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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

Mentees

Im Mittelpunkt des Mentoring steht der Lern- und Entwicklungsprozess der Mentee. Sie ist die Hauptakteurin in diesem Prozess - sie hat somit eine „Holschuld“ bei der Mentorin/ dem Mentor und trägt selbst die Verantwortung dafür, was sie in der Mentoring-Partnerschaft lernt. Das setzt nicht nur bestimmte Kompetenzen voraus, sondern stellt auch konkrete Anforderungen an die Mentee.

Du als Mentee

  • hast berufliche sowie persönliche Ziele und bist fest entschlossen, dich aktiv dafür einzusetzen.
  • bist in der Lage, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen.
  • kannst offen über Ideen, Befürchtungen und Schwächen sprechen.
  • hast den Mut zu Fehlern und zum Ausprobieren.
  • bist bereit, über die eigene Position nachzudenken und dich selbst kritisch in Frage zu stellen.
  • bist bereit, Ratschläge von außen anzunehmen und umzusetzen.
  • bist ehrlich, vertrauenswürdig und der Mentorin/ dem Mentor gegenüber loyal.
  • bist für dich selbst verantwortlich und fällst deine eigenen Entscheidungen.
Chancen für Mentees

Mentoring bietet in vielerlei Hinsicht die Chance, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln

  • Weiterentwicklung der Persönlichkeit:
    Mentoring macht deine Kompetenzen für andere sichtbar und gibt dir Gelegenheit, diese noch zu erweitern. Im Dialog mit der Mentorin/ dem Mentor kannst du die Fähigkeit, Probleme zu analysieren, verbessern und deine Urteilsfähigkeit schärfen. Du verbesserst deine Selbsteinschätzung, lernst deine Stärken effektiver einzusetzen und deine Schwächen leichter zu handhaben. Dadurch stärkst du dein Selbstbewusstsein. 
  • Weiterentwicklung von Kompetenzen:
    Im Mentoring-Prozess werden verschiedenste Kompetenzen, wie Kritik- und Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit und soziale Kompetenz (Selbstkompetenz, Selbstbehauptung, Durchsetzungsvermögen, Kontaktfähigkeit) trainiert. Auch deine fachlichen Kompetenzen kannst du weiterentwickeln. Du erhältst Einblicke in die Berufspraxis der Mentorin/ des Mentors, wirst ggf. in Projekte eingebunden, erlebst wie Sitzungen oder Besprechungen vorbereitet werden und begleitest deine Mentorin/ deinen Mentor ggf. zu Konferenzen oder Workshops.
  • Orientierung:
    Im Mentoring-Prozess werden berufliche Entwicklungsmöglichkeiten geklärt. Du lernst, Chancen, Perspektiven und den dafür nötigen Energieaufwand realistisch einzuschätzen. Durch die Mentorin/ den Mentor lernst du andere Perspektiven und Erfahrungen kennen und erweiterst dadurch deinen Horizont.
  • Karriereplanung:
    Im Mentoring-Prozess gewinnst du eine größere Klarheit über deine beruflichen und persönlichen Ziele und hast die Möglichkeit, individuelle Strategien für deine Karriereplanung zu erarbeiten.
  • Neue Kontakte:
    Über die Mentorin/ den Mentor kannst du u.U. berufliche Kontakte knüpfen und Zugang zu Netzwerken erhalten, die dich in deiner beruflichen Entwicklung weiter bringen können.
Aufgaben einer Mentee
  • Ziele setzen:
    Du formulierst klare Zielvorstellungen für den Mentoring-Prozess. Es ist deine Aufgabe, dich über die eigenen Pläne und Unterstützungswünsche bewusst zu werden. Zu Beginn der Mentoring-Partnerschaft verständigst du dich darüber mit der Mentorin/ dem Mentor und vereinbarst konkrete Themen und Maßnahmen, die du in der Zielerreichung förderst.
  • Kontakt halten:
    Es ist deine Aufgabe, den Kontakt zu halten und die Mentorin/ den Mentor über deinen Entwicklungs­stand zu informieren. Wenn du aktuelle Fragen hast, rufst du deine Mentorin an oder schreibst ihr eine E-Mail (soweit vereinbart).
  • Aktiv sein:
    Du bereitest die Gespräche mit der Mentorin/ dem Mentor vor, definierst klar, um welchen Aspekt des Themas es dir geht und welchen Beitrag du von Ihrer Mentorin/ Ihrem Mentor erwartest. Außerdem erarbeitest du ggf. erste Lösungsansätze für ein Problem. Halte die Ergebnisse der Gespräche fest und erstelle ein Kurz­protokoll, das du, je nach Vereinbarung, auch der Mentorin/ dem Mentor zur Verfügung stellen kannst.
  • Offen sein:
    Mentoring bringt umso mehr, je offener du bist und die Mentorin/ den Mentor auch an deinen Schwierigkeiten und Schwächen teilhaben lässt. So hast du die Chance, aus Fehlern oder schwie­rigen Situationen zu lernen. Dies setzt einerseits eine vertrauensvolle Kooperation voraus, kann ande­rerseits aber selbst dazu beitragen, Vertrauen zu schaffen.
  • Setze Dinge um:
    Belasse es nicht beim Planen, Fragen und Diskutieren, sondern setzte Dinge aktiv um. Du solltest keine vorgefertigten Lösungen erwarten, sondern sie mit Hilfe der Anre­gungen der Mentorin/ des Mentors gestalten.
  • Reflektieren den Prozess und deine Rolle.
Programmaufbau

Rahmenprogramm

Zu Beginn werden alle TeilnehmerInnen in einem Einführungsworkshop auf ihre Rolle als Mentee bzw. MentorIn vorbereitet. Entsprechend der Studienrichtung und Interessen der Mentees werden anschließend die MentorInnen zugeteilt.
Eine gemeinsame Auftakt- und Abschlussveranstaltung bildet den Rahmen der Mentoring-Beziehung.

Persönliches Mentoring

In regelmäßigen Gesprächen gibt die Mentorin/ der Mentor ihre/ seine persönlichen sowie beruflichen Erfahrungen weiter und bietet der Mentee Unterstützung und Rat an. Die Treffen finden idealerweise alle sechs bis acht Wochen statt.
Die Themenauswahl für die Gespräche ist vom Beratungsbedarf und den Interessen der Studentinnen abhängig. Eine Auswahl an Fragen wird im Einführungsworkshop selbst entwickelt.

Shadowing

Die Mentees erhalten die Möglichkeit, die MentorInnen während typischer Arbeitsphasen (Sitzungen, Konferenzen, Workshops, o.Ä.) zu begleiten. So können sie einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit und den Forschungsalltag bekommen.

Training - Beratung - Motivation

perspEktIveM bietet zudem weiterführende Veranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen an:

  • Diskussionsrunde mit promovierten Frauen
  • Workshops zur Erweiterung von Schlüsselqualifikationen
  • Vernetzungstreffen
  • Individuelle Beratung und Betreuung durch die Projektkoordination
Erfahrungsberichte von Mentees

Hier findest du aktuelle Berichte, in denen Mentees ihre Erfahrungen im Rahmen des Mentoring-Programms -insbesondere der Shadowingphase- schildern. 

Teilnahmebedingungen

perspEktIveM richtet sich an Studentinnen der Fächer ab dem 4. Semester, die bereit sind, sich aktiv für die Gestaltung Ihrer Mentoring-Partnerschaft zu engagieren. Darüber hinaus ist die Teilnahme an der Auftakt- und Abschlussveranstaltung des perspEktIveM -Programms sowie an mindestens zwei Workshops und drei Vernetzungstreffen zu gewährleisten. Alle Termine werden vorab bekannt gegeben. Außerdem erklären sich die Mentees bereit, an den Programm-Evaluationen in Form von Halbzeit- und Abschluss-Gesprächen teilzunehmen.

ECTS

Bei regelmäßiger Teilnahme lassen sich in folgenden Studiengängen 2 ECTS-Punkte anrechnen:

  • Informatik (BA/MA)
  • Mathematik (BA/MA)
  • Technomathematik (BA/MA)
  • Computer Engineering (BA)

Für nähere Informationen kontaktiere bitte die Projektkoordination.

Bewerbung

Um am Mentoring-Programm teilnehmen zu können, benötigen wir folgende Unterlagen:

Bitte sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31. Mai postalisch oder digital an die Projektkoordination.

Ablauf der Bewerbung:

Die Auswahl der Teilnehmerinnen erfolgt über die Analyse der Bewerbungsunterlagen. Dabei hilft uns der Profilbogen, die Bewerberinnen näher kennen zu lernen und dementsprechend passende Mentoring-Tandems zu bilden.

Im Profilbogen interessieren uns insbesondere die Motivation und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung.

Die Universität der Informationsgesellschaft