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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Forschungspreis 2016 an Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) verliehen

Die Universität Paderborn verlieh am 07. September den Forschungspreis 2016 an zwei innovative, interdisziplinäre Forschungsprojekte, die von der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs unter vielen eingereichten Bewerbungen ausgewählt wurden. Dr.-Ing. Wilhelm Peters und Dr.-Ing. Michael Leuer vom Fachgebiet LEA erhielten eine der Auszeichnungen. In Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Eugeny Kenig, M.Sc. Alexander Zibart und M.Sc. Emre Karaefe von der Fakultät für Maschinenbau sowie Dipl.-Ing. Sven Bolte und M.Sc. Benjamin Strothmann, ebenfalls vom Fachgebiet LEA, arbeiten die Preisträger an einem thermisch-elektrischen Entwurf hocheffizienter Ladegeräte für Elektrofahrzeuge. Die Idee des thermisch-elektrischen Entwurfs basiert auf dem unterschiedlichen Einfluss der Temperatur auf die Verluste verschiedener elektrischer Komponenten. Mit zunehmender Temperatur steigen beispielsweise die Verluste induktiver Komponenten, während die Verluste in Leistungsdioden geringer werden. Dieser Effekt wurde bisher beim Entwurf von Ladegeräten und leistungselektronischen Schaltungen vernachlässigt. Die Wechselwirkung zwischen elektrischer Schaltung und Temperaturmanagement wird im ausgezeichneten Projekt genutzt, um eine Steigerung des Wirkungsgrads zu erreichen.

Prof. Dr. Birgit Riegraf, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Qualitätsmanagement, beglückwünschte die Preisträgerin und die Preisträger und betonte den hohen Stellenwert des Preises: "Mit dem Forschungspreis verbinden wir die Idee, Forschungsprojekte auszuzeichnen, die besonders für Interdisziplinarität und damit für das Profil der Universität stehen." Der Preis zeige erfreulicherweise auch, wie hoch das Forschungsengagement an der Hochschule sei, sagte Riegraf.

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