dem entgegenwirken. Im Forschungsprojekt „Safety4Bikes“ entwickeln sie mit sieben Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Assistenzsysteme, die das Fahrradfahren künftig sicherer machen sollen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das noch bis Dezember laufende dreijährige Vorhaben mit insgesamt 2,1 Millionen Euro.

„Mit unseren Partnern entwickeln wir ein Set von modularen Assistenzsystemen für Radfahrer. Diese Systeme werden am Ende zusammenarbeiten, um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen“, erklärt Falko Dressler. Die Assistenzsysteme sollen auf Grundlage der jeweiligen Verkehrssituation drohende Gefahren erkennen, Rad- und Autofahrer warnen und sie auf das richtige Verhalten hinweisen. Bei „Safety4Bikes“ arbeiten Informatiker, Ingenieure, Soziologen, Hersteller von Fahrrädern und Fahrradhelmen, Verkehrspsychologen und Sensortechnologen zusammen.

Hauptzielgruppe sind fahrradfahrende Kinder und Senioren

„Im Projekt konzentrieren wir uns auf fahrradfahrende Kinder und Senioren – zwei Gruppen, die im Straßenverkehr besonders verwundbar sind“, erläutert Christoph Sommer. Der Informatiker verweist darauf, dass in den letzten Jahren vor allem Unfälle mit den bei älteren Menschen besonders beliebten Pedelecs, Fahrrädern mit Hilfsmotor, rapide zugenommen haben.

Bei „Safety4Bikes“ werden unterschiedliche Soft- und Hardwaresysteme konstruiert und direkt für das Fahrrad und den Helm entworfen, damit die Radfahrer nicht vom Verkehr abgelenkt werden. Die Paderborner Wissenschaftler entwickeln eine Kommunikationseinrichtung, über die Fahrräder mit Autos und LKW oder anderen Fahrrädern standardkonform interagieren können. „Damit kann ein Fahrrad beispielsweise bei einer potentiellen oder akuten Gefahrensituation ein Auto warnen“, erklärt Dressler. Voraussetzung ist, dass das Auto ebenfalls über entsprechende Technik verfügt. „Das ist in Deutschland derzeit noch nicht der Fall, aber Autos künftiger Generationen werden passend ausgerüstet sein“, betont Christoph Sommer.

Radfahrer werden durch verschiedene Signale gewarnt

Vernetzte Sensoren, die ebenfalls im Projekt entwickelt werden und an Fahrrad und Helm angebracht sind, beobachten das Verhalten der Radfahrer und ihre Umgebung. Bei drohenden Gefahren werden nicht nur die Autofahrer, sondern insbesondere auch die Radfahrer durch Signale gewarnt. „Das können etwa ein Vibrieren am Lenker, ein Ton vom Smartphone oder ein Lichtsignal am Helm sein“, erläutert Dressler. „Welche Warnhinweise für welche Gruppe am geeignetsten sind, wird im Projekt mit Testpersonen erforscht. Kinder können auf ein Signal ganz anders reagieren als Senioren“, gibt der Wissenschaftler zu bedenken. Typische Gefahren- und Unfallsituationen werden bei „Safety4Bikes“ entsprechend der aktuellen Unfallstatistiken simuliert.

Kommunikation über WLAN

Die Fahrräder sollen mit Autos und LKW über ein drahtloses Netzwerk kommunizieren – in diesem Fall WLAN. Dazu Sommer: „WLAN ist unabhängig von der Infrastruktur und für Autos gibt es bereits WLAN-basierte Technologien. Darum bietet es sich an.“ „Schon bei der Car-to-Car-Kommunikation, also der Kommunikation zwischen zwei Autos, ist WLAN eine der Basistechnologien“, ergänzt Dressler. „Bei Safety4Bikes entwickeln wir keine Insellösung. Die Technik unserer Assistenzsysteme baut auf internationalen WLAN-Standards auf. In Deutschland und Europa sind bereits entsprechende Funkfrequenzen für intelligentes Fahren reserviert. Wir machen die Technik jetzt endlich auch für Radfahrer nutzbar“, unterstreicht Sommer.

Eines Tages könnten die Fahrrad-Assistenzsysteme von Dressler, Sommer und ihren Kollegen also einen zentralen Baustein in einem intelligenten, sozio-technischen Verkehrssystem bilden. Ein Verkehrssystem, in dem Fahrradfahrer gestärkt werden und sicherer unterwegs sind.

Weitere Informationen zum Projekt

Neben der Universität Paderborn sind am Projekt die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit ihrem An-Institut OFFIS, das Institut für empirische soziologische Forschung e.V. der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, die PFAU Tec GmbH, die UVEX SPORTS GROUP GmbH & Co. KG, die Valtech GmbH und die GeoMobile GmbH beteiligt.

Zur Projektwebseite: www.safety4bikes.de 

Weitere Projekte von Falko Dressler und Christoph Sommer: www.ccs-labs.org/projects

Text: Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-9447 Fri, 29 Mar 2019 10:26:23 +0100 Für eine sichere, saubere und effiziente Energieversorgung https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/fuer-eine-sichere-saubere-und-effiziente-energieversorgung-1/ Land NRW fördert den Aufbau eines Microgrid-Labors an der Universität Paderborn mit 3,37 Millionen Euro Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Förderung des Projekts „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) an der Universität Paderborn beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,74 Millionen Euro, davon werden 3,37 Millionen Euro vom Land NRW und der Europäischen Union über EFRE-Mittel bereitgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Labors ist das „Kompetenzzentrum für nachhaltige Energietechnik“ (KET) der Universität mit dem von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker geleiteten Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“. Am Donnerstag, 28. März, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid übergeben. Land NRW fördert den Aufbau eines Microgrid-Labors an der Universität Paderborn mit 3,37 Millionen Euro

Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Förderung des Projekts „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) an der Universität Paderborn beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,74 Millionen Euro, davon werden 3,37 Millionen Euro vom Land NRW und der Europäischen Union über EFRE-Mittel bereitgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Labors ist das „Kompetenzzentrum für nachhaltige Energietechnik“ (KET) der Universität mit dem von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker geleiteten Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“. Am Donnerstag, 28. März, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid übergeben.

Vor Ort erzeugte Energie wird lokal genutzt

„Regenerative Energieerzeugung stellt die bisherige Infrastruktur auf den Kopf. Sie speist sich aus einer Vielzahl kleiner Quellen und liefert Strom ganz unabhängig vom Bedarf. Mit dem Microgrid-Labor entsteht an der Universität Paderborn die Keimzelle, aus der die Lösungen hierfür hervorgehen können. Das zeigt erneut, dass Ostwestfalen-Lippe in Forschung und Wirtschaft viele führende Köpfe beheimatet, die Antworten auf zentrale Energie- und Umweltfragen entwickeln“, so die Regierungspräsidentin.

„Erneuerbare Energien spielen eine bedeutende Rolle bei der zukunftsfähigen Gestaltung unserer Gesellschaft. Mit dem Microgrid-Labor können wir jetzt einen großen Schritt gehen, dies noch stärker an der Universität zu verankern“, sagt auch Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität Paderborn. „Mit dem μG-Lab wird das KET befähigt, intelligente Energiesysteme der Zukunft zu entwickeln und ganzheitlich zu validieren, bevor diese in den Feldeinsatz kommen“, so Joachim Böcker.

Vernetzte, geografisch verteilte Strukturen mit höchsten Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards zeichnen das heutige Energiesystem in Deutschland aus. „Anders als hierarchische klassische Energienetze müssen regenerative Energien wenn möglich dezentral strukturiert werden“, sagt Böcker. Mit sogenannten „Microgrids“ soll dieser Wandel nun eingeleitet werden. Hierbei handelt es sich um ein dezentrales Konzept, das für flexible, sektorübergreifende und intelligente Energiesysteme steht. Microgrids sind lokale Netze, die aus Energiequellen, -speichern und -verbrauchern verschiedener Sektoren bestehen. Ihre Vorteile: Der Energieverbrauchsanteil von regenerativ bereitgestellter Energie kann erhöht und die am Netzanschlusspunkt benötigte Spitzenleistung reduziert werden. Transporte über lange Distanzen, die sonst mit Verlusten verbunden sind, werden reduziert, sodass die Effizienz der Energieversorgung gesteigert wird. Außerdem werden Verteil- und Übertragungsnetze aufgrund der lokalen Struktur entlastet, womit der Bedarf am Ausbau von kosten- sowie ressourcenintensiven Netzen sinkt. Mögliche Einsatzgebiete von Microgrids wären etwa Industrieunternehmen oder auch Wohnsiedlungen.

Forschen, entwickeln, übertragen und profitieren

Mit dem μG-Lab wird in Paderborn eine Infrastruktur geschaffen, die als Plattform für Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Unternehmen des NRW-Leitmarktes „Energie- und Umweltwirtschaft“ genutzt werden soll. Als zentrales Kompetenz- und Entwicklungszentrum in NRW bietet es den Vorteil, dass es die Qualität von Forschung und Entwicklung in zahlreichen Unternehmen heben kann, ohne dass diese hierfür eigene kostenintensive Labore errichten müssen. Bis es dazu kommt, sind aber noch einige Voraussetzungen zu erfüllen. Dazu gehört die Entwicklung von Hochleistungs-Netzknoten, die mit entsprechender Software einen sogenannten Microgrid-Emulator bilden und das Verhalten z. B. von Batterien, Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken im Labor exakt nachbilden können. Auf diese Weise wird das KET in die Lage versetzt, im Labor neue Microgrid-Konzepte durch umfangreiche realistische Untersuchungen zu validieren, bevor diese in die industrielle Praxis transferiert werden. Genau das steckt laut Böcker als großes Ziel hinter dem Paderborner μG-Lab: „Wir möchten die Forschung und Entwicklung intensivieren und den Wissenstransfer stärken, damit NRW auf einem umkämpften Weltmarkt letztlich von dem Wertschöpfungspotential dieses Technologiefeldes profitieren kann“.

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news-9431 Wed, 27 Mar 2019 12:58:39 +0100 Google Faculty Research Award für das Fachgebiet Nachrichtentechnik https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/google-faculty-research-award-fuer-das-fachgebiet-nachrichtentechnik/ Unter den glücklichen Gewinnern eines Google Faculty Research Awards für das Jahr 2019 war auch Prof. Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik. Google würdigt damit nach 2017 zum zweiten Mal die Arbeiten des Fachgebiets auf dem Gebiet der mehrkanaligen robusten Spracherkennung. Unter den glücklichen Gewinnern eines Google Faculty Research Awards für das Jahr 2019 war auch Prof. Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik. Google würdigt damit nach 2017 zum zweiten Mal die Arbeiten des Fachgebiets auf dem Gebiet der mehrkanaligen robusten Spracherkennung.

Das geförderte Forschungsvorhaben mit dem Titel "Multi-channel multi-talker speech separation and recognition: Longing for realism" befasst sich mit der sogenannten „blinden Quellentrennung“: Dabei geht es darum, ein Sprachgemisch in die Signale der einzelnen Sprecher zu trennen und anschließend für jedes dieser Sprachsignale eine automatische Spracherkennung durchzuführen. Algorithmen zur blinden Quellentrennung kommen beispielsweise zum Einsatz, um in digitalen Sprachassistenten (z.B. Amazon Echo) die Befehle für das Gerät von Hintergrundsprache (z.B. aus dem Fernseher) zu trennen. Das Besondere an dem Ansatz aus dem Fachgebiet Nachrichtentechnik ist, dass hier klassische Methoden der mehrkanaligen Signalverarbeitung mit modernen Methoden des maschinellen Lernens, insbesondere tiefen neuronalen Netzen, verknüpft werden.

Bei dem Google Faculty Research Programm handelt es sich um eine Ausschreibung, an der sich Universitäten aus aller Welt beteiligen. In der Kategorie "Speech" wurden neben dem Fachgebiet Nachrichtentechnik noch zwei Universitäten aus den USA, zwei aus Frankreich und eine aus Südafrika ausgezeichnet.

Studierende, die Interesse an Sprachverarbeitung und "Deep Learning" haben, sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Kontakt: Reinhold Häb-Umbach haeb(at)nt.uni-paderborn(dot)de

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news-9427 Wed, 27 Mar 2019 11:07:47 +0100 Zwei Projekte von Prof. Dr.-Ing. Dumitrescu vom Bundesforschungsministerium gefördert: Standort Paderborn erhält 1,8 Mio. Euro https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/zwei-projekte-von-prof-dr-ing-dumitrescu-vom-bundesforschungsministerium-gefoerdert-standort-pade/ Prof.-Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Leiter des Lehrstuhls „Advanced Systems Engineering“ am HNI der Universität Paderborn und Direktor am Fraunhofer IEM, darf sich über die großzügige Förderung von gleich zwei Projekten freuen: „Datengestützte Retrofit- und Generationenplanung im Maschinen- und Anlagenbau“ (DizRuPt) und „Instrumentarium zur musterbasierten Planung hybrider Wertschöpfung und Arbeit zur Erbringung von Smart Services“ (IMPRESS) werden in den nächsten drei Jahren mit rund 1,8 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert. Prof.-Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Leiter des Lehrstuhls „Advanced Systems Engineering“ am HNI der Universität Paderborn und Direktor am Fraunhofer IEM, darf sich über die großzügige Förderung von gleich zwei Projekten freuen: „Datengestützte Retrofit- und Generationenplanung im Maschinen- und Anlagenbau“ (DizRuPt) und „Instrumentarium zur musterbasierten Planung hybrider Wertschöpfung und Arbeit zur Erbringung von Smart Services“ (IMPRESS) werden in den nächsten drei Jahren mit rund 1,8 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Die beiden neuen Projekte werfen zwei verschiedene Forschungsfragen auf: Wie können Unternehmen ihre Produktdaten aus dem Betrieb nutzen, um künftige Produkte zu optimieren? Und wie müssen Unternehmen sich aufstellen und verändern, um mit digitalen, datenbasierten Services am Markt erfolgreich zu sein?

Im Projekt „Datengestützte Retrofit- und Generationenplanung im Maschinen- und Anlagenbau“ (DizRuPt) geht es darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, Informationen aus Daten eines Produkts einzusetzen, um die nächste Produktgeneration zu optimieren oder im Markt befindliche Produkte durch ein Update zu verbessern. Hierbei sollen vor allen Dingen Fehlerquellen erkannt und das Nutzungsverhalten von KundInnen beachtet werden. Für dieses Projekt erhält die Universität Paderborn eine Förderung von rund 660.000 Euro. Weitere Forschungspartner sind die TU Berlin und die Fachhochschule Südwestfalen; Axom und Contact Software verantworten die IT-Infrastruktur. Die Industriepartner Diebold Nixdorf, Weidmüller, Lasco Umformtechnik und Westaflex wenden den Leitfaden in der Praxis an.

Durch das zweite Projekt „Instrumentarium zur musterbasierten Planung hybrider Wertschöpfung und Arbeit zur Erbringung von Smart Services“ (IMPRESS) sollen Unternehmen auf dem Weg vom Produkthersteller zum Anbieter von Smart Services zu begleitet werden: Wenn Unternehmen Daten aus Produktion und Produkt ermitteln, können sie ihren Kunden zusätzliche datenbasierte Dienstleistungen, sogenannte Smart Services, anbieten. Hierfür müssen zunächst Unternehmensstrategie und Geschäftsmodelle, aber auch interne Kompetenzen, Arbeitsprozesse und Organisationsformen für Smart Services gerüstet sein. Im Projekt entsteht ein Baukasten mit erfolgsversprechenden Lösungswegen für verschiedene Aspekte dieses Wandels. Die Universität Paderborn wird mit rund 780.000 Euro, das Fraunhofer IEM mit rund 350.000 Euro gefördert. Weiterer Forschungspartner ist die TU Chemnitz. Den Praxistest des Baukastens übernehmen Diebold Nixdorf, Weidmüller, Fiware, Boge, DMG Mori, Freund und Vathauer.

Prof. Dr.-Ing. Dumitrescu und seine Arbeitsgruppe haben die Chance in der Nutzung von Daten erkannt und so ihre Projektideen entwickelt: „Die Möglichkeiten, aus Betriebsdaten einen Nutzen zu ziehen, sind riesig. Besonders bisher traditionell produzierende Unternehmen haben die Chance, ihre Produkte zu verbessern oder ganz neue digitale Services zu entwickeln“, so der Leiter des Lehrstuhls „Advanced Systems Engineering“.

Informationen zur Förderung

Das Projekt DizRuPt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Maßnahmen für "Industrie 4.0 – Kollaborationen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken (InKoWe)“ für drei Jahre (01/2019-12/2021) gefördert. Die Gesamt-Fördersumme liegt bei 2,3 Mio. Euro. Weitere Infos: http://www.produktion-dienstleistung-arbeit.de/de/projekte.php?PN=11050872

Das Projekt IMPRESS wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunft der Arbeit: Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen“ für drei Jahre (01/2019-01/2022) gefördert. Die Gesamt-Fördersumme liegt bei 3,2 Mio. Euro. Weitere Infos:

http://www.produktion-dienstleistung-arbeit.de/de/projekte.php?PN=11050714

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news-9409 Mon, 25 Mar 2019 09:33:00 +0100 18.03.2019. Schülerlabore gestalten Zukunft – die 14. LeLa-Jahrestagung in Paderborn https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/18032019-schuelerlabore-gestalten-zukunft-die-14-lela-jahrestagung-in-paderborn/ Zwei Tage lang treffen sich Fachvertreterinnen und –vertreter aus ganz Deutschland auf der 14. LeLa-Jahrestagung (LeLa, kurz für LernortLabor- Bundesverband der Schülerlabore e.V.), der bundesweiten Tagung der Schülerlabore in Paderborn. Zu Gast waren u.a. auch Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Thomas Koch, Ausbildungsleiter BENTELER Steel Tube GmbH und Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Prof. Katrin Temmen vom Fachgebiet Technikdidaktik der Universität Paderborn zum Thema „Schülerlabor und Universität – zwei getrennte Welten?“ diskutieren die Teilnehmenden, wie Schülerlabore Kinder und Jugendliche zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft befähigen können. Die jährliche LeLa-Tagung fördert die Vernetzung der Schülerlabore auf bundesweiter und europäischer Ebene. In Kooperation mit zdi.NRW findet sie in diesem Jahr im Heinz-Nixdorf MuseumsForum Paderborn statt, welches gemeinsam mit der Universität Paderborn Träger des zdi-Schülerlabors coolMINT ist.

Zum ersten Mal stellen bei der diesjährigen Tagung mobile Schülerlabore sich und ihre Arbeit vor- vom voll ausgestatten Truck, in dem der Laborbetrieb stattfindet bis zum mobilen Experiment. In Foren diskutiert werden unter anderem die Bedeutung von Digitalisierung, Social Media, Technologien wie 3D-Druck und der Aufbau von regionalen Strukturen zur Bereicherung der Bildungslandschaft bundesweit.

zdi.NRW ist mit über 4.500 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und Gesellschaft die größte Gemeinschaftsoffensive zur MINT-Nachwuchsförderung in Europa. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mehr als 40 zdi-Netzwerke und rund 70 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, das Schulministerium und die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit (Quelle:zdi).

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news-9397 Thu, 21 Mar 2019 11:00:00 +0100 Video: 3 Fragen an JP Dr. Anthony Anjorin https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/video-3-fragen-an-jp-dr-anthony-anjorin/ Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ JP Dr. Anthony Anjorin an der Reihe. Er spricht u.a. über die Relevanz von Softwareentwicklung und seine Ziele in der Lehre. Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ JP Dr. Anthony Anjorin an der Reihe. Er spricht u.a. über die Relevanz von Softwareentwicklung und seine Ziele in der Lehre.

Das Video ist hier verfügbar: https://cs.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/professorinnen-im-profil/

Außerdem steht er im Chat Rede und Antwort. Hier ist er online am Freitag, den 22.03.19, von 10:00 bis 12:00 Uhr.

(Sobald JP Dr. Anjorin im Chat online ist, erscheint unten rechts in der Ecke ein blauer Button. Klickt man darauf, kann man sofort mit dem Chat beginnen.)

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news-9392 Tue, 19 Mar 2019 11:07:14 +0100 Mathematik für die Oberstufe: Erste Sommerschule der Universität Paderborn – Bewerbungen noch bis 15. Mai https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/mathematik-fuer-die-oberstufe-erste-sommerschule-der-universitaet-paderborn-bewerbungen-noch-bis-15/ Vom 8. bis 10. Juli findet zum ersten Mal die Sommerschule PBMath des Instituts für Mathematik der Universität Paderborn in der Jugendherberge Wewelsburg statt. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie des letzten Jahrs der Mittelstufe können sich bis zum 15. Mai um einen Platz bewerben. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es unter: go.upb.de/pbmath​​​​​​​. Vom 8. bis 10. Juli findet zum ersten Mal die Sommerschule PBMath des Instituts für Mathematik der Universität Paderborn in der Jugendherberge Wewelsburg statt. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie des letzten Jahrs der Mittelstufe können sich bis zum 15. Mai um einen Platz bewerben. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es unter: go.upb.de/pbmath.

In drei Gruppen werden insgesamt 20 Schüler drei Tage lang an spannenden mathematischen Projekten arbeiten und dabei einen Einblick in die Mathematik jenseits des Schulalltags gewinnen. Begleitet werden sie dabei von Wissenschaftlern der Universität Paderborn. Juniorprofessor Tobias Weich und Doktorand Max Hoffmann organisieren beispielsweise ein Projekt zum Thema Chaos und Mathematik. Beim Projekt von Prof. Dr. Martin Kolb geht es um die Mathematik hinter der Suchmaschine Google und Juniorprofessorin Dr. Claudia Alfes-Neumann stellt spannende Fragen zum Thema Primzahlen vor.

Zusätzlich gibt das Unternehmen dSPACE Einblicke in die tägliche Arbeit eines Mathematikers in der Wirtschaft. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Informationsveranstaltung zum Mathematikstudium an der Universität Paderborn.

Jun.-Prof. Alfes-Neumann hat eine solche Sommerschule bereits während ihrer Doktorandenzeit an der TU Darmstadt organisiert und freut sich auf die Sommerschule in diesem Jahr: „Es macht unheimlich viel Spaß, mit Schülern Mathematik jenseits des Schulalltags zu entdecken und ihnen einen Einblick in die Arbeit von Mathematikern zu geben".

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news-9385 Fri, 15 Mar 2019 13:27:17 +0100 Interview zum Tag der IT-Sicherheit an der Universität Paderborn: „Bei IT-Produkten muss Sicherheit von Anfang an mitgedacht werden“ https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/interview-zum-tag-der-it-sicherheit-an-der-universitaet-paderborn-bei-it-produkten-muss-sicherheit/ Der Anfang des Jahres bekanntgewordene Datendiebstahl von deutschen Politikern und anderen Prominenten zeigte einmal mehr eindrucksvoll, wie wichtig das Thema IT-Sicherheit ist. Doch wie lässt sich die Digitalisierung unserer Gesellschaft sicher gestalten? Das ist am 27. und 28. März Thema des „Tags der IT-Sicherheit“ an der Universität Paderborn. Zur mittlerweile 14. Ausgabe der Veranstaltung werden Experten aus ganz Deutschland erwartet. Organisiert wird der Tag der IT-Sicherheit vom Kompetenzbereich Digital Security des SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn. Im Interview sprechen die Organisatoren Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Dr. Simon Oberthür, Prof. Dr. Eric Bodden und Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Paderborn, über zentrale Aspekte von IT-Sicherheit. 

In den letzten Jahren berichteten Medien weltweit immer häufiger über Cyber-Attacken. Nimmt die Gefahr zu?

Tibor Jager: Die Zahl der Cyber-Attacken ist in den letzten Jahren in der Tat gestiegen. Ein Grund hierfür ist die zunehmende Digitalisierung von nahezu allen Lebensbereichen.  Ein weiterer Grund: Endgeräte und Server sind ständig mit dem Internet verbunden und bieten somit eine größere Angriffsfläche. Hinzu kommt die steigende Komplexität heutiger IT-Systeme – sie sind weitaus schwerer abzusichern als früher.

Was gilt es eigentlich genau zu schützen?

Simon Oberthür: Grundziele der IT-Sicherheit sind das Aufrechterhalten der Informationssicherheit, also das Gewährleisten von Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität, sowie der Schutz der Persönlichkeitsrechte, das heißt von Privacy und Datenschutz. Generell muss diese Frage aber für jedes IT-Produkt neu beantwortet werden, denn unterschiedliche Produkte können durchaus unterschiedliche Schutzziele haben.

Wie können digitale Lösungen in Zukunft sicherer werden?

Eric Bodden: Sicherheit muss von Anfang an mitgedacht werden und in die Entwicklung von IT-Produkten integriert werden. Aktuell machen sich noch zu wenige Unternehmen bei der Produktentwicklung wirklich gezielt Gedanken darüber, gegen welche Angriffe sie das Produkt schützen müssen. Aber auch für den Betrieb muss die Sicherheit mitgedacht werden, um sie für langlebige IT-Systeme zu garantieren. Beispielsweise müssen sichere Updates im Unternehmen möglich sein. Sicherheit muss verständlich, nachhaltig und am besten beweisbar sein.

Immer mehr Menschen nutzen Messenger-Dienste aus einer Cloud, also einer IT-Infrastruktur, zur Kommunikation und speichern massenhaft Fotos, Videos und andere Daten in der Cloud. Wie steht es hier um die Sicherheit?

Johannes Blömer: Sichere Kommunikation sollte eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufweisen. Damit können Daten sicher in der Cloud abgelegt werden, so dass weder der Cloudprovider noch eventuelle Dritte sie einsehen können. Nur der Sender und Empfänger einer Nachricht sind dann in der Lage zu lesen, was verschickt wurde.

Welche Maßnahmen können noch ergriffen werden?

Tibor Jager: Wichtig ist vor allem, bei den Nutzern das Bewusstsein für das Thema Sicherheit zu schärfen. Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) trägt dazu beispielsweise durch ihre Dokumentationsprozesse bei.


Weitere Informationen zum „Tag der IT-Sicherheit“ 

Der „Tag der IT-Sicherheit“ findet am Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. März, jeweils ganztägig im Gebäude L der Universität Paderborn statt. Der erste Veranstaltungstag steht im Zeichen wissenschaftlich-technischer und anwendungsnaher Vorträge. Am zweiten Tag werden sechs Workshops angeboten. Hier können verschiedene Aspekte von IT-Sicherheit mit Experten diskutiert werden.

Am 28. März bietet unter anderem Thomas Biere vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Workshop zum Thema „Digitalisierung von öffentlicher Verwaltung und Justiz“ an. Ein weiterer Workshop, geleitet von Henning Voß vom Verfassungsschutz NRW, beschäftigt sich mit „Cyberangriffen und Wirtschaftsschutz“.

Programm und Anmeldung unter: https://sicp.de/event/tdits19

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news-9377 Thu, 14 Mar 2019 10:57:58 +0100 Patenteinreichung des FG TET zu Schichtwellenleitern angenommen! https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/patenteinreichung-des-fg-tet-zu-schichtwellenleitern-angenommen-1/ Dr. Manfred Hammer, Lena Ebers und Prof. Dr. Jens Förstner aus dem Fachgebiet Theoretische Elektrotechnik haben kürzlich ein Verfahren zur verlustfreien Übertragung von geführtem Licht zwischen zwei Schichtwellenleitern entwickelt und die Erfindung mit Unterstützung der Universität Paderborn als Patent angemeldet - dieses wurde nun am 31.1.2019 unter der Nummer DE102018108110B3 akzeptiert und wird in Zukunft von der PROvendis GmbH vermarktet. Dr. Manfred Hammer, Lena Ebers und Prof. Dr. Jens Förstner aus dem Fachgebiet Theoretische Elektrotechnik haben kürzlich ein Verfahren zur verlustfreien Übertragung von geführtem Licht zwischen zwei Schichtwellenleitern entwickelt und die Erfindung mit Unterstützung der Universität Paderborn als Patent angemeldet - dieses wurde nun am 31.1.2019 unter der Nummer DE102018108110B3 akzeptiert und wird in Zukunft von der PROvendis GmbH vermarktet.

Ein Schichtwellenleiter besteht aus einer dünnen Schicht eines Licht-führenden Materials, die auf einem Untergrundmaterial aufgebracht ist. Durch den Effekt der Totalreflektion kann bei passend gewählten Materialeigenschaften (Brechungsindexkontrast und geringe Absorption) das Licht in der Schicht über längere Strecken geführt werden. Setzt man zwei Schichtwellenleiter verschiedener Dicke direkt aneinander treten üblicherweise starke Verluste durch Reflexion und Streuung auf. Das nun patentierte Verfahren nutzt zum einen geeignete schrägwinklige Einstrahlung aus, so dass Streuungen vollständig unterdrückt werden können, und zum anderen werden durch eine zusätzliche Zwischenschicht angepasster Länge auch die Rückreflektionen minimiert.

Dadurch ist eine nahezu verlustfreie Übertragung des Lichtes zwischen den Wellenleitern möglich. Das Verfahren kann an verschiedenste Materialsysteme angepasst werden, so z.B. auch an die technologisch zunehmend wichtigen Silizium-basierten integrierten optischen Schaltkreise.

Details unter:

https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=bibdat&docid=DE102018108110B3

https://patents.google.com/patent/DE102018108110B3/de

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news-9369 Tue, 12 Mar 2019 13:34:44 +0100 mBots und Calliopen kinderleicht programmieren: Devoxx4Kids zum sechsten Mal in Paderborn https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/mbots-und-calliopen-kinderleicht-programmieren-devoxx4kids-zum-sechsten-mal-in-paderborn/ Am vergangenen Samstag, den 09.03.19, fand zum sechsten Mal im PIN-Lab Devoxx4Kids, ein ganztägiger Workshop für Kinder zwischen 10 und 15 Jahren, statt. Bei Devoxx4Kids bekommen Kinder spielerisch einen Einstieg in die Informatik und Elektrotechnik und machen erste Schritte bei der Programmierung von Robotern und Computern. Am vergangenen Samstag, den 09.03.19, fand zum sechsten Mal im PIN-Lab Devoxx4Kids, ein ganztägiger Workshop für Kinder zwischen 10 und 15 Jahren, statt. Bei Devoxx4Kids bekommen Kinder spielerisch einen Einstieg in die Informatik und Elektrotechnik und machen erste Schritte bei der Programmierung von Robotern und Computern.

Organisiert und geleitet wurde die Veranstaltung von Melanie Margaritis, Fred Hahne und einem Team aus fünf Mentoren. Paderborn war die vierte Stadt, die sich vor zwei Jahren dem weltweit vertretenen Programm anschloss. „Inzwischen ist dieser Workshop so beliebt, dass er innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war“, erklärte Melanie Margaritis erfreut. Viele Kinder würden schon zum vierten Mal mitmachen, was als sehr gute Resonanz zu werten ist.

Dieses Mal gab es zwei Workshops, in denen die Kinder intensiv arbeiten durften: Zum einen konnten sie einen mBot, gesponsert von dSpace, programmieren, zum anderen eine Calliope mit verschiedenen Funktionen versehen. Die mBots wurden mit einer Fernbedienung geliefert und zum Programmieren an den Computer angeschlossen. Die Kinder konnten ihm so verschiedene Dinge „beibringen“, wie zum Beispiel tanzen, Fußball spielen, Hindernisse erkennen oder Musik abspielen. Die Aufgaben hierzu stammten aus einer Lehrveranstaltung für Informatikstudierende (Lehramt). Auch die Calliope konnte dank Programmierung zu verschiedenen Gegenständen werden: Zum elektronischen Klavier, Würfel oder als Gegenspieler für Schere-Stein-Papier.

Am Ende der Arbeitszeit präsentierten die Kinder ihre neu gewonnenen Erkenntnisse und die programmierten mBots und Calliopen ihren Eltern. Zum Schluss gab es noch eine Tombola, bei der es als Hauptpreis eine Calliope zu gewinnen gab.

Weitere Informationen zum Programm Devoxx4Kids gibt es unter www.devoxx4kids.de

Es werden stetig Mentoren gesucht, die den Kindern bei den Aufgaben helfend zur Seite stehen! Interessenten können sich gerne bei Melanie Margaritis melden:
melanie.margaritis(at)uni-paderborn(dot)de

 

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news-9357 Wed, 06 Mar 2019 08:00:00 +0100 Video: 3 Fragen an Prof. Dr. Holger Karl https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/video-3-fragen-an-prof-dr-holger-karl/ Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ Prof. Dr. Holger Karl an der Reihe. Er spricht über seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre und verrät sein Lebensmotto. Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ Prof. Dr. Holger Karl an der Reihe. Er spricht über seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre und verrät sein Lebensmotto.

Das Video ist hier verfügbar: https://cs.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/professorinnen-im-profil/

Unter diesem Link steht er auch im Chat Rede und Antwort. Hier ist er online am Donnerstag, 07.03.19 von 13:00 bis 15:00 Uhr.

(Sobald Prof. Dr. Karl im Chat online ist, erscheint unten rechts in der Ecke ein blauer Button. Klickt man darauf, kann man sofort mit dem Chat beginnen.)

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news-9353 Wed, 06 Mar 2019 07:00:00 +0100 Kommunikationstechnologien auf dem Prüfstand – Forschungsvorhaben der Universität Paderborn untersucht, wie sicher Instant Messaging Dienste sind https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/kommunikationstechnologien-auf-dem-pruefstand-forschungsvorhaben-der-universitaet-paderborn-untersuc/ Texte, Bilder, Sprachnachrichten: Kommunikation findet heutzutage bevorzugt digital statt. Allein im Mai des vergangenen Jahres wurden täglich weltweit rund 65 Milliarden WhatsApp-Nachrichten verschickt. „Damit steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit“, sagt Prof. Dr. Tibor Jager vom Institut für Informatik der Universität Paderborn. Beliebte Dienste wie WhatsApp und Co. würden dafür allerdings neuartige Verfahren nutzen, die nicht nur komplex, sondern auch wissenschaftlich kaum fundiert seien, so der Informatiker weiter. Unter seiner Leitung  werden bei dem  Forschungsvorhaben „Sicherheit und Privatsphäre bei Instant Messaging-Protokollen“ die  Sicherheitsgarantien und -ziele solcher Systeme untersucht. Texte, Bilder, Sprachnachrichten: Kommunikation findet heutzutage bevorzugt digital statt. Allein im Mai des vergangenen Jahres wurden täglich weltweit rund 65 Milliarden WhatsApp-Nachrichten verschickt. „Damit steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit“, sagt Prof. Dr. Tibor Jager vom Institut für Informatik der Universität Paderborn. Beliebte Dienste wie WhatsApp und Co. würden dafür allerdings neuartige Verfahren nutzen, die nicht nur komplex, sondern auch wissenschaftlich kaum fundiert seien, so der Informatiker weiter. Unter seiner Leitung  werden bei dem  Forschungsvorhaben „Sicherheit und Privatsphäre bei Instant Messaging-Protokollen“ die  Sicherheitsgarantien und -ziele solcher Systeme untersucht.

 „Instant Messaging-Protokolle wie WhatsApp sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Was dabei stattfindet, ist ein Austausch privatester Daten. Im Gegensatz zu klassischen elektronischen Kommunikationsmedien wie E-Mail und SMS läuft die gesamte Kommunikation hier über nur eine Organisation“, erklärt Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit. Das Gefährliche daran sei, dass Kritik an diesem Vorgehen vorgebeugt würde, indem weitreichende Sicherheitsversprechen gemacht würden, deren Einhaltung es noch zu überprüfen gelte. „Wir wollen jetzt die Lücke zwischen etablierten Verfahren und dem aktuellen Stand der Wissenschaft schließen, um eine langfristige Sicherheit der Anwendungen zu gewährleisten“, sagt Jager. 

„Sicherheitslösungen bei WhatsApp laufen seit 2016 über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das heißt, nur Sender und Empfänger einer Nachricht können lesen, was verschickt wurde. Laut eigenen Angaben nicht einmal WhatsApp selbst. Die Verschlüsselung findet auf den Geräten der Nutzer statt. Ein kryptographisches Schloss wird automatisch aktiviert, noch bevor Nachrichten das Smartphone verlassen“, erklärt der Wissenschaftler. Auch andere Apps wie zum Beispiel Signal bieten gute Sicherheitseigenschaften: „Das sogenannte ‚Ratcheting‘ arbeitet  – stark vereinfacht – mit verschiedenen und sich ablösenden Schlüsseln. Der Schlüsselaustausch findet über ein Protokoll statt, das wirksame Sicherheitseigenschaften bieten soll. Das ist zumindest das Ziel. Ob die eingesetzten Verfahren wirklich den erhofften Schutz bringen, muss erst noch wissenschaftlich bestätigt werden. Bislang ist das noch nicht der Fall“, so Jager weiter.

Technologien werden erforscht und für die Industrie  weiterentwickelt
Um sicherzustellen, dass Nutzer damit tatsächlich besser vor Hackerangriffen geschützt sind und der Schutz der Privatsphäre insgesamt höher ist, erforschen die Wissenschaftler um Jager die Technologien nicht nur, sie wollen sie auch weiterentwickeln: „Wir erarbeiten ein modulares Design, das Softwareherstellern Protokolle mit maßgeschneiderten Sicherheits- und Performanzeigenschaften bereitstellt. Unser Ziel ist es, Protokolle nach dem aktuellen Stand der akademischen Forschung zu entwickeln.“

Das Projekt wird im Rahmen des Graduiertenkollegs NRW „Human Centered Systems Security – North Rhine-Westphalian Experts on Research in Digitalization" (NERD) gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. An dem Kolleg arbeiten junge Wissenschaftler auf dem Gebiet der Digitalen Sicherheit interdisziplinär und hochschulübergreifend zusammen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert das Programm bis 2021 mit rund vier Millionen Euro.

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news-9349 Mon, 04 Mar 2019 08:57:46 +0100 Frühlings-Uni – MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe vom 15. bis 18. April – Anmeldungen jetzt möglich https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/fruehlings-uni-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-der-mittel-und-oberstufe-vom-15-bis-18-apr/ Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 15. April, bis Donnerstag, 18. April, wieder die „Frühlings-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Anmeldungen sind vom 1. März bis zum 8. April online möglich: www.upb.de/fgi/frühlings-uni

Auf dem Programm stehen interaktive Vorlesungen, Workshops und eine Studien-Informationsmesse. Es warten spannende Themen wie „Handys selbst reparieren“, „Fahren wie von Geisterhand“ oder „Die Qual der Wahl - Wie Computer helfen Entscheidungen zu treffen“. Zum Abschluss der Veranstaltung können sich die Schülerinnen bei einem „Round Table Dating“ mit Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und Wirtschaftsexpertinnen aus dem MINT-Bereich über mögliche Berufsfelder und aktuelle Trends austauschen. Während der vier Tage werden die Teilnehmerinnen in den Mensen auf dem Campus versorgt. Zum Abschluss erhalten die Schülerinnen ein Teilnahmezertifikat.

Das komplette Programm und weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.upb.de/fgi/frühlings-uni

Über die Frühlings-Uni

Die Frühlings-Uni findet seit 20 Jahren jährlich an der Universität Paderborn statt und wird vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft (fgi)“ organisiert und durchgeführt. Analog zur Veranstaltung im Frühling findet für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe auf dem Paderborner Campus außerdem jährlich die Herbst-Uni statt.

Alle Angebote von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ im Überblick: https://www.uni-paderborn.de/universitaet/fgi

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news-9340 Tue, 26 Feb 2019 13:19:34 +0100 Roadshow des Software Campus: Infoveranstaltung am 05.03.19 für Masterstudierende und Promovierende der Informatik https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/roadshow-des-software-campus-infoveranstaltung-am-050319-fuer-masterstudierende-und-promovierende/ Am kommenden Dienstag, den 05.03.19, sind Mitarbeitende des Software Campus zu Besuch an der Uni Paderborn, um Interessenten der aktuell laufenden Bewerbungsrunde alle offene Fragen zu beantworten und über das Programm ausführlich zu informieren. Zu folgenden Zeiten sind sie verfügbar:

  • 11:30-12:30 Uhr am Campus im Raum O3.267
  • 13:30-14:30 Uhr im Freiraum des HNI (Fürstenallee 11)

Dabei ist u.a. Erik Neumann, Programmleiter des Software Campus. Er wird Ziele, Module, Zeitplan und Kooperationspartner des Programms vorstellen. Anschließend ist Zeit für Fragen: Hier kann individuell geklärt werden, wie bspw. die Finanzierung verläuft, ob und wie das Timing des Programms zur eigenen Promotion oder zum Masterstudiums passt, wie der Kontakt zu den Industriepartnern abläuft und ähnliches. Ebenso werden aktuelle TeilnehmerInnen sowie Alumni vor Ort sein, um von ihren Erfahrungen zu berichten und Fragen aus Teilnehmersicht zu beantworten.

Die Bewerbungsplattform ist seit dem 17.02.19 geöffnet und bleibt es bis zum 20.03.19 (Mitternacht). Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich zu bewerben, gibt es hier: https://www.softwarecampus.de/bewerbung/

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news-9336 Tue, 26 Feb 2019 12:47:18 +0100 Kryptotag 2019 – SchülerInnen tauchen ein in die Welt der Kryptographie https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/kryptotag-2019-schuelerinnen-tauchen-ein-in-die-welt-der-kryptographie/ Letzte Woche Freitag, den 22.02.19, fand der jährliche Schüler-Kryptotag an der Uni Paderborn statt. 180 SchülerInnen aus dem Raum OWL waren angereist, um in die Welt der Informatik einzutauchen. Prof. Dr. Johannes Blömer gab zu Beginn eine Einführung in die Kryptographie im gut gefüllten Hörsaal O1. Hier stellte er die Relevanz von Kryptographie, grade in digitaler Kommunikation, heraus und erklärte, wie man sensible Daten verschlüsseln kann. Außerdem betonte er, dass Kryptographie keineswegs erst durch die Digitalisierung genutzt wurde – schon Caesar bediente sich der Verschlüsselungstechnik, um seine militärischen Korrespondenzen vor fremden Augen zu schützen. Sogar Filme thematisieren die Kryptographie; so z.B. „The Imitation Game“, eine Nacherzählung des Lebens von Kryptoanalytiker Alan Turing. Anschließend erklärte Prof. Dr. Blömer, wie man selbst Nachrichten ver- und entschlüsseln kann und stellte die neuen Verfahren AES und DES vor. „Ich habe jetzt schon, um 09:30 Uhr, ungefähr zehn Mal Kryptographie genutzt – unter anderem, weil ich hier im Uni-Netzwerk bin“ – so erklärte er, dass jeder Mensch heutzutage (unbewusst) ständig Kryptographie nutzt und es deshalb spannend ist, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

Nach dieser Einführung von Prof. Dr. Blömer waren dann die SchülerInnen selbst gefragt: In kleinen Gruppen durften sie in den Poolräumen des Instituts für Informatik ihre eigenen Erfahrungen im Bereich der Kryptographie sammeln. So lernten sie, wie man geheime Botschaften entschlüsselt; wurden aber ebenso für den Einsatz von Kryptographie, gerade im Internet, sensibilisiert. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden später mit Prof. Dr. Blömer und seinen MitarbeiterInnen im Hörsaal gemeinsam diskutiert.

Nach einer großen Mittagspause in der Mensa arbeiteten die SchülerInnen nochmals in den Rechnerräumen der Universität. Nach der Vorstellung ihrer Ergebnisse hatten sie noch die Möglichkeit, all ihre Fragen zu Codes und Kryptographie zu stellen.

Der Schüler-Kryptotag wird jährlich von der Fachgruppe um Prof. Dr. Blömer ausgerichtet und soll bei den SchülerInnen der Oberstufe, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, die Begeisterung für Informatik wecken und ihnen einen ersten Zugang zum spannenden Feld der Kryptographie eröffnen. Jedes Jahr wird diese Veranstaltung sehr gut angenommen und bietet den potenziell künftigen Studierenden einen Einblick in das Tätigkeitsfeld eines Informatikers bzw. Kryptoanalytikers.

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news-9328 Thu, 21 Feb 2019 17:00:21 +0100 Schülerinnen lernen Programmierung eines Roboters: Fünfter Durchgang des MINT-Mentoring-Programms „look upb“ der Universität Paderborn mit Erfolg beendet https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/schuelerinnen-lernen-programmierung-eines-roboters-fuenfter-durchgang-des-mint-mentoring-programms-l/ Am Montag, 18. Februar, haben Schülerinnen das MINT-Mentoring-Programm „look upb“ an der Universität Paderborn erfolgreich abgeschlossen und ihre Zertifikate erhalten. Das Programm bietet naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe einen praxisnahen Einblick in die Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) der Universität Paderborn. Der mittlerweile fünfte Durchgang von „look upb“, der im Oktober vergangenen Jahres startete, schloss nun mit einem MINT-Workshop über das Programmieren von Robotern ab. In Kooperation mit dem GET Lab der Universität bekamen die Schülerinnen die Möglichkeit, selbstständig einen Roboter zu programmieren und einen der Rettungsroboter selbst zu steuern.

Die Schülerinnen konnten ein Semester lang einen MINT-Studiengang ihrer Wahl kennenlernen, indem sie eine Studentin (Mentorin) zu Vorlesungen, in die Bibliothek, die Mensa und Labore begleiteten. Ein Bestandteil des Programms war die Exkursion in das PHOENIX CONTACT Trainingscenter in Schieder. Bei der Abschlussveranstaltung konnten die letzten Fragen zum Studium und zu der Universität gestellt werden.

Das Mentoring-Programm „look upb“ ist eine Kooperation zwischen dem Mentoring-Programm „perspEktIveM“, das sich an Studentinnen mit Promotionsinteresse richtet, und dem Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“. Der nächste Durchgang von „look upb“ beginnt in Kürze. Bewerbungsschluss hierfür ist Sonntag, 10. März. Weitere Informationen zum Mentoring-Programm und zur Anmeldung unter:
www.upb.de/look

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news-9314 Tue, 19 Feb 2019 13:04:26 +0100 Video: 3 Fragen an JP Dr.-Ing. Christoph Sommer https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/video-3-fragen-an-jp-dr-ing-christoph-sommer/ Diese Woche ist bei „3 Fragen an...“ JP Dr.-Ing. Christoph Sommer an der Reihe. Er spricht über Fahrzeugverkehr in „Smart Cities“ und sein privates Hobby.

Das Video ist hier verfügbar: https://cs.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/professorinnen-im-profil/

Unter diesem Link steht er auch im Chat Rede und Antwort. Hier ist er online am Mittwoch, 20.02.19 von 14:00 bis 16:00 Uhr.

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news-9308 Thu, 14 Feb 2019 13:41:39 +0100 Die Informatik Professor*innen stellen sich vor: Imageclips & Live-Chat https://www.eim.uni-paderborn.de/eim-news-single/news/die-informatik-professorinnen-stellen-sich-vor-imageclips-live-chat/ Demnächst startet auf dem YouTube Kanal der Fakultät die Reihe „3 Fragen an...“, in der die Informatik Professor*innen der UPB im Fokus stehen: Innerhalb von einer Minute stellen die Professor*innen sich und ihr Fachgebiet vor – in diesem Zuge reden sie auch über lustige Anekdoten aus Vorlesungen, ihr Lebensmotto und ihre Hobbies.

Interessant sind diese kurzen Videos für alle Studierenden der Informatik, die gerne mehr über ihre Professor*innen erfahren würden und auch für solche, die noch mit dem Gedanken spielen, sich für Informatik an der UPB einzuschreiben. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, mit jedem/r Professor*in im Live Chat zu schreiben und alle Fragen zu stellen, die zu IT-Sicherheit, Data Science, Softwareentwicklung etc. aufkommen.

Jeder Filmbeitrag wird in unserer News oder auf unserem Twitter Account mit der Chatzeit angekündigt. Wir freuen uns auf zahlreiche Fragen und Feedback!

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