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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

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Glasfasern aus der Optoelektronik in der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Foto: Universität Paderborn

Aktuelle Rankings

Hochschulrankings bewerten die Qualität von Forschung und Lehre an Hochschulen. Das CHE-Ranking – herausgegeben von der renommierten Wochenzeitung DIE ZEIT – ist das umfassendste und detaillierteste Ranking über Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien im deutschsprachigen Raum. Das CHE-Ranking erscheint jährlich.

CHE-Hochschulranking – Ausgezeichnete Studiensituation in der Paderborner Elektrotechnik (2013)

Das diesjährige Hochschulranking des CHE, dem „Centrum für Hochschulentwicklung“, ist erschienen. Dabei erreichte die Paderborner Elektrotechnik in der Kategorie „Studiensituation insgesamt“ mit Platz 6 die Spitzengruppe. Insgesamt wurden deutschlandweit 38 Universitäten in diesem Fach bewertet. Im regionalen Vergleich der drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen liegt Paderborn auf Platz 2. Das Urteil ergab sich aus der Befragung der Studierenden zur Einschätzung ihrer Studiensituation. Die Paderborner Elektrotechnik wiederholt damit den schon 2010 erreichten CHE-Spitzenplatz in dieser Kategorie. „Ich freue mich, dass unsere Studierenden offensichtlich das Studium der Elektrotechnik an unserer Universität durchweg positiv bewerten“, so der Prodekan des Instituts, Prof. Häb-Umbach. „Dies ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich und ich hoffe, dass wir damit noch mehr junge Leute für ein Studium der Elektrotechnik in Paderborn begeistern können.“ Hochschulrankings bewerten die Qualität von Forschung und Lehre an Hochschulen. Das CHE-Ranking – herausgegeben von der renommierten Wochenzeitung DIE ZEIT – ist das umfassendste und detaillierteste Ranking über Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien im deutschsprachigen Raum. Das CHE-Ranking erscheint jährlich. Bewertet wurden in diesem Jahr insgesamt 43 Studienfächer von Hochschulen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und Tschechien.

Paderborner Informatik weiter auf Erfolgskurs - Studiengang erneut in der Spitzengruppe des CHE-Hochschulranking

Das aktuelle Hochschulranking des CHE, dem Zentrum für Hochschulentwicklung, ist erschienen. Bewertet wurden in diesem Jahr Studiengänge aus den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik, Informatik, Medizin und Sportwissenschaft. Das Institut für Informatik der Universität Paderborn erreichte wieder Spitzenplätze in mehreren Kategorien.

In der Gesamtwertung erreichte die Paderborner Informatik mehrmals das Prädikat „Spitzengruppe“ und gehört damit zu den zehn besten Informatik-Studiengängen der insgesamt über 70 bewerteten Hochschulen. Dabei wurde die Informatik in drei der fünf Kategorien als Spitzengruppe bewertet, und zwar in den Kategorien „Studiensituation insgesamt“, „IT-Infrastruktur“ und „Forschungsgelder“. Zum Vergleich: nur zwei Hochschulen erreichten vier Spitzengruppen-Rankings; in allen fünf Kategorien erreichte dies keine der bewerteten Hochschulen.

Das Ranking der über 70 Hochschulen erfolgte in fünf verschiedenen Kategorien: die „Studiensituation insgesamt“, die „Betreuung durch Lehrende“ und die „IT-Infrastruktur“ wurden jeweils durch Studierende bewertet. Hinzu kamen die beiden Kategorien „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ und „Forschungsreputation“. In allen fünf Kategorien wurden Einzelwerte vergeben sowie die Prädikate „Spitzengruppe“, „Mittelgruppe“ oder „Schlussgruppe“.

Hochschulrankings bewerten die Qualität von Forschung und Lehre an Hochschulen. Das CHE-Ranking – herausgegeben von der renommierten Wochenzeitung DIE ZEIT – ist das umfassendste und detaillierteste Ranking über Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien im deutschsprachigen Raum. Das CHE-Ranking erscheint jährlich, wobei in jedem Jahr eine bestimmte Gruppe von Studiengängen herausgegriffen wird. Bewertet werden insgesamt 37 Studienfächer von über 300 Hochschulen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden.

Wer ausführliche Informationen zu den einzelnen Ergebnissen erfahren möchte, kann diese im Print-Magazin „ZEIT Studienführer 2012/13“ nachlesen.

Gutes Abschneiden des Instituts für Elektrotechnik und Informationstechnik beim aktuellen CHE-Ranking

Spitzengruppe in den Bereichen Betreuung, E-Learning und der IT-Infrastruktur

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat wieder einmal die Studiensituationen an knapp 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter die Lupe genommen. Das CHE-Ranking ist somit die detaillierteste und umfassendste Untersuchung dieser Art im deutschsprachigen Raum. Eine insgesamt positive Bewertung erhielt dabei auch das Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn.

So erreichte das Institut besonders in den Bereichen Betreuung durch Lehrende, E-Learning und der IT-Infrastruktur die Spitzengruppe. Weitere untersuchte Aspekte, wie beispielsweise die Laborausstattung, die Forschungsgelder und der Bereich Forschungsreputation landeten im guten Mittelfeld. Aktuell beläuft sich die Studierendenzahl in der Elektrotechnik und Informationstechnik auf über 600 Studierende. Das Drittmittelvolumen lag im vergangenen Jahr bei rund 4,9 Millionen Euro.

Die Forschungsaktivitäten der Paderborner Elektrotechnik und Informationstechnik konzentrieren sich auf die Bereiche Informationstechnik, Mikrosystemtechnik und Automatisierungstechnik. Die Informationstechnik befasst dabei mit dem Entwurf und der Weiterentwicklung von Systemen zur Informationsübertragung und –verarbeitung und verzeichnet in Paderborn insbesondere auf dem Gebiet der optischen Übertragungstechnik weltweit beachtete Erfolge. Die Mikrosystemtechnik liefert der Industrie wichtige Impulse mit ihren hervorragenden Ergebnissen in den Bereichen Mikroelektronik, Mikromechanik und Softwaretechnik. Als entscheidendes Bindeglied der Informatik zur Welt der Anwendungsgebiete präsentiert sich die Paderborner Automatisierungstechnik.

Die Berufsaussichten der Absolventen sind gut. Sie arbeiten in der Elektro- und Elektronikindustrie, der Computerindustrie, in der Telekommunikationstechnik und der elektrischen Energieversorgung, sind aber auch in interdisziplinären Branchen wie zum Beispiel dem Maschinenbau, der Fahrzeug- und Verkehrstechnik oder der Medizintechnik überaus gefragt.

CHE-Ranking: Gute Bewertung für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik

Informatik Spitze in Deutschland

Die Studienangebote der Hochschulen werden in Qualitätsuntersuchungen miteinander verglichen. Diese so genannten Rankings spielen bei der Studienfachwahl junger Leute eine wichtige Rolle, ebenso wie bei der Entscheidung für einen bestimmten Hochschulort.

Beim aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hat die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn sehr gute Ergebnisse erzielt: Die Informatik befindet sich, zusammen mit der Universität Karlsruhe, an der Spitze von insgesamt 77 bewerteten Universitäten. Zum Beispiel bei den akquirierten Forschungsgeldern von außerhalb, den so genannten „Drittmitteln“, aber auch im Urteil der Studierenden: Die Betreuung der Studierenden, das Lehrangebot und insbesondere der Praxisbezug des Studiums in Paderborn werden als exzellent bewertet.

Die Paderborner Elektrotechnik erhielt von allen nordrheinwestfälischen Universitäten die beste Bewertung, im Bereich der Drittelmittelakquise liegt sie im oberen Mittelfeld, Tendenz steigend. Die Studierenden lobten hier insgesamt ihre Einbeziehung in die Bewertung der Lehre, die sehr gute Laborausstattung, sowie die Unterstützung bei der Planung von Auslandsaufenthalten.

In der Mathematik wird von den Studierenden das Lehrangebot sehr positiv beurteilt, ebenso die Ausstattung der Arbeitsplätze und die IT-Infrastruktur. Auch die Betreuung durch die Lehrenden wurde von den befragten Studierenden durchgängig gelobt. Hinsichtlich der wissenschaftlichen Produktivität liegt die Paderborner Mathematik zur Zeit noch im Mittelfeld, da aber mittlerweile in Paderborn mehrere Graduiertenkollegs mit internationalen Kooperationen eingerichtet worden sind, wird dies den wissenschaftlichen „Output“ in den nächsten Jahren mit Sicherheit verbessern. Zudem sind hier mit dem zentralen interdisziplinären Institut Paderborn Institute for Scientific Computation (PaSCo) und dem Institut für Industriemathematik mit vielen Industrieprojekten extrem anwendungsbezogene Teilgebiete der Mathematik stark vertreten. Dies sichert den Absolventinnen und Absolventen gute Chancen auf dem späteren Arbeitsmarkt.

Die positiven Rückmeldungen von den Studierenden selber belegen eindrucksvoll, dass Informatik, Elektrotechnik oder Mathematik in Paderborn sehr gute Studienbedingungen bieten und zudem hervorragend auf spätere Tätigkeiten in Wissenschaft und Praxis vorbereiten.

Wieder auf dem Siegertreppchen: Informatik und Mathematik führend bei Forschungsanträgen

Die Universität Paderborn ist auf dem Gebiet der experimentellen Algorithmik (Algorithm Engineering) führend in Deutschland. Das zeigen die erfolgreichen Projektanträge von sechs Paderborner Wissenschaftlern aus den Bereichen der Theoretischen Informatik und Mathematik:

In dem von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramm Algorithm Engineering sind insgesamt 21 Projekte bewilligt worden. Allein drei der Projekte stammen aus Paderborn, ein viertes ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten Paderborn und Dortmund. Nach dem hervorragenden Abschneiden der Paderborner Informatik und Mathematik in den letzten Hochschul-Rankings freuen sich die Paderborner Wissenschaftler über diese weitere große Anerkennung ihrer Forschungsleistungen. Es zeigt, dass die Paderborner Mathematiker und Informatiker auf dem richtigen Weg sind.

Beim Algorithm Engineering geht es um die Entwicklung und Verbesserung von Algorithmen für spezielle Anwendungen. Algorithmen bilden nämlich die Grundlage jeder Hardware und Software: Ein Schaltkreis setzt einen Algorithmus in Hardware um, ein Programm macht einen Algorithmus für den Rechner “verstehbar”. Algorithmen spielen daher eine zentrale Rolle in der Informatik. Theoretisch gute Algorithmen sind aber oft sehr komplex. In der Praxis bevorzugt man daher einfache und deshalb gut umsetzbare Algorithmen, die aber eventuell etwas schlechtere Lösungen liefern. Beim Algorithm Engineering wird nun versucht, diese einfachen Algorithmen für bestimmte praxisrelevante Anwendungen zu verbessern. Dabei ist die Vorgehensweise den Naturwissenschaften entlehnt: im Mittelpunkt von Algorithm Engineering steht nämlich ein Kreislauf aus Entwurf, Analyse, Implementierung, und experimenteller Bewertung, der durch falsifizierbare, d.h. widerlegbare Hypothesen angetrieben wird.

Die vier Projekte mit Paderborner Beteiligung im einzelnen und ihre Antragsteller:

Entwicklung einer praxisnahen Theorie für Clusteringalgorithmen durch datengetriebene Modellierung und Analyse
Antragsteller: Prof. Dr. Johannes Blömer, Jun.-Prof. Dr. Christian Sohler; Universität Paderborn

Algorithm Engineering für Real-Time Scheduling und Routing
Antragsteller: Prof. Dr. Friedrich Eisenbrand; Universität Paderborn, Prof. Dr. Martin Skutella; Universität Dortmund

Algorithm Engineering für Probleme der Computergrafik
Antragsteller: Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Dr. Matthias Fischer; Universität Paderborn

Gestörte Diffusion für die Partitionierung und Clusteranalyse von Graphen
Antragsteller: Prof. Dr. Burkhard Monien; Universität Paderborn

Mehr Informationen zum Schwerpunktprogramm Algorithm Engineering finden Sie unter: http://www.algorithm-engineering.de/

Schwerpunktprogramme sollen spürbare Impulse zur Weiterentwicklung der Forschung durch die koordinierte, ortsverteilte Förderung wichtiger neuer Themen geben. Sie werden von der DFG eingerichtet, wenn die Förderung für das betreffende Gebiet wissenschaftlichen Gewinn verspricht. Ein Schwerpunktprogramm wird in der Regel für die Dauer von sechs Jahren gefördert. Zur Mitarbeit in einem Schwerpunktprogramm fordert die DFG interessierte Wissenschaftler zu bestimmten Terminen auf, Anträge vorzulegen. Weitere Informationen zur DFG und den Schwerpunktprogrammen finden Sie unter: http://www.dfg.de/

Universität Paderborn bundesweit führend im Bereich Softwaretechnik

Spitzenposition im internationalen Vergleich
Rückenwind für Exzellenz-Cluster und Zukunftsmeile


"Die Universität Paderborn ist die Nummer 1 der Software-Institute in Deutschland und nimmt auch international eine Spitzenposition ein." Dies belegt ein aktuelles Forschungs-Ranking, das gerade von der renommierten Association for Computing Machinery (ACM) veröffentlicht wurde.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Communications of the ACM (Juni 2007) werden die Top 50 Institute im Bereich Software Engineering weltweit bewertet. Die Universität Paderborn belegt dabei den hervorragenden 16. Platz und ist so mit Abstand das beste deutsche Institut. Lediglich die Universität Karlsruhe (Platz 29) und das Fraunhofer-Institut für experimentelles Software-Engineering (IESE) in Kaiserslautern (Platz 32) finden sich als weitere deutsche Einrichtungen in den Top 50. Im internationalen Vergleich liegt Paderborn z.B. noch vor der Stanford University. Auch in Europa zählt Paderborn zu den besten Vier neben der Polytechnischen Universität Mailand und den beiden Londoner Universitäten Imperial College und University College.

Die ACM (gegründet 1947) ist der weltweit größte und bedeutendste Berufsverband von Informatikern mit mehr als 82.000 Mitgliedern in über 100 Ländern. Die Autoren der Studie, Jie Ren (Google) und Professor Dr. Richard N. Taylor (University of California, Irvine), haben die wissenschaftlichen Publikationen auf den wichtigsten internationalen Fachtagungen und in den wichtigsten Fachzeitschriften ausgewertet.

„Diese Platzierung bestätigt unsere ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit und gibt uns noch einmal Rückenwind für die großen Vorhaben der näheren Zukunft“, sagt Prof. Wilhelm Schäfer, Leiter des Fachgebiets Softwaretechnik und gleichzeitig Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität. Mit dem beantragten Exzellenzcluster zum Thema intelligente, selbst-koordinierende Systeme in der Informationstechnik und der ‚Zukunftsmeile Fürstenallee’ stehen zwei Großprojekte an, die wesentlich von der Informatik getragen werden. Der Paderborner Exzellenzcluster-Antrag steht in der Endrunde der Exzellenzinitiative der Bundesregierung, die neben den Eliteuniversitäten auch die Förderung herausragender Forschungskonzepte in so genannten Exzellenzclustern zum Ziel hat. Mit der Zukunftsmeile will die Universität die praxisnahe Forschung und Entwicklung in Kooperation mit der Wirtschaft und anderen Forschungseinrichtungen bündeln und zu einem leuchtturmartigen Innovationszentrum mit über 1000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen ausbauen.

„Die Schwerpunktsetzung des Instituts für Informatik im Gebiet Software Engineering zahlt sich aus“, so Schäfer. „Mit einem klaren und konsequent umgesetzten thematischen Profil können selbst kleinere Universitäten wie Paderborn in der internationalen Spitzenliga mitspielen.“

„Zu diesem Erfolg tragen neben den Professorinnen und Professoren des Instituts für Informatik und ihren Fachgruppen insbesondere auch die zahlreichen Forschungseinrichtungen wie das s-lab bei“, ist Prof. Dr. Gregor Engels überzeugt. Engels, selbst ausgewiesener Software-Ingenieur, leitet das Fachgebiet Datenbank- und Informationssysteme und ist Vorstandsvorsitzender des Software Quality Lab (kurz: s-lab). Das s-lab hat sich dem Thema Software Engineering verschrieben. In enger Kooperation mit Partnerunternehmen werden Methoden, Verfahren und Softwarewerkzeuge erforscht und bereitgestellt, mit denen Softwarefirmen qualitativ hochwertige Softwareprodukte erstellen können. „Diese Form der Kooperation und des Technologie- und Wissenstransfers zwischen Unternehmen und Universität ist einzigartig und liefert beachtliche Ergebnisse im Bereich der anwendungsorientierten Forschung“, betont Engels die erfolgreiche Zusammenarbeit mit derzeit sechs assoziierten Partnerunternehmen und zahlreichen weiteren Projektpartnern.

Die nächste Ausgabe der weltweit bedeutendsten Software-Engineering-Konferenz ICSE findet im Mai 2008 in Leipzig, nach 1978 und 1996 erst zum dritten Mal in Deutschland statt. Auch hier mischen die Paderborner Professoren in der ersten Reihe mit: Schäfer ist Hauptverantwortlicher für die Tagung, Engels zeichnet für die Auswahl von über 20 begleitenden Workshops verantwortlich. Dass die beiden Paderborner für diese Aufgaben berufen wurden, unterstreicht einmal mehr das große internationale Ansehen, das die Paderborner Software-Ingenieure in ihrem Fachgebiet genießen. Die inzwischen 30. Auflage dieser renommierten Tagung bietet also eine weitere Gelegenheit, die Fachwelt von der Qualität des Paderborner Software Engineering zu überzeugen.
URL des Artikels: http://doi.acm.org/10.1145/1247001.1247010

Kontakt:
Prof. Dr. Wilhelm Schäfer
Fachgruppe Softwaretechnik
Heinz Nixdorf Institut
Universität Paderborn
Zukunftsmeile 1
33102 Paderborn
E-Mail: wilhelm[at]uni-paderborn.de
Telefon: (05251) 60-3313

Universität Paderborn
Die Universität Paderborn, 1972 gegründet, orientiert sich an der Leitidee der "Universität der Informationsgesellschaft". Die starke Informatik und deren Anwendungsfelder sowie die interdisziplinäre Durchdringung vieler Disziplinen durch informationstechnologische Aspekte bilden für diese Ausrichtung eine hervorragende Grundlage.
Gegliedert ist die Hochschule, die zurzeit 1.700 Beschäftigte und 14.700 Studierende hat, in fünf Fakultäten: Fakultät für Kulturwissenschaften; Fakultät für Wirtschaftswissenschaften; Fakultät für Naturwissenschaften; Fakultät für Maschinenbau; Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik.
Web: http://www.uni-paderborn.de/

Institut für Informatik
Informatik in Paderborn bedeutet Forschung auf Weltniveau. Das Institut für Informatik der Universität Paderborn ist eine der ersten Adressen der Informatik in Deutschland, wie regelmäßig aus Rankings z.B. der DFG- und des CHE abzulesen ist. Auch das Drittmittelaufkommen rangiert in der Spitzengruppe in Deutschland. Die Paderborner Informatik erforscht Verfahren zur Entwicklung zuverlässiger, effizienter sowie gut handhabbarer Software. Forschungsschwerpunkte sind Modelle und Algorithmen, Softwaretechnik und Informationssysteme, Mensch-Maschine-Wechselwirkung sowie eingebettete Systeme und Systemsoftware.

Neben der Forschung am Institut für Informatik selbst sind mit dem Institut zahlreiche renommierte Forschungseinrichtungen wie Heinz Nixdorf Institut, C-LAB, s-lab, PC2 oder PaSCo assoziiert, die ausgezeichnete interdisziplinäre Forschung sowie Kooperationen mit Industriepartnern bieten. Die Paderborner Bachelor- und Masterstudiengänge mit ihrer Schwerpunktbildung im Gebiet „Softwaretechnik und Informationssysteme“ sind praxisorientiert und gelten deutschlandweit als vorbildlich, und die International Graduate School of Dynamic Intelligent Systems ist die einzige von sieben NRW Graduate Schools mit Informatik-Schwerpunkt. Das Institut ist maßgeblich an zwei Sonderforschungsbereichen, zwei Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vielen weiteren von DFG, Land, Bund und EU geförderten Drittmittelprojekten beteiligt.
Web: http://www.uni-paderborn.de/cs

s-lab - Software Quality Lab
Das Software Quality Lab (s-lab), 2005 gegründet, ist ein offenes Private-Public-Partnership-Institut für den Kompetenz- und Technologietransfer zwischen Industrie und Wissenschaft. Industriepartner arbeiten eng mit Forschungsgruppen der Universität Paderborn auf dem Gebiet der Softwaretechnik zusammen. Das s-lab hat das Ziel, Unternehmen bei der Entwicklung qualitativ hochwertiger Softwareprodukte zu unterstützen. Konstruktive und analytische Methoden sowie Werkzeuge der Softwaretechnik werden entwickelt und evaluiert, die eine hohe Software-Qualität sicherstellen. Zielgruppe der Kooperation sind kleine, mittelständische und große Unternehmen, die anspruchsvolle Software entwickeln, z.B. für den Automobil- oder Finanzsektor.

Am s-lab beteiligen sich fünf Professoren aus dem Gebiet Softwaretechnik des Instituts für Informatik der Universität Paderborn: Prof. Dr. Gregor Engels, Prof. Dr. Uwe Kastens, Prof. Dr. Hans Kleine Büning, Prof. Dr. Franz J. Rammig und Prof. Dr. Wilhelm Schäfer. Ihre Forschungsgruppen liefern die notwendigen wissenschaftlichen und softwaretechnischen Kompetenzen. Bereits sechs assoziierte Industriepartner aus verschiedenen Branchen liefern die praxisnahen Fragestellungen für das s-lab: dSPACE GmbH, Hella KGaA Hueck & Co., Sagem Orga GmbH, sd&m AG, S&N AG und UNITY AG.
Web: http://s-lab.upb.de/

Maßstab für Exzellenz und Profilierung: DFG legt viertes Förder-Ranking deutscher Hochschulen vor

Auszüge aus der DFG-Pressemitteilung Nr. 51 vom 04. Oktober 2006

„ ... Bei einer Gesamtbetrachtung zeigt sich, dass das Erreichen eines hohen Rangplatzes bei einer großen Anzahl von Hochschulen mit einer spezifischen fachlichen Ausrichtung einhergeht. Da rund 38 Prozent der DFG-Fördergelder in den Bereich der Lebenswissenschaften fließen, finden sich unter den bei der DFG hoch platzierten Universitäten vorrangig solche mit diesem Schwerpunkt. Die Universität München etwa wirbt circa 60 Prozent ihrer Drittmittel in diesem Bereich ein, bei der Universität Würzburg liegt der Anteil sogar bei 80 Prozent. Unter den zehn führenden Hochschulen finden sich weiterhin vier mit technischer Schwerpunktsetzung, besonders ausgeprägt bei der TH Aachen. ...

Aber auch kleinere Universitäten können sich durch eine Fokussierung auf bestimmte Forschungsfelder innerhalb der Hochschullandschaft Sichtbarkeit verschaffen. So gehört Paderborn im Bereich Elektrotechnik, Informatik und Systemtechnik zu den ganz Großen, Mannheim in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften und die TU Freiberg im Fördergebiet Energieforschung und Energietechnologie.

Zur Darstellung der Forschungsprofile von Hochschulen nutzt das Förder-Ranking 2006 ein netzwerkanalytisches Visualisierungsverfahren, das speziell für die DFG-Studie am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung entwickelt wurde. Auf diese Weise lassen sich auch Cluster von Hochschulen erkennen, die sich in ihrem Gesamtprofil in nach Fachgebieten differenzierter Form ähneln. Kartografische Darstellungen illustrieren anschaulich, wie sich die Fördermittel von DFG und Bund regional verteilen. Auch hier wird insbesondere herausgestellt, welche Fachgebiete (DFG) beziehungsweise thematische Forschungsfelder (Bund) die einzelnen "Forschungsregionen" prägen.

Das DFG-Förder-Ranking 2006 wurde vollständig vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft finanziert. "Für den Stifterverband war es selbstverständlich, das DFG-Förderranking zu unterstützen", sagte dessen Präsident Arend Oetker. "Denn Wettbewerb ist das beste Mittel für mehr Leistungsfähigkeit im Wissenschaftssystem - wenn man Gewinner und Verlierer kennt. Dann werden sich alle anstrengen, noch besser zu werden."

Nach 1997, 2000 und 2003 ist das Förder-Ranking 2006 bereits der vierte Bericht über die Verteilungen von Bewilligungen für Hochschulen. Ein Vergleich der einzelnen Studien lässt inzwischen auch längerfristige Tendenzen erkennen. Dabei zeigte sich die Platzierung der einzelnen Universitäten über einen Zeitraum von 14 Jahren als weitgehend stabil. Allerdings gab es auch Veränderungen. So konnte sich die Universität Würzburg seit dem ersten Ranking (Platz 14) kontinuierlich nach oben arbeiten, die Technische Universität Dresden ist erstmals in der Gruppe der "Top 20" vertreten. Erfreulich sind auch die Verbesserungen der Universitäten Bremen, Jena und Halle-Wittenberg.

Weiterführende Informationen:

Nähere Informationen zum Förder-Ranking erteilen:

Dr. Jürgen Güdler, Direktor des Bereichs Informationsmanagement,
Tel. 0228 885-2649,
E-Mail: Juergen.Guedler[at]dfg.de


Daniel Bovelet, Projektleitung "Förder-Ranking" im Bereich Informationsmanagement,
Tel. 0228 885-2589, E-Mail: Daniel.Bovelet[at]dfg.de

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Förder-Ranking 2006

Institutionen - Regionen - Netzwerke
DFG-Bewilligungen und weitere Basisdaten öffentlich geförderter Forschung

2006, 184 Seiten
ISBN-13: 978-3-527-31926-8
ISBN-10: 3-527-31926-3

Die Universität der Informationsgesellschaft