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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Deutschlands beste Innovation zur IT-Sicherheit – 1. Platz für Prof. Eric Bodden beim 6. Deutschen IT-Sicherheitspreis

Die Horst Görtz Stiftung verlieh am 6. Oktober 2016 am Center for Research in Security and Privacy (CRISP) zum sechsten Mal den Deutschen IT-Sicherheitspreis. Eine Expertenjury wählte aus 45 Einreichungen die besten markt-relevanten Innovationen zur IT-Sicherheit. Den ersten Preis (100.000 Euro) erhielten Prof. Dr. Eric Bodden vom Heinz Nixdorf Institut und Fraunhofer IEM in Paderborn sowie Siegfried Rasthofer, Steven Arzt und Marc Miltenberger (alle Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie SIT und Technische Universität Darmstadt) für ihre Entwicklung einer vollautomatischen Extraktion sicherheitsrelevanter Informationen aus Android-Apps.

Mit dem preisgekrönten Verfahren Harvester können diese Informationen effektiv, schnell und vollautomatisiert extrahiert werden, selbst wenn sich die Apps durch Verschleierungstechniken vor einer Analyse schützen. Die Erkenntnisse aus Harvester-Analysen helfen, bösartige Apps im Netz schneller zu erkennen und den Diebstahl personenbezogener Daten einzudämmen.

Mit insgesamt 200.000 Euro zählt der Deutsche IT-Sicherheitspreis zu den höchst dotierten privat gestifteten Wirtschaftspreisen in Deutschland. Die Jury besteht aus anerkannten IT-Sicherheitsfachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft. "Ich habe den Deutschen IT-Sicherheitspreis ins Leben gerufen, um die Entwicklung marktrelevanter IT-Sicherheitsideen zu stärken und dadurch auch die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. Das Preisgeld im Wert von insgesamt maximal 200.000 Euro soll möglichst viele Unternehmen und Hochschulen zur Teilnahme und zu neuen Projekten inspirieren", erklärt Stifter Dr.-Ing. E.h. Horst Görtz. Er gründete die gleichnamige Stiftung 1996 mit dem Ziel, Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre zu fördern. Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei schon immer auf die IT-Sicherheit. In diesem Jahr richtete das Darmstädter Center for Research in Security and Privacy, kurz CRISP die festliche Verleihung aus.

Das Thema IT-Sicherheit erlangt in der Paderborner Forschungslandschaft zunehmend an Bedeutung. Am Heinz Nixdorf Institut wird das Thema vor allem von den dieses Jahr neu an das Institut berufenen Professoren Bodden und Dressler vertreten. An der Universität Paderborn widmen sich neben den Professoren Blömer und Scheideler auch die neu berufenen Kollegen Brunthaler und Jager den Problemen der IT-Sicherheit. Die Professoren betrachten hierbei vor allem Fragestellung aus den Bereichen Software- und Systemsicherheit, Netzwerk- und Protokollsicherheit sowie der zukunftssicheren und einfacher nutzbaren Kryptografie. Außerdem bietet die Fraunhofer-Einrichtung für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) unter der Federführung von Prof. Bodden seit diesem Jahr verschiedene Dienstleistungen rund um das Thema IT-Sicherheit an, so beispielsweise die Prüfung von Sicherheitskonzepten oder Unterstützung bei sicheren Entwicklungsprozessen.

The University for the Information Society