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Nachhaltigkeit in der Datengesellschafft?

Prof. Dr. Carsten Schulte eröffnete das Symposium. Foto: (Luca Jurczyk)
Prof. Dr. Anthony Anjorin hielt beim Science Slam einen Vortrag zur Fragestellung „Sollten Domänexperten ihre Softwarelösungen selber entwickeln?“ Foto: (Luca Jurczyk)
Beim PosterSlam stellte sich auch das PIN-Lab vor. Foto: (Luca Jurczyk)

PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik

So lautet eine der zentralen Fragen beim PIN-Lab Symposium der Informatik, das im November 2018 bereits zum zweiten Mal stattfand. Vertreter aus Didaktik, Schule und Forschung hielten Vorträge über die Notwendigkeit von informatischer Bildung in (Grund-)Schulen, Relevanz von Programmierfähigkeit für Lehrberufe und aktuelle Forschungen rund um Kryptographie, Software Engineering und Datensicherheit. Die Frage nach der Nachhaltigkeit stand im Zentrum einer Podiumsdiskussion, Studierende und Doktoranden des PIN-Labs und der Didaktik der Informatik (DDI) stellten ihre Forschungen bei einem PosterSlam vor. Ergebnisse und Forschungsfragen des Instituts für Informatik waren Themen des abschließenden Science Slams.
Das zweite PIN-Lab Symposium schaffte eine Verbindung zwischen Didaktik und Informatik, implizierte soziale Aspekte und erörterte Konsequenzen für die Gesellschaft – sowohl die bereits spürbaren als auch die zukünftigen. Die Teilnehmer diskutierten angeregt darüber, wie man mittels Informatik eine Welt gestaltet, die tagtäglich immer mehr Daten produziert und somit den sicheren Umgang mit solchen voraussetzt. So war ein zentraler Aspekt auch die Befähigung von Kindern und Jugendlichen, diese Welt mitzugestalten – um eine „nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“ sicherzustellen.

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Weniger Hall und Rauschen

Berühmte Sprachverarbeitungsforscher in Paderborn

Prof. Sharon Gannot von der Bar-Ilan Universität in Ramat Gan, Israel, und Prof. Shinji Watanabe von der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA, besuchten im Oktober das Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. In ihren Vorträgen stellten sie aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sprach- und Audiosignalverarbeitung vor. Dazu gehören beispielsweise neue Signalverarbeitungsmethoden zur robusten Sprecherlokalisation und -verfolgung und die neuronale Ende-zu-Ende-Optimierung von Spracherkennungssystemen. Die Forschungen auf dem Gebiet der Spracherkennung befänden sich inmitten eines Paradigmenwechsels, so Prof. Watanabe.
Prof. Gannot ist vor allem bekannt durch seine erfolgreichen Arbeiten auf dem Gebiet der Audiosignalverarbeitung und seine innovativen Beiträge zur mehrkanaligen akustischen Signalverarbeitung (akustisches Beamforming). Prof. Watanabe ist ein Experte für maschinelle Lernverfahren für die Sprachverarbeitung, insbesondere die automatische Spracherkennung.

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Welcome – bienvenue – savagtam – welkom

Prof. Dr. Holger Karl begrüßte die neuen internationalen Studierenden. (Foto: Nadija Carter)
Prof. Dr. Sybille Hellebrand, Prof. Dr. Marco Platzner und Prof. Dr. Brigitta Domik-Kienegger waren bei der Begrüßung der neuen internationalen Studierenden auch dabei. (Foto: Nadija Carter)

Mit Orientierungswoche und Welcome Week guter Einstieg ins Uni-Leben

Zum Semesterbeginn fand zeitgleich mit der Orientierungswoche für Studienanfänger an der Universität Paderborn auch die Welcome Week für internationale Studierende für Masterstudiengänge der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik statt. Zahlreiche Studierende aus aller Welt wurden von den Professor*innen begrüßt und erhielten Informationen über Studium, PAUL und Universitätssport. Daneben erleichterte viel Unterhaltung, eine Stadtrallye und kostenlose Museumsführung das Kennenlernen. Die Studentenräte sorgten dafür, dass der Spaß während der Welcome Week nicht zu kurz kam, und organisierten kleine Kaffeepausen und eine Kneipentour zwischen den informativen Vorträgen und Beratungen durch die Professor*innen.

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21 Redner aus aller Welt auf Mathematiker-Konferenz

Das Plakat zur Veranstaltung (Foto: Institut Mathematik der UPB)

Geburtstagsüberraschung für Professor Hilgert

Im Juli 2018 wurde Professor Dr. Joachim Hilgert 60 – Anlass für einige seiner Schüler*innen und Kolleg*innen, eine Konferenz über Lie-Gruppen, sein Forschungsgebiet, zu veranstalten. So trafen sich zahlreiche Wissenschaftler aus Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Schweden, aber auch aus den USA und Japan an der Universität Paderborn, um über diese Art der kontinuierlichen Symmetrien zu diskutieren. „Es war, denke ich, besonders schön für Professor Hilgert, dass viele seiner Weggefährten an der Konferenz teilgenommen haben“, fasst Tobias Weich, Juniorprofessor für Mathematik und Teil des Organisationsteams, den Erfolg der Konferenz zusammen.

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Universität Paderborn verkauft Patent

Universität Paderborn verkauft Patent von Herrn Dr.-Ing. Christoph Scheytt (Foto) und Sergiy Gudyriev für neuartigen optischen Empfänger. (Foto: Universität Paderborn)

Berliner Start-up kauft Patent für neuartigen, optischen Empfänger

Rund 17 Billionen Gigabyte Daten werden schon jetzt jährlich weltweit erzeugt – bis zum Jahr 2025 soll sich die digitale Datenmenge laut International Data Corporation (IDC) verzehnfachen. Um diese enormen Mengen zu speichern und zu verarbeiten, bedarf es fortschrittlicher Technologien. Genau hier knüpft die Erfindung der Wissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt und Sergiy Gudyriev der Fachgruppe Schaltungstechnik des Heinz Nixdorf Instituts an: Sie haben eine neuartige optoelektronische Verstärkerschaltung entwickelt, mit der sich Daten parallel mit hohen Geschwindigkeiten übertragen lassen. Die Schaltung kann u.a. in schnellen Internetverbindungen in der Glasfaserkommunikation eingesetzt werden.
Die Universität Paderborn hat die Eigentumsrechte an dem speziellen Transimpedanzverstärker inklusive des Schutzrechts im November 2017 an die Sicoya GmbH, Berlin, verkauft und damit alle Nutzungsrechte übertragen. Sicoya ist spezialisiert auf Siliziumphotonik und optische Transceiverchips für Serververbindungen. Die Firma PROvendis unterstützte die Wissenschaftler im gesamten IP-Prozess – von der Bewertung der Erfindung bis zum Vertragsabschluss, sodass die Hochschule nun auch finanziell profitiert

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100. Masterabsolvent in Electrical Systems Engineering

Direkt in den Beruf – Der 100. Absolvent Abhiram Kolluri arbeitet zum Zeitpunkt seiner Absolventenfeier bereits in Nürnberg im Bereich Chipdesgin. (Foto: Carolin Riethmüller)

Erfolgreicher Abschluss führte direkt zum Wunschjob

Electrical Systems Engineering ist ein junger Masterstudiengang der Fakultät EIM – und verabschiedete bei der Absolventenfeier nun seinen 100. Absolventen. Abhiram Kolluri hatte sich schon in Indien diesen Studiengang ausgesucht. „Ich habe nach einem Master gesucht, bei dem ich mich in Richtung Schaltungstechnik spezialisieren konnte, und bin in Paderborn fündig geworden“, erzählt der 25–jährige, der auch nach seinem Studium noch in Deutschland bleiben möchte. „Ich bin sehr glücklich mit meiner Studiengangwahl. Die Professoren waren toll, ich hatte sehr viel Freiheit bei meiner Arbeit und es hat meine Karriere deutlich befördert.“ Nach dem Erhalt seiner Abschlussurkunde reiste er sofort wieder zurück nach Nürnberg, in dessen Umgebung er direkt im Anschluss an seinen Master eine Stelle im Bereich Chipdesign fand.

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Arbeit 4.0: Helfen digitale Assistenten wirklich?

Flyer des World Usability Day OWL (Foto: itemis/SICP)

Dritter World Usability Day OWL

Nach einem gelungenen Auftakt in 2011 und einer erfolgreichen Fortsetzung in 2017 veranstalteten die itemis AG und der SICP – Software Innovation Campus Paderborn an der Universität Paderborn im November 2018 den dritten WUD in OWL.
Die Digitalisierung schreitet voran – auch in Bezug auf unsere Arbeitswelten. Diese verändern sich durch eine Vielzahl diverser Softwarelösungen. Beim World Usability Day (WUD) OWL werden die Auswirkungen interaktiver Produkte und Systeme auf die Welt, in der wir leben und arbeiten, betrachtet. Wie lassen sich diese gemeinsam gestalten, damit wir sinnvoll damit arbeiten können und gewinnbringend den Mehrwert nutzen?
An jedem zweiten Donnerstag im November knüpft der World Usability Day ein weltweites Band, um die bisherigen Errungenschaften und Erkenntnisse zu den Themen Usability und User Experience (UX) gemeinsam zu feiern und zugleich ihre Bedeutung in die Welt zu kommunizieren und zu stärken. Im Rahmen von Vorträgen wurden aktuelle Trends, Potenziale und Herausforderungen von Softwarelösungen und digitalen Assistenzsystemen vorgestellt und von Softwareentwickelnden, Studierenden und IT-Verantwortlichen aus Unternehmen diskutiert sowie von allen, denen die Benutzerfreundlichkeit und das Benutzererlebnis am Herzen liegen.

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120 Möglichkeiten auf einen Blick

Die neue App zeigte alle Angebote auf einen Blick und half bei der Navigation über das Unigelände. (Foto: Universität Paderborn)
Die Didaktik der Informatik weckte schon bei den kleinsten Besuchern Begeisterung. (Foto: Patrizia Höfer)

Tag der offenen Tür an der Universität Paderborn

Er rückte schnell näher, der große Tag, an dem die Universität wieder ihre Tore öffnete. Die Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik begeisterte die Besucher*innen im Juni 2018 mit einem Fahrsimulator, Denkund Knobelaufgaben aus der Mathematik und einem Roboter, den man selbst programmieren konnte. Vorträge, spannende Workshops, Laborführungen, Basare und individuelle Beratungsangebote rundeten das Programm ab. Für den perfekten Überblick über das Was-Wann-Wo? konnten die Teilnehmer*innen eine eigens entwickelte App nutzen. Wer den Tag der offenen Tür verpasst hat, findet zahlreiche Posts unter #OpenUPB.

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20 Jahre Google

v.l.: Jahn Heymann und Oliver Walter in der Firmenzentrale von Google in Mountain View (Foto: Universität Paderborn)

Von der Wissenschaft über intelligente Maschinen

„Eigentlich fing alles 1996 mit der Entwicklung eines Algorithmus an. Dieser sollte die Relevanz von Internetseiten aufgrund ihres Verlinkungsgrads mit anderen Webseiten bestimmen – der sogenannte Page Rank“, erzählt Michaela Geierhos, Professorin für Digitale Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn. 1998 wurde das Unternehmen Google Inc. gegründet. In den Folgejahren wuchs es u.a. mit Diensten wie Google Maps, Gmail, Google Earth, Android und YouTube rasch an. Die Suche im Web, so Geierhos, stelle aber nach wie vor das Kerngeschäft von Google dar. Wissenschaftler wie Oliver Walter und Jahn Heymann vom Fachbereich Nachrichtentechnik an der Universität Paderborn, forschten in 2017 und 2018 zum „Maschinellen Lernen“ in Googles Firmenzentrale in Mountain View/ Kalifornien (Silicon Valley).
„Ein gutes Beispiel für Maschinelles Lernen ist „Predictive Maintenance“, erklärt Prof. Dr. Axel-Cyrille Ngonga Ngomo von der Fachgruppe Data Science der Universität Paderborn. Maschinen sammeln Daten darüber, was sie in einer bestimmten Zeit produzieren. Mit diesen Daten lasse sich vorhersagen, wann eine Maschine zu reparieren oder zu warten ist, und zwar bevor sie aufhört zu funktionieren. „Das übergeordnete Ziel ist es, dass Menschen und Maschinen besser zusammenarbeiten“, erklärt Axel Ngonga. Dabei werde es immer wichtiger, dass Maschinen den Menschen Erklärungen für ihr Verhalten geben können.
Die ungeheuren Datenmengen, die intelligente Maschinen sammeln, erfordern einen besonderen Schutz der Daten. Dazu muss das Bewusstsein jedes Einzelnen geschärft werden. Die Verknüpfung der zahlreichen Google- Dienste führe dazu, so Michaela Geierhos, dass „den Nutzern vielleicht nicht bewusst ist, was die Folgen der Zusammenführung ihrer Daten sind. Vermutlich ist das Bewusstsein jedes Einzelnen nicht geschärft, solange kein Identitätsdiebstahl, Datenerpressung etc. passieren.“

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Die Lieblingsbücher eurer Profs – Prof. Dr. Jens Förstner

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse haben fünf Professoren der Fakultäten der Universität Paderborn ihr Lieblingsbuch vorgestellt. Mit dabei war auch Prof. Dr. Jens Förstner von der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Welches Buch der Professor für Theoretische Elektrotechnik schon seit seiner Kindheit am liebsten mag, verrät er im Video.

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Eigenverantwortliche Forschung

Sind für ihr Forschungsprojekt, die Mittelverwaltung und ihre Mitarbeitenden selbst verantwortlich: v.l. Johannes Blobel, Lisa Nguyen, Stefan Schneider (Foto: Universität Paderborn)

Software Campus hilft, Ziele zu verwirklichen

Stefan Schneider promoviert am Lehrstuhl für Rechnernetze und forscht im Bereich Netzwerkvirtualisierung und 5G. In seinem IT-Forschungsprojekt, das er zusammen mit Huawei umsetzt, beschäftigt er sich mit der automatischen Koordinierung von Netzwerkfunktionen (z.B. Firewalls oder Videooptimierer), die als Softwarekomponenten beliebig gestartet oder gestoppt werden können. „Zusammen mit Huawei versuche ich, Koordinationsansätze zu entwickeln, die praxisrelevant sind und z.B. automatisch auf geänderte Anforderungen reagieren“, beschreibt Schneider das Projektziel. Bei Projekterfolg sollen die Ergebnisse veröffentlicht und die Software Open Source gestellt werden.
Lisa Nguyen forscht für ihre Promotion am Heinz Nixdorf Institut daran, die Benutzeroberfläche von Programmanalysetools durch Gamifizierung für Softwareentwickler attraktiver und nutzbarer zu machen. „Mit diesem Projekt freue ich mich darauf, geeignete UI-Mechanismen und nützliche Benutzeroberflächen für Programmanalysetools mit der Software AG zu entwickeln“, so Nguyen. Johannes Blobel ist Doktorand am Lehrstuhl für Verteilte Eingebettete Systeme und beschäftigt sich, in Kooperation mit der Software AG, damit, WLAN mithilfe von Wake-Up-Empfängern energieeffizienter und somit auch für batteriebetriebene IoT-Geräte nutzbar zu machen. „In unserer Informationsgesellschaft möchte ich Verantwortung übernehmen und die Zukunft gestalten. Der Software Campus bietet mir eine ideale Möglichkeit, diese Ziele zu verwirklichen“, erklärt Blobel.

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Spitzenwerte im CHE-Ranking

(Foto: Nadija Carter/Luca Jurczyk)

Informatik und Mathematik weiter vorn

In der Informatik zählt Paderborn in gleich vier Kategorien zur Spitzengruppe: „Unterstützung am Studienanfang“, „Internationale Ausrichtung“,
„Veröffentlichungen pro Wissenschaftler“ (5,0) und „Promotionen pro Professor“ (1,4) erhielten Bestbewertungen. Bei den Studierenden schnitten besonders gut ab die Studienorganisation (1,5), die Räumlichkeiten und die IT-Infrastruktur (jeweils 1,7, bei Master-Studierendem sogar je 1,6).
Auch die Paderborner Mathematik ist gut aufgestellt, vor allem in den zentralen Kategorien „Allgemeine Studienorganisation“, „Unterstützung im Studium“ und „Internationale Ausrichtung“. Die gute Begleitung durch das Studium mit den passenden Angeboten machte sich auch im Übergang zum Masterstudium bemerkbar, hier gaben die Studierenden erneut eine Spitzennote (1,8).
Mit dem Hochschulranking bietet das CHE seit 20 Jahren für über 30 Fächer Informationen und Transparenz, um das passende Studienangebot zu finden. Dafür werden mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen untersucht und über 150.000 Studierende befragt. Die Ergebnisse sind online unter www.zeit.de/masterranking verfügbar.

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Angekommen in der Weltspitze

35 Studierende bilden momentan das Team „/upb/hack“. Sowohl Studierende als auch Mitarbeitende der Universität können sich der Gruppe anschließen. (Foto: Universität Paderborn)

Dritter Platz bei internationalem Hackerwettbewerb

Das Finale von „Midnight Sun CTF“ fand im Juni 2018 an der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm statt und dauerte 24 Stunden. 14 Teams, u.a. aus Polen, Frankreich und Schweden, hatten es ins Finale geschafft, davon sieben studentische. Insgesamt 24 Aufgaben mussten gelöst werden. Das Paderborner Team bewältigte zwölf erfolgreich. Zu den Hauptaufgaben gehörte es, IT-Sicherheitslücken, die Cyber-Angriffe ermöglichen,  schnell und effizient ausfindig zu machen. Sind die Lücken erst einmal erkannt, lassen sich IT-Systeme künftig besser gegen Cyberangriffe schützen.
Erst im Februar 2018 gründete sich das Team /upb/hack. Die Idee entstand während einer IT-Security-Vorlesung von Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, der in seine Veranstaltung sogenannte „CTFs“ einbaute. CTF steht für „Capture the flag“ („Erobere die Fahne“). Im Bereich IT-Security ist CTF ein beliebtes Spiel, um Sicherheitslücken zu finden. „Wir hatten Spaß an diesen Aufgaben und wollten gerne mehr davon lösen“, erzählt Teamleiter Heinrich Orlov, Bachelorstudent Informatik. „So haben wir zusammengefunden und treffen uns nun wöchentlich.“ Unter seiner Leitung überraschte das rund 35-köpfige Team „/upb/hack“ bereits Mitte April im Halbfinale des Wettbewerbs mit Platz acht und qualifizierte sich als bestes deutsches Team fürs Finale.
„Die Herausforderungen, denen sich die Teams bei diesen Wettbewerben stellen, sind so vielseitig, dass eine sehr gute Informatik-Grundlagenausbildung erforderlich ist, um mit den besten Hackern mithalten zu können“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Jager. Umso höher seien die Leistungen der Nachwuchs- Häcksen und -Hacker aus Paderborn einzustufen, die sich teilweise gegen erfahrene und professionelle Mitstreitende durchgesetzt hätten.

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Elite der Mathematiker in Paderborn

Nahmen die inhaltliche wie organisatorische Herausforderung mit Bravour: Die vierköpfige Organisationsleitung (v.l.) Prof. Dr. Uta Häsel-Weide, Prof. Dr. Helge Glöckner, Prof. Dr. Jürgen Klüners und Prof. Dr. Rolf Biehler. (Foto: Judith Kraft)

Mathematik im Schnittpunkt von Didaktik und Lehre, Industrie und Forschung

Im März 2018 fand an der Universität Paderborn die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Mathematiker Vereinigung (DMV) und der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) statt. Mit mehr als 1200 Wissenschaftler* innen aus ganz Deutschland und der Welt wurde die erfolgreiche Tagung mit 15 Hauptvorträgen und über 700 Vorträgen und Minisymposien zur größten je an der Universität Paderborn organisierten Veranstaltung. Interdisziplinäre Verschränkungen und enge Kooperation mit Wirtschaft und Industrie standen im Fokus der Podiumsdiskussion zwischen Dr. Herbert Hanselmann, Geschäftsführender Gesellschafter der dSPACE GmbH, Dr. Marc Hitschfeld, Senior Vice President Consumers von der DHL Paket GmbH, und Dr. Andreas Märkert, Managing Director Group Risk Management der Hannover Re.
Highlights der Konferenz waren außerdem die Emmy-Noether-Vorlesung mit der Preisträgerin Prof. Dr. Eva Viehmann von der TU München und der Hauptvortrag des Cantor-Medallienträgers 2017, Prof. Dr. Gerd Faltings vom Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn, der schon als junger Mathematiker mit der „Fields“-Medaille, dem Pendant zum Nobelpreis, ausgezeichnet wurde. Auch die beiden Schnittstellenvorträge der ausgezeichneten
Mathematikdidaktikerin Prof. Dr. Susanne Prediger, TU Dortmund, und der Schlussvortrag von Prof. Dr. Bernd Sturmfels vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig sowie zwei Tandem- Vorträge, bei denen erstmals Mathematikdidaktiker und Fachmathematiker gemeinsam vortrugen, gehört zu den besonderen Events.
Weitere Informationen: www.gdmv2018.de.

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Chinesische Delegation an der Universität Paderborn

Besiegelten die noch engere Kooperation zwischen ihren Hochschulen: v.l. Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, und Prof. Dr. Yang Zongkai, Präsident der Xidian-Universität, beim Unterzeichnen des Abkommens. (Foto: Kamil Glabica)
Tauschten sich über die künftige Zusammenarbeit ihrer Hochschulen aus: Vertreter*innen von Universität Paderborn und Xidian-Universität (Foto: Kamil Glabica)
Prof. Dr. Yang Zongkai überreichte Prof. Dr. Birgitt Riegraf ein traditionelles chinesisches Gastgeschenk. (Foto: Kamil Glabica)

Kooperation mit Xidian-Universität wird ausgebaut

Im November hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai angeführte Delegation der chinesischen Xidian-Universität die Universität Paderborn besucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, unterzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studierendenaustausch fortzuführen und die Forschungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaften zu intensivieren.
Die Universität Paderborn arbeitet seit 2013 mit der Xidian-Universität zusammen, die ihren Sitz in der zentralchinesischen Millionenstadt Xi’an hat und deren Schwerpunkte in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik liegen. „Wir freuen uns darauf, den Austausch mit der Xidian-Universität in Forschung und Lehre weiter zu intensivieren“, so Birgitt Riegraf in ihrer Begrüßung der chinesischen Gäste. Prof. Dr. Yang Zongkai betonte, beide Universitäten hätten viele Schnittmengen in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Industrie 4.0.
„Gute internationale Beziehungen sind der Universität Paderborn schon immer ein zentrales Anliegen gewesen – das zeigen nicht zuletzt unsere über 200 Partnerhochschulen weltweit und unsere stetig zunehmende Zahl an internationalen Studierenden“, unterstrich Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen. Nach der Begrüßung der chinesischen Gäste durch Birgitt Riegraf und Torsten Meier stellten Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Prof. Dr. Jens Förstner und Prof. Dr. Holger Karl ihre Arbeit an der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik vor. Böcker lehrt und forscht zu Leistungselektronik und Antriebstechnik, Förstners Schwerpunkt liegt auf der theoretischen Elektrotechnik, Optoelektronik und Photonik und Karl, Leiter des Instituts für Informatik, befasst sich mit Computernetzwerken – drei Bereiche, in denen die Universität Paderborn und die Xidian-Universität künftig zusammenarbeiten wollen.
Neben der akademischen Ausbildung und der Wissenschaftskooperation sind beide Universitäten auch Gründungspartner des Konfuzius-Instituts Paderborn. Daher unterstützen sie die Entwicklung des Konfuzius-Instituts, das mithilfe der Stadt Paderborn und des städtischen Fördervereins „Paderborn überzeugt“ im Sommer 2015 ins Leben gerufen wurde.
Weitere Informationen:
en.xidian.edu.cn und www.konfuzius-paderborn.de

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The University for the Information Society