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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

| Prof. Dr. Christian Plessl, Nina Reckendorf

Top Ten der universitären Hochleistungsrechner in Deutschland – Universität Paderborn ordentliches Mitglied in der Gauß-Allianz

Seit Ende des vergangenen Jahres ist die Universität Paderborn ordentliches Mitglied der Gauß-Allianz, dem bundesweiten Zusammenschluss der führenden deutschen Hochleistungsrechenzentren. Qualifiziert hatte sich die Hochschule durch die Förderzusage für den modernen HPC-Rechner „Noctua“ (High-Performance Computing) und den Neubau eines Rechenzentrumgebäudes mit einem Gesamtvolumen von über 25,4 Millionen Euro. Damit gehört das Hochleistungsrechenzentrum künftig zu den Top Ten der universitären HPC-Standorte in Deutschland.

„Für die stetig wachsende Gruppe von interdisziplinär arbeitenden Forschern an der Universität Paderborn ist die Hochleistungsrechner-Infrastruktur eine notwendige Voraussetzung, um weiterhin auf höchstem Niveau arbeiten zu können“, erklärt Prof. Dr. Christian Plessl, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Paderborner Zentrums für Paralleles Rechnen (PC²). Der Informatiker ergänzt: „So wird die Universität Paderborn international noch sichtbarer, worauf wir sehr stolz sind.“ Als Kompetenzzentrum für paralleles Rechnen untersucht das PC² die effiziente Nutzung von sogenannten Supercomputern und betreibt Hochleistungsrechnersysteme zur Versorgung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der gesamten Hochschulregion Ostwestfalen-Lippe.

2008 schlossen sich in der Gauß-Allianz die führenden Hochleistungsrechenzentren zu einem starken Interessens- und Leistungsverbund zusammen. Obwohl sie Gründungsmitglied der Allianz ist, war die Universität Paderborn bislang nur assoziiertes Mitglied.

Im Laufe des kommenden Jahres wird die erste Ausbaustufe des PC² mit der Installation des neuen HPC-Rechners abgeschlossen. Ende 2020 soll der neue Forschungsbau mit einem energieeffizienten HPC-Rechenzentrum errichtet und der beantragte finale Rechnerausbau erreicht sein. 

Die Universität der Informationsgesellschaft