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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu Gast bei der Universität Paderborn

Hochkarätiger Besuch an der Universität   Paderborn: Michael Hange, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), gab beim zehnten Tag der IT-Sicherheit einen Überblick über die aktuelle Lage der Sicherheit elektronischer Datenverarbeitung in Deutschland. Am Donnerstag, 26. März, trafen sich ca. 180 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um zentrale Themen der IT-Branche in Vorträgen und Workshops zu diskutieren.

Die Vernetzung von Industrie und Informatik ist nicht nur Dreh- und Angelpunkt des Paderborner Forums „Industrie trifft Informatik“ sowie Gegenstand des Erfolgsmodells „Tag der IT-Sicherheit“ an der Universität Paderborn, sondern auch Triebfeder technologischen Fortschritts.

„Sicherheitstechnologien werden in der Informatik entwickelt und finden dann bei den Produkten Anwendung“, beschreibt Prof. Dr. Gregor Engels, Sprecher des Forums. Daher müsse auch das Bewusstsein in den Unternehmen geschärft werden, dass es angesichts fortschreitender Digitalisierung sicherheitsrelevante Probleme in der IT gibt. Eine ständige Überprüfung und Anpassung der Standards seien von enormer Bedeutung und für die Firmen und Institutionen unerlässlich.

Eines der aktuell übergeordneten Themen, die gegenwärtig mindestens national intensiv diskutiert werden, ist Cloud Computing. Die Vernetzung einzelner Systeme habe sich in den vergangenen zehn Jahren schnell entwickelt und etabliert, so Michael Hange. „Besonders im Bereich des Online Bankings oder der Gesundheitsbranche und natürlich für die Firmen ist Sicherheit hier notwendig. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt – nicht nur in diesem Zusammenhang – Rat und fragt sich, was es für die Bürger tun kann.“ Zum Umsetzen der Maßnahmen arbeitet ein Konsortium von Staat, Wissenschaft und Wirtschaft aktiv in einer Allianz für Cybersicherheit zusammen.

Das Bundesamt beobachtet die Lage der IT-Sicherheit kontinuierlich und leitet daraus notwendige Handlungsgrundlagen ab.

Es kam in seinem letzten Jahresbericht zu dem Ergebnis, dass sich Angriffe auf informationstechnische Systeme qualitativ und quantitativ verstärkt haben. Sicherheit sei ein Gut, dessen Mangel „teuer“ werden kann: „Es kostet zwar nichts, aber ich bezahle mit meinen eigenen Daten“, so Hange.

„Mit jeder neuen technischen Entwicklung treten neue Sicherheitsfragen auf“, erklärt Dr. Michael Laska, Geschäftsführer der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. In den Workshops beim Tag der IT-Sicherheit werden diese Aspekte gezielt thematisiert. Für Fach- und Führungskräfte, an die sich die Veranstaltung primär richtet, ist dies von besonderem Wert. Außerdem können Kooperationen arrangiert und Kontakte geknüpft werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft