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ZONTA Wissenschaftspreis 2018 geht an Paderborner Doktorandin

Freuen sich mit der Preisträgerin: v.l. Bärbel Meerkötter, Prof. Dr. Eckhard Steffen, Geschäftsführer PACE, Dr. Marie-Christine Jakobs, Petra Lettermann, Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Prof. Dr. Gregor Engels und Prof. Dr. Eric Bodden. (Foto: Kamil Glabica)

Geht an Paderborner Doktorandin

Im Oktober 2018 zeichnete der ZONTA Club Paderborn in einem feierlichen Rahmen Dr. Marie-Christine Jakobs, Absolventin des Paderborn Center for Advanced Studies (PACE) der Universität Paderborn, mit dem ZONTA Wissenschaftspreis aus. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis richtet sich an Doktorandinnen, die herausragende Leistungen in der Wissenschaft erzielt haben. ZONTA ist ein internationales und neutrales Netzwerk, das es sich zur Aufgabe macht, Frauen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Recht zu fördern und Bedürftigen zu helfen. Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Mitglied des Hochschulrates der Universität, und Prof. Dr. Gregor Engels, Sprecher des PACE, betonten, wie wichtig die Auszeichnung für die Forderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen sei. Die Dissertation von Dr. Jacobs 
schlage „eine sehr gute Brücke […] zwischen Theorie und Praxis.“ Indem sie die Grenzen ihres eigenen Ansatzes aufzeige, stärke sie „das Vertrauen in die Wissenschaft“, so Bodden weiter.

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Wenn Hase und Wolf sich Treffen

Der Mathematiker Mario Fuest interessierte sich schon zu Studienzeiten für Partielle Differentialgleichungen. (Foto: Carolin Riethmüller)

Paderborns Promotionsstipendium geht an Mathematikstudent

Jedes Jahr werden nur fünf vergeben und Mario Fuest hat im Juni 2018 eines davon erhalten: Ein zweijähriges Promotionsstipendium der Universität Paderborn. „Ich finde es toll, wenn die mathematische Fragestellung aus der Anwendung kommt“, erklärt der engagierte Doktorand. In seiner Promotion soll es nun speziell um Differentialgleichungen mit doppelter Kreuzdiffusion gehen, mit denen beispielsweise in der Biologie die Entwicklung von Populationen beschrieben werden können. Der Hase findet viel Futter und vermehrt sich, der Wolf kann also mehr Hasen fressen und vermehrt sich auch. Was aber, wenn Hase und Wolf aufeinandertreffen, die Beute flüchtet und der Räuber diese jagt? Mit derartigen Annahmen wird das Modell realistischer, aber auch weitaus schwieriger. Wie man diese Probleme mathematisch angehen kann, ist Gegenstand von Mario Fuests Dissertation bei Prof. Dr. Michael Winkler am Institut für Mathematik.

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Energieeffizient und exakt

Prof. Dr. Thomas Kühne, Professor für theoretische Chemie am Department für Chemie (Foto: Universität Paderborn)
Prof. Dr. Christian Plessl, Professor für Informatik und Leiter des „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC²) (Foto: Judith Kraft)

Prof. Dr. Plessl und  Prof. Dr. Kühne erhalten Forschungspreis der Universität

IT-Systeme haben heute einen Anteil von etwa 15 % am weltweiten Stromverbrauch. Aufgrund ihres exponentiellen Wachstums besteht aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein großes Interesse daran, die Energieeffizienz von Rechnersystemen zu steigern. Wie das möglich ist, zeigen Prof. Dr. Christian Plessl und Prof. Dr. Thomas Kühne mit ihrem interdisziplinären Forschungsprojekt zum „Approximate Computing“, das das Präsidium der Universität Paderborn im Juli 2018 mit 150.000 Euro dotiertem Preis unterstützt. Das exponentielle Wachstum in der Informationstechnologie bedarf dringend der Erforschung von energieeffizienten Rechenmethoden. Das Problem: „Wenn eine reproduzierbare Berechnung und Speicherung von Information gefordert wird, stehen der weiteren Effizienzsteigerung eine Reihe von praktischen Beschränkungen im Wege. Am Ende wird die Effizienz durch eine harte physikalische Grenze, die sogenannte Landauer-Schranke, begrenzt“, erklärt Plessl, Professor für Informatik und Leiter des „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC²). Diese Hindernisse gilt es nun zu umgehen, und zwar mithilfe von „Approximate Computing“. Kühne, Professor für theoretische Chemie am Department für Chemie, dazu: „Beim Konzept des „Approximate Computing”, das wir in diesem Projekt untersuchen möchten, handelt es sich um einen fundamentalen Paradigmenwechsel, bei dem man die exakte Reproduzierbarkeit bewusst aufgibt und inexakte Berechnung und Speicherung zulässt.“ 

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Vier Jungakademiker mit Westfalen Weser Energy Award ausgezeichnet

Mit dem Westfalen Weser Energy Award fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Im November 2018 ging die Auszeichnung an vier Studierende aus dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET) der Universität Paderborn. Lukas Diermann hat sich in seiner Masterarbeit mit der Problematik der Speicherbarkeit von regenerativen Energien beschäftigt, Jan-Henrik Zünkler wurde für seine Bachelorarbeit über sog. Microgrids, also lokale Netze zur Energieversorgung, ausgezeichnet, Roland Unruh beschäftigt sich in seiner Masterarbeit mit der Entwicklung eines DC/DC-Wandlers mit einem weiten Ausgangsspannungsbereich zum Einsatz im Ladegerät eines Elektroautos. Den Preis für die beste Projektgruppenarbeit nahmen Bastian Korthauer und Jannis Bohlmann entgegen. Sie haben sich ebenfalls mit der Entwicklung eines DC/DC-Wandlers für Elektroautos befasst.

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Preise für herausragende Leistungen

Preise für ausgezeichnete Dissertationen: (v.l.) Dr. Frederik Simon Bäumer, Dr. Stephanie Willeke, Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann (nahm den Preis für Dr. Fábio Fedrizzi Vidor entgegen), Dr. Johannes Lankeit, Dr. Andreas Lücke und Laudatorin Prof. Dr. Christine Silberhorn, Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs (Foto: Johannes Pauly)

Neujahrsempfang der Universität Paderborn

Die Auszeichnung herausragender Leistungen bildet traditionell einen wichtigen Teil des Neujahrsempfangs der Universität Paderborn. Im Januar 2018 wurden im Auditorium maximum auch zwei Mitglieder der Fakultät EIM mit dem Preis für herausragende Leistungen ausgezeichnet.
Beide erhielten den Preis des Präsidiums, der mit je 2000 Euro dotiert ist, für ihre hervorragende Dissertation: Dr.-Ing. Fábio Fedrizzi Vidor aus der Elektrotechnik und Dr. Johannes Lankeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mathematik.
Fedrizzi Vidors Arbeit beschäftigte sich mit „Dünnfilmtransistoren, die die Intensität und Farbdarstellung in den einzelnen Bildpunkten von Flachbildschirmen, Monitoren und Mobilfunkgeräten steuern. Die darin genutzten Displays werden heute in aufwendigen, energieintensiven Verfahren hergestellt, wobei die Transistoren aus amorphen oder polykristallinen Siliziumfilmen auf Glasträgern bestehen“, so die Laudatio, die Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Hilleringmann hielt. Weiter heißt es: „Dr. Vidor gelang, anstelle des teuren Siliziumprozesses kostengünstige Nanopartikel aus halbleitendem Zinkoxid zu nutzen und das Trägermaterial Glas durch einfache Folien zu ersetzen. [ …] Die [in der Untersuchung] erzielten Resultate wurden in bislang 25 akzeptierten Publikationen, die innerhalb kürzester Zeit mehr als 75-mal zitiert wurden, vorgestellt. Die Dissertation ist ein hervorragendes Beispiel für exzellente ingenieurmäßige Forschungsarbeit in Verbindung mit der Umsetzung neuer und kreativer Ideen.“
In der Dissertation von Dr. Johannes Lankeit, „Qualitative analysis of some cross-diffusive evolution systems“, ging es um Fragen zur mathematischen Beschreibung biologischer Prozesse. Den konkreten Untersuchungsgegenstand bilden die Differentialgleichungen, die als „Kreuz-Diffusions-Systeme“ bezeichnet werden und welche sich gemäß aktuellen Entwicklungen in der theoretischen Biologie als in vielen Fällen angemessene mathematische Modelle für kollektives Verhalten sich selbst organisierender Populationen erwiesen haben. Dazu Prof. Dr. Michael Winkler in seiner Laudatio: „Einen unabhängigen Beleg für Relevanz und Qualität der erzielten Ergebnisse [der Arbeit von Lankeit] liefert die Tatsache, dass alle wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit in hochrangigen Zeitschriften publiziert wurden und sich dort bereits heute beeindruckender Resonanz in einem beträchtlichen Forscherkreis erfreuen.“

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Auszeichnungen für Lehrprojekte in EIM

Prof. Dr. Carsten Schulte und Prof. Dr. Holger Karl freuen sich über den Förderpreis. (Foto: Carolin Riethmüller)
Leander Claes (rechts) und seine Studierenden experimentieren an den neuen Geräten mit Klang. (Foto: Carolin Riethmüller)

Weil aller Anfang auch in der Informatik schwer sein kann, probierte Prof. Dr. Holger Karl (Rechnernetze) in seiner Vorlesung „Programmierung“ in einem von ihm zusammen mit dem Informatikdidaktiker Prof. Dr. Carsten Schulte entwickelten Projekt neue didaktische Methoden aus.
Bereits im Wintersemester 16/17 wechselte er daher zur Programmiersprache „phyton“ und den Programmen „Jupyter“ und „nbgrader“: Da die Vorlesung im Browser gehalten wird, können die Studierenden mit der gleichen Umgebung aus Programmen und Werkzeugen, die sie aus der Vorlesung kennen, ihre Aufgaben programmieren und abgeben. Auch für die Tutoren ist das eine Erleichterung, denn die vielen eingereichten Lösungen können nun automatisch Tests durchlaufen und überprüft werden. Für dieses Projekt erhielten die beiden Professoren im Februar 2018 den Förderpreis für „Innovation und Qualität in der Lehre“.
Bei der Veranstaltung „Klanganalyse und -synthese“, für die Leander Claes, Matthias Krumme und Prof. Dr. Bernd Henning den Förderpreis für „Innovation und Qualität in der Lehre“ entgegennahmen, begann alles mit Werbung. „Viele Hersteller von Musikequipment werben mit nett klingenden, leeren Worthülsen wie ‚warmer Klang’. Wir wollen den Studenten die Möglichkeit geben, solche Angaben einordnen zu können“, berichtet Leander Claes, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für elektrische Messtechnik und Dozent im Institut für Musik. Dank des Preises konnten 2018 neue Geräte angeschafft werden, mit deren Hilfe Studierende in der Lage sind, „jeden beliebigen Sound zu analysieren und nachzubauen.“, so Claes weiter. 

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Arbeit von internationalen Studenten in EIM ausgezeichnet

Eunice David Likotiko bei der International Science and Technology conference in Berlin (Foto: ISTC)
Dr.-Ing. Fábio Vidor erhielt den Preis des Präsidiums für ausgezeichnete Dissertationen. (Foto: Dipl.-Ing. Dmitry Petrov)

Eunice David Likotiko und Fábio Vidor als Beste geehrt

In Deutschland sei das Leben vor allem „simple and smart“, findet die Masterstudentin vom Nelson Mandela African Institute for Science and Technology aus Tansania, Eunice David Likotiko. Pünktliche Busse, viele öffentliche Wifi-Hotspots und eine enge Zusammenarbeit zwischen Professoren und Studierenden sind ihr besonders positiv aufgefallen. Ihre Masterarbeit, die hier entstanden ist, wurde im März 2018 nach ihrer Rückkehr von ihrer Heimatuniversität als Beste ihres Jahrgangs ausgezeichnet.
Dr.-Ing. Fábio Vidor erhielt den Preis des Präsidiums für ausgezeichnete Dissertationen. In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit Dünnschichttransistoren, die zum Beispiel in Bildschirmen zum Einsatz kommen. Für seine Dissertation kam er zum zweiten Mal nach Paderborn. Die kurzen Wege und das Gefühl, sich überall sicher bewegen zu können, haben ihm besonders gefallen. Allerdings dauere es hier wesentlich länger, Freundschaften aufzubauen, erzählt er. „In Brasilien ist man quasi befreundet, sobald man sich begrüßt hat.“

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ERC Starting Grant für Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager

Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager bekommt vom Europäischen Forschungsrat über fünf Jahre Unterstützung für sein Projekt „REWOCRYPT – Theoretically-Sound Real-World Cryptography“. (Foto: Picture People)

Informatiker erhält eine der höchsten Europäischen Forschungsförderungen

Mit rund 1,5 Millionen Euro fördert der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) in den nächsten fünf Jahren die Spitzenforschung an der Universität Paderborn: Der Informatiker Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager wurde im Juli 2018 mit einem „ERC Starting Grant“ für exzellente Nachwuchswissenschaftler, das im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ vergeben wird, ausgezeichnet.
Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, hat mit seinem Projekt „REWOCRYPT – Theoretically-Sound Real-World Cryptography“ überzeugt. Das Vorhaben ist an der Schnittstelle von theoretischer und praktischer Kryptographie angesiedelt und beschäftigt sich u.a mit sicheren Kommunikationstechnologien für eine zunehmend vernetzte Gesellschaft. Ziel des Projekts ist es auch, die Grundlage für entsprechende Sicherheitsanalysen der zukünftigen Kryptosysteme zu liefern.
Der Hintergrund: Durch moderne Technologien wie Industrie 4.0 oder Cloud Computing entstehen zwar innovative Anwendungen, gleichzeitig steigt aber auch das Risiko von Sicherheitslücken. „Es werden also dringend neue Mechanismen benötigt, deren Sicherheitseigenschaften deutlich über klassische Anforderungen hinausgehen“, sagt Jager und ergänzt: „Durch die Förderung wird die Paderborner Forschung im Bereich Informatik gewürdigt und noch weiter vorangebracht."

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Ausgezeichnet!

Freuen sich über den 2. Platz bei der EFMD Preisverleihung: v.l. Peter Thornton, Prof. Amanda Bamford, Dr. Simon Oberthür (SICP), Dr. Judith Shawcross und Sven Geerts (Foto: EFMD)

Programm „Gold for Expert“ gewinnt

Das Programm „Gold for Experts“ des internationalen IT-Dienstleisters Atos hat den „EFMD Excellence in Practice Silver Award“ in der Kategorie „Professional Development“ gewonnen. Atos ist Partner des SICP – Software Innovation Campus Paderborn. Das interne Programm „Gold for Experts“ wurde 2013 gemeinsam mit dem IfM Education and Consultancy Services der University of Cambridge und der Universität Paderborn im SICP initiiert. Im Oktober 2018 wurde der Preis in Lausanne übergeben.
EFMD ist eine internationale, gemeinnützige Mitgliedschaftsorganisation von Business Schools und Unternehmen mit Sitz in Brüssel, Belgien sowie Niederlassungen in Asien und Amerika. Der EFMD hat rund 900 Mitgliedsorganisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichem Dienst und Beratung in 88 Ländern und dient als Forum für Information, Forschung, Networking und Diskussion über Innovation und Best Practice in der Management-Entwicklung. 

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Prof. Dr. Falko Dressler ist ACM Distinguished Member

Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler forscht und lehrt seit 2014 an der Universität Paderborn. (Foto: Universität Paderborn)

ACM distinguished member 

Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts gehört seit November 2018 zu den 49 „Distinguished Member“ weltweit der ACM (The Association for Computing Machinery). Dressler erhielt seine Auszeichnung für „Outstanding Scientific Contributions to Computing“. Die ACM ist die weltweit größte Gesellschaft für Wissenschaft und Bildung. Das Distinguished Member Program, gestartet 2006, ehrt Mitglieder, die mindestens 15 Jahre professionelle Erfahrung aufweisen und signifikante Leistungen im Bereich des Computing erbracht haben.
Die Member erhalten durch die ACM-Auszeichnung eine Anerkennung für die Revolutionierung der Art, wie wir heute leben, arbeiten und spielen. Auch Prof. Dr. Dressler stellt seine Arbeit unter diese Prämisse: „Ich versuche, mit meinem Team bahnbrechende Forschungsergebnisse zu erarbeiten. Das zu erreichen ist der Traum eines jeden Wissenschaftlers. Manchmal wird das dann auch durch eine Auszeichnung gewürdigt. Das freut einen dann umso mehr.“

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Auszeichnung für einflussreichen Aufsatz

Prof. Dr. Hans L. Bodlaender (Universiteit Utrecht) aus der Jury, Prof. Dr. Andreas Brandstädt (Universität Rostock) und Prof. Dr. Klaus Meer (TU Cottbus-Senftenberg) als die diesjährigen Gastgeber der WG-Konferenz im Schloss Lübbenau überreichen den Test of Time Award an Prof. Dr. Burkhard Monien (Universität Paderborn). (Foto: privat)

Seit vier Jahrzehnten prägend für die Informatik 

Es ist eines der sieben Millennium-Probleme der Mathematik, für deren Lösung das Clay Mathematics Institute je eine Millionen Dollar ausgesetzt hat: die Frage, ob durch Raten einer Lösung und anschließendem Beweisen, dass die geratene Lösung korrekt ist, ein Problem schneller gelöst werden kann als durch eine deterministische Berechnung einer Lösung. Dies ist das berühmte P versus NP Problem (kurz P ≟ NP) der Komplexitätstheorie, dessen Formulierung sich schon in Briefen aus den 50er-Jahren von bedeutenden Mathematikern wie Kurt Gödel und John Nash finden lässt.
Prof. Dr. Burkhard Monien von der Universität Paderborn und Prof. Dr. Ivan Hal Sudborough von der University of Texas in Dallas haben sich in den 80er-Jahren mit Teilaspekten dieses Themas auseinandergesetzt. Veröffentlich wurden ihre Ergebnisse u.a. in einem Tagungsband der jährlich stattfindenden Tagung „Workshop on Graph-Theoretic Concepts in Computer Science“ (kurz: WG). Die Award-Jury würdigte diese Publikation nun als diejenige, die den größten und nachhaltigsten Einfluss auf die Informatikforschung gehabt hat. 

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The University for the Information Society