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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

| Isabel Stroschein

Einer für alle – Virtuelle Rechner für Paderborner Informatik

Virtualisierung ist die Nachbildung einer softwarebasierten, sprich einer virtuellen, Komponente, in diesem Fall des Servers. Die hardwarebasierte (physische) Komponente des Servers wird dabei ersetzt. Mit diesem Prinzip lassen sich Anwendungen, Server, Storage und Netzwerke erzeugen. Der wesentliche Nutzen liegt in der Kostenersparnis sowie der erhöhten Verfügbarkeit und Flexibilität von Arbeitsspeichern.

Softwarevirtualisierung ist für den Informatik Rechnerbetrieb schon ein alter Hut, denn das Problem des Serverwildwuchses existiert schon seit es die junge Wissenschaft der Informatik gibt. Die meisten Server sind nur zu 15 % ausgelastet, denn durch die Komplexität der vielen Serverangebote verliert man auch den Überblick über die Auslastung und Nutzerstrukturen. Eine Lösung dieses Problems sieht der IRB in der Ausführung mehrerer Betriebssysteme auf einem gemeinsamen physischen Server. Das  erhöht die Auslastung der einzelnen Server und reduziert die Komplexität. Mit Hilfe von sogenannten virtuellen Maschinen (VM) werden mehrere Betriebssysteme parallel auf einem Server betrieben.

Bei Bedarf werden jeder virtuellen Maschine dynamisch Rechen-Ressourcen zugeteilt, über die der anfragende Nutzer individuell verfügen kann. Auf diese Weise wird der Nutzer es gar nicht bemerken, wie viele virtuelle Maschinen auf seinem Server gerade aktiv sind.

Der IRB geht aber noch weiter, denn durch die Umstellung auf den neuen Cluster erfolgt eine enorme Steigerung der Leistung. Der Schlüssel dazu sind „virtuelle Maschinen mit integrierten Speichersystemen“

Von der so entstandenen größeren Verfügbarkeit an Arbeitsspeicher und schnellerem Festplattenspeicher profitieren unter anderem Fachgruppen, um über schnellen Zugriff auf hohe Rechenkapazitäten zu verfügen. Die Kapazitäten lokaler Systeme sind deutlich geringer als die der virtuellen Maschinen und können den hohen Leistungsanforderungen der Betriebsprogramme oftmals nicht gerecht werden. Außerdem können VMs auch als Ersatz für gängige Server, z.B. Webserver, und Desktop-Systeme für Windows- und Linux-Benutzer eingesetzt werden.

Informationen über den Cluster und zur Anfrage sowie Bereitstellung virtueller Hardware finden Sie unter https://cs.uni-paderborn.de/index.php?id=18041 . 

Die Universität der Informationsgesellschaft